In einer Kleingartenanlage an der Wüllnerstraße in Dresden-Mickten hat in der Nacht zum Montag ein Holzverschlag gebrannt. Verschlossene Tore und schmale Wege erschwerten den Einsatz der Feuerwehr. 
Die Feuerwehr wurde am Sonntagabend gegen 23.38 Uhr zu einem gemeldeten Laubenbrand alarmiert. Bereits auf der Anfahrt waren deutlicher Feuerschein und Funkenflug zu erkennen. Wegen der erwarteten schwierigen Löschwasserversorgung wurde vorsorglich ein zusätzliches Tanklöschfahrzeug angefordert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass ein unmittelbar vor einer Gartenlaube errichteter Holzverschlag auf einer Fläche von etwa 40 Quadratmetern vollständig in Flammen stand. Zunächst war unklar, ob das Feuer bereits auf das massiv gebaute Gebäude übergegriffen hatte.
Verschlossene Tore erschweren Zufahrt
Sämtliche Zugangstore zur Kleingartenanlage waren verschlossen und mit Vorhängeschlössern gesichert. Zudem sind die Wege innerhalb der Anlage so schmal, dass die Löschfahrzeuge die Einsatzstelle nur eingeschränkt erreichen konnten.
Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug gelangte als erstes bis zur Brandstelle. Weitere Fahrzeuge folgten mit Verzögerung. Zwei Trupps unter Atemschutz nahmen mit jeweils einem Strahlrohr die Löscharbeiten auf. Das zusätzlich angeforderte Tanklöschfahrzeug sicherte die Wasserversorgung.
Parallel öffneten Einsatzkräfte die verschlossene Gartenlaube gewaltsam. Sie war menschenleer und im Inneren nicht verraucht. Die Flammen hatten das Gebäude nicht erfasst.
Rund 6.000 Liter Löschwasser benötigt
Die Feuerwehr brachte das Feuer vollständig unter Kontrolle. Für die Löscharbeiten wurden rund 6.000 Liter Wasser benötigt. Anschließend kontrollierten die Einsatzkräfte den Bereich mit einer Wärmebildkamera. Auffällige Temperaturen stellten sie dabei nicht mehr fest.
Nach Abschluss der Arbeiten sperrte die Feuerwehr die Brandstelle ab und übergab sie an die Polizei. Diese hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Der Einsatz dauerte bis gegen 2 Uhr. Insgesamt waren 30 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Übigau, der Rettungswache Pieschen und der Stadtteilfeuerwehr Klotzsche sowie der B-Dienst und der U-Dienst beteiligt.




