#BTW21: Fünf Fragen an die Direktkandidatin Charlotte Brock, die PARTEI

Charlotte Brock will als Direktkandidatin der Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI) in den Bundestag einziehen. Sie tritt im Wahlkreis Dresden II – Bautzen II an, zu dem auch die sechs Stadtteile des Stadtbezirkes Pieschen gehören. Auf der Landesliste ihrer Partei taucht die Studentin nicht auf.

Die Online-Journale Neustadt Geflüster und Pieschen Aktuell haben acht Bewerberinne und Bewerber um das Direktmandat zum Interview eingeladen und von allen auch Antworten erhalten. Heute erscheint Teil 7 (Die Interviews erscheinen in der Reihenfolge der Bewerber auf dem Stimmzettel). Es ist der Versuch eines Interviews.

Ein Teil Ihrer Wähler wohnt im Stadtbezirk Pieschen. Wenn Sie einem Ihrer künftigen Bundestagskollegen den Stadtteil kurz beschreiben sollten, was würden Sie besonders hervorheben?

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Fickpieschen halt. Überall tote Föten, aber sonst ganz schick.

Was man sonst noch über Charlotte Brock erfahren kann:

Das ist sie: Charlotte Brock, die Partei. Foto: Archiv Anton Launer 2020

  • geboren 1994
  • Charlotte Brock kandidierte 2019 als Privatière für den Stadtbezirksbeirat Neustadt und schaffte den Einzug
  • Inzwischen hat sie ein Studium aufgenommen.
  • Bundesweit berühmt wurde sie, als der Stadtbezirksbeirat ihrem Antrag auf Abschaltung des Internets zustimmte.

Eines der wohl wichtigsten Themen unserer Zeit ist der Klimawandel, die Dresdner Neustadt ist einer der heißesten Stadtteile Dresdens. Pieschen war in der jüngeren Vergangenheit von zwei schweren Hochwassern betroffen. Worin besteht aus Ihrer Sicht der effektivste Weg, den Klimawandel aufzuhalten?

Wasserwerfer am Assieck!

Sehen Sie im Programm Ihrer Partei beim Klimaschutz noch Reserven?

Nein, außer Selbstmord.

Falls Sie in den Bundestag einziehen, was können Sie ganz konkret für die Bewohner oder Gewerbetreibenden hier vor Ort tun?

Als Bundeskanzler würde ich all mein Taschengeld bei Kecha, UBoot und Holfix ausgeben.

Warum sollte man Sie und Ihre Partei wählen?

Damit Deutschland endlich im Bundestag vertreten ist.

Und jetzt noch eine Detailfrage: Wie hätten Sie die Sanierung des Sachsenbades organisiert?

Vor allem viel früher, damit die Pieschner nicht mehr so müffeln.

Vielen Dank für dieses „Gespräch“.

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5 Meinungen zu “#BTW21: Fünf Fragen an die Direktkandidatin Charlotte Brock, die PARTEI

  1. Eres sagt:

    Sie ist sehr gut!

  2. Für ihren Müffeleinsatz erhält Frau Rocker meine Stimme. Ich kanddidiere zwar selbst für Die PARTEI, aber das sage ich hier nicht.

  3. Ronny sagt:

    Warum kriegt so ein geistiger Dünnschiss hier eine Plattform?!

    • Robert sagt:

      Die Spaßpartei FDP bekam doch auch eine Plattform? Anbei: Gerade der „Ronny“, der eben noch voller Überzeugung seine Zustimmung für die rechtsextreme AfD und deren widerlichen Neonazi-Kandidaten, abgegeben hat, sollte hier wohl etwas zurückhaltender agieren. Ist es nicht gerade die blaubraune Partei, die sonst immer von der vermeintlich eingeschränkten Redefreiheit schwadroniert? Dann selbst verbieten wollen. Schon komisch.

      Wer einen Neonazis einer offen rechtsextremen Partei unterstützt, dass sich auf den Wahlplakaten im Stil eines Obersturmbannführer im Anzug ablichten lässt; der in einschlägigen, rechtsextremen Postille namens “Junge Freiheit” (vor 10 Jahren haben sich Menschen noch geschämt, dies zuzugeben, kamen sie nicht aus der NPD!) als Redakteur tätig war, “langjähriger Besitzer eines Deutschen Schäferhundes” (Adolf lässt grüßen) und “Waffensammler” war, sollte seinen Mund wirklich nicht zweit aufreißen, sondern sich vor den Großeltern in Grund und Boden schämen. Hier noch ein paar Fakten zu dieser unerträglichen Gestalt:

      „Andreas Harlaß weiß, was seine Parteifreunde hören wollen. Der sächsische AfD-Politiker steht Anfang Februar in Tweed-Sakko und Weste am Rednerpult des Parteitages in Dresden und schimpft über eine angebliche Islamisierung in Deutschland. Moscheen würden „schneller und schöner“ gebaut als Schulen, Brücken oder Krankenhäuser. Dabei brauche man die hierzulande so sehr „wie Tunesien eine Lieferung Sand von der Deutschen Post.“

      Die AfD-Leute im Saal applaudieren. Und Harlaß setzt noch einen drauf: „Ein politischer Großputz“ sei längst überfällig. Er werde vorne mit dabei sein, „wenn die Reinigungsbrigade im Bundestag zum Einsatz kommt.“

      Die Chancen stehen gut für Harlaß, dass er tatsächlich nach der Bundestagswahl unter der Reichstagskuppel Platz nehmen kann. Seine Parteikollegen wählten ihn nach dieser Bewerbungsrede auf den fünften Platz der sächsischen Landesliste. Abhalten konnte sie dabei weder, dass Harlaß in der Vergangenheit auf seinem Facebook-Profil ein Bild eines Julleuchters gepostet hat – Teil des SS-Brauchtums im Nationalsozialismus. Noch dass man Harlaß laut Gerichtsbeschluss als Neonazi und als Anhänger der NS-Rassenideologie bezeichnen darf.“

      https://plus.tagesspiegel.de/politik/bekannte-scharfmacher-neue-extreme-wie-radikal-wird-die-naechste-afd-fraktion-190745.html

      Zum Glück wurde diese unerträgliche Person heute verhindert.

  4. Pieschener sagt:

    Ronny, ausgerechnet du solltest nichts von geistigen dünnschiss labern.

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