Der geplante Fußgängerüberweg an der Kreuzung Rehefelder Straße und Robert-Matzke-Straße wird später gebaut als ursprünglich vorgesehen. Das geht aus der Antwort der Stadtverwaltung auf eine Nachfrage des Dresdner Stadtrats Stefan Engel von der SPD-Fraktion hervor. Statt im Frühjahr 2026 soll der Bau nun am 7. September 2026 beginnen. Die Fertigstellung ist nach aktuellem Stand für den 21. November 2026 geplant. 
Über die Pläne für den neuen Zebrastreifen hatte Pieschen Aktuell bereits im vergangenen Jahr berichtet. Damals hatte die Stadt erklärt, dass die Umsetzung im Frühjahr 2026 erfolgen soll. Da die Maßnahme bislang nicht begonnen wurde, hakte Stefan Engel mit einer erneuten Anfrage nach.
Nach Angaben der Stadt war die Verschiebung notwendig, weil zunächst andere Bauvorhaben in der Umgebung abgeschlossen werden müssen. Als Beispiel nennt die Verwaltung die Arbeiten am Leisniger Platz. Damit solle die Verkehrsbelastung im umliegenden Bereich auf einem vertretbaren Niveau gehalten werden.
Auch zu den Kosten nennt die Stadt einen aktuellen Stand. Nach der jüngsten Berechnung werden für den Bau des Fußgängerüberwegs rund 180.000 Euro veranschlagt. Die Bauleistungen sollen zeitnah an eine Baufirma vergeben werden.
Der neue Zebrastreifen soll am Knotenpunkt Rehefelder Straße und Robert-Matzke-Straße entstehen. Er soll das Queren der Straße für Fußgängerinnen und Fußgänger erleichtern. An den Plänen für den Standort hat sich nach Angaben der Stadt nichts geändert.
Die Anfrage von Stadtrat Stefan Engel sowie die Antwort der Stadtverwaltung sind im Ratsinformationssystem der Landeshauptstadt Dresden veröffentlicht und können dort eingesehen werden.




Das Watzke hat aber nichts mit der Robert-Matzke-Straße zu tun ;)
Ich habe vollstes Verständnis für den Freud’schen Versprecher, aber die Straße heißt doch etwas anders als der Biertempel am Elbufer…
Watzke statt Matzke?
Sehr geehrte Damen und Herren, Sie haben den Test bestanden. Natürlich muss es Robert-Matzke-Straße heißen. Liegt bestimmt am bevorstehenden Jubiläum der Brauerei, dass ich es verwechselt habe. Danke für die Hinweise, ich habe es korrigiert.
Bei den Kosten brauch man sich nicht wundern, das jeder Bau eines Fußgängerüberwegs in diesem Land 10 Jahre Vorplanung brauch. Ich glaube nicht, das es in anderen Ländern Europas genauso erbärmlich abläuft.
180.000€ klingt auch für mich als laien unfassbar happig. google sagt dass die durchschnittlichen baukosten für einen zebrastreifen bei 30.-120.000€ liegen. da müsste man ja meinen dass ein vermeintlich stinknormaler wie hier auch in diese spanne fallen müsste. malen die die streifen mit gold?
Hm, guter Einwand, sollte ich vielleicht nochmal nachhaken. Ein Zebrastreifen mit Mittelinsel hat vor Kurzem in der Neustadt 85.000 Euro gekostet und der hier war auch mal mit 90.000 Euro angekündigt.
@Jan Frintert
Ist doch ganz einfach- die hatten ursprünglich nur die weißen Streifen berechnet. Wenn man die schwarzen jetzt mitmalt, verdoppeln sich natürlich die Kosten.