Drei musikalisch ganz unterschiedliche Abende stehen im Oktober in der Blauen Fabrik auf dem Programm. Das Publikum erwartet eine Mischung aus Jazz und akustischem Pop, Kammermusik von Komponistinnen der Spätromantik sowie ein experimentierfreudiges Jazzorchester.
ELINEA verbinden Jazz und Pop

Den Auftakt macht am Freitag, 16. Oktober, die Band ELINEA. Das Konzert wird vom Jazzkollektiv Dresden präsentiert. Die fünfköpfige Formation bewegt sich musikalisch zwischen Jazz, Groove und akustischem Pop. Rhythmische Passagen wechseln sich mit gefühlvollen Melodien und atmosphärischen Klanglandschaften ab.
Inhaltlich beschäftigen sich die Musiker mit den Höhen und Tiefen des Lebens. Ihre Lieder handeln von Hoffnung, persönlichen Herausforderungen und dem Wunsch nach Geborgenheit. Dabei verbinden sie eingängige Melodien mit einer emotionalen Erzählweise.
ELINEA sind Elina Hanselmann (Gesang), Paula Rösner (Klavier), Willi Frömming (Bass), Nils Schröder (Gitarre) und Sascha Möller (Schlagzeug).
- Der Eintritt kostet an der Abendkasse zwischen 10 und 16 Euro. Infos: blauefabrik.de
Kammermusik von drei Komponistinnen

Eine Woche später, am Freitag, 23. Oktober, gehört die Bühne dem Dresdner Klaviertrio. Die drei Musikerinnen stellen Werke von Emilie Mayer, Mel Bonis und Lili Boulanger vor. Damit rücken sie Komponistinnen in den Mittelpunkt, deren Musik lange Zeit weniger Beachtung fand als die ihrer männlichen Zeitgenossen.
Marianna Naryshkina am Klavier, Helena Ranck am Cello und Clara Almut Wolfart an der Violine interpretieren Emilie Mayers Klaviertrio op. 13 und Mel Bonis‘ „Soir – Matin“ op. 76. Ergänzt wird das Programm durch die beiden Stücke „D’un soir triste“ und „D’un matin de printemps“ von Lili Boulanger.
Das Konzert bietet einen Einblick in die unterschiedlichen musikalischen Handschriften der drei Komponistinnen und die Klangwelt der Spätromantik.
- Tickets und Infos: blauefabrik.de
Crime Jazz Orchestra experimentiert mit Klangwelten

Zum Monatsabschluss wird es am Freitag, 30. Oktober, deutlich experimenteller. Das Crime Jazz Orchestra bringt einen eigenwilligen Mix verschiedener Musikrichtungen in die Blaue Fabrik.
Die Musiker kombinieren düsteren Jazz mit Einflüssen aus Doom, Progressive, Minimal Music und Noise. Statt klassischer Big-Band-Arrangements stehen ungewöhnliche Klangfarben, komplexe Kompositionen und musikalische Experimente im Vordergrund.
Dabei entstehen Stücke, die sich nur schwer einem einzelnen Genre zuordnen lassen. Das Orchester lotet die Grenzen des Jazz aus und verbindet improvisatorische Elemente mit sorgfältig entwickelten musikalischen Strukturen.
- Tickets und Infos: blauefabrik.de
Konzerte in der Blauen Fabrik
- Freitag, 16. Oktober: ELINEA – präsentiert vom Jazzkollektiv Dresden, Eintritt: 10 bis 16 Euro an der Abendkasse, Elinea auf Instagram
- Freitag, 23. Oktober: Dresdner Klaviertrio, Eintritt: 16 Euro, ermäßigt 10 Euro, Tickets Dresdner Klaviertrio
- Freitag, 30. Oktober: Crime Jazz Orchestra, Eintritt: 16 Euro, ermäßigt 10 Euro, Tickets Crime Jazz Orchestra, weitere Infos zum Crime Jazz Orchestra




