Am Mittwoch, dem 8. Juli 2026, um 15 Uhr heulen in Dresden für zwölf Sekunden stadtweit die Sirenen. Zu hören ist ein an- und abschwellender Ton mit anschließendem Gong. Mit den regelmäßigen Probealarmen überprüft die Stadt die Funktionsfähigkeit ihres Warnsystems. 
Mehr als 200 moderne Sirenenanlagen sind inzwischen in Dresden installiert. Nach Angaben der Stadt ist das System nahezu flächendeckend ausgebaut. Neben den klassischen Warntönen können die Anlagen auch Sprachdurchsagen übermitteln und so im Ernstfall gezielte Hinweise an die Bevölkerung geben. Dank einer Akkupufferung bleiben die Sirenen selbst bei einem Stromausfall bis zu 48 Stunden einsatzbereit.
Das Brand- und Katastrophenschutzamt testet das Warnsystem viermal im Jahr. Die Probealarme finden jeweils am zweiten Mittwoch eines Quartals statt.
Ein echter Sirenenalarm klingt allerdings anders als der Testlauf: Beim Feueralarm ertönen drei jeweils zwölf Sekunden lange Heultöne, getrennt durch ebenso lange Pausen. Der Gefahrenalarm besteht aus sechs jeweils fünf Sekunden langen Heultönen mit fünf Sekunden Pause dazwischen.
Der Begriff „Sirene“ stammt ursprünglich aus der griechischen Mythologie. Dort lockten Sirenen mit ihrem Gesang Seefahrer ins Verderben. Auch Odysseus begegnete ihnen der Sage nach auf seiner Reise. Um ihrem Gesang widerstehen zu können, ließ er sich am Mast seines Schiffes festbinden.
Weitere Informationen zum Warnsystem, Hörbeispiele und eine Übersicht der Standorte stellt die Stadt Dresden online zur Verfügung. Aktuelle Hinweise veröffentlicht die Feuerwehr Dresden außerdem über ihre Social-Media-Kanäle.
Infos zum Sirenenalarm
- weitere Informationen: www.dresden.de/feuerwehr und dresden.de/sirenen
- Probealarm verpasst, kann man hier nachhören
- Übersicht der Sirenen in Dresden auf dem Dresden-Stadtplan
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