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Pieschener Kinotipps ab 18. Juni 2026

Mit freundlicher Unterstützung des Dresdner Kinokalenders präsentieren wir die Kinotipps der Woche für den Stadtbezirk Pieschen in der UCI-Kinowelt im Elbepark

Bundesstart: Backrooms

Backrooms

Was, wenn hinter einer unscheinbaren Tür oder am Ende eines endlosen Flurs eine andere Realität beginnt? Genau mit diesem Gedanken spielt »Backrooms«, die Verfilmung der gleichnamigen Internet-Horrorlegende von Kane Parsons. Im Mittelpunkt steht ein Therapeut (Chiwetel Ejiofor), der nach seiner verschwundenen Patientin (Renate Reinsve) sucht und dabei in die rätselhaften „Backrooms“ gerät, ein Labyrinth aus gelben Räumen, flackerndem Neonlicht und verstörenden Orten, die jeder Logik trotzen.

Regisseur Kane Parsons überträgt den Kult seiner Webserie auf die große Leinwand und setzt dabei weniger auf klassische Schockmomente als auf eine allgegenwärtige Atmosphäre aus Isolation, Orientierungslosigkeit und unterschwelliger Bedrohung. Ein Albtraum aus liminalen Räumen, der noch lange nach dem Kinobesuch nachwirkt.

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Bundesstart: The Death of Robin Hood

The Death of Robin Hood

Robin Hood kennt man als legendären Helden, der den Reichen nimmt und den Armen gibt. Doch „The Death of Robin Hood“ interessiert sich weniger für den Mythos als für den Menschen dahinter. Regisseur Michael Sarnoski erzählt die Geschichte eines gealterten, schwer verletzten Outlaws, der am Ende seines Lebens angekommen ist. Hugh Jackman verkörpert Robin nicht als strahlenden Helden, sondern als von Gewalt, Schuld und vergangenen Entscheidungen gezeichneten Mann. Als ihn eine geheimnisvolle Frau (Jodie Comer) aufnimmt, beginnt eine letzte Reise der Selbstreflexion. Statt Abenteuer und Pfeilhagel erwartet das Publikum ein düsteres, atmosphärisches Drama über Reue, Vergänglichkeit und die Frage, was von einer Legende übrig bleibt, wenn der Mythos verblasst und nur noch der Mensch zurückbleibt.

Bundesstart: The Furious

The Furious
The Furious

„The Furious“ ist ein Martial-Arts-Actionfilm von Regisseur Kenji Tanigaki. Die Kampfchoreografien stammen von Kensuke Sonomura. Im Mittelpunkt steht ein Vater, gespielt von Xie Miao, der seine entführte Tochter aus den Händen von Kriminellen befreien will. Unterstützung erhält er von einem Journalisten, gespielt von Joe Taslim, der eine eigene Vergangenheit mitbringt. Der Film setzt auf klare, brutale und präzise inszenierte Kämpfe. Die internationale Besetzung reicht von China über Indonesien bis Thailand. Dialoge treten dabei zugunsten der Action in den Hintergrund.

2. Woche: Disclosure Day – Tag der Wahrheit

Disclosure Day - Tag der Wahrheit
Disclosure Day – Tag der Wahrheit

Steven Spielberg kehrt mit „Disclosure Day“ zu seinem Lieblingsthema zurück: dem Kontakt mit außerirdischem Leben. Statt einer Invasion erzählt der Film den möglichen Erstkontakt als Medienereignis. Im Mittelpunkt steht die Fernsehmeteorologin Margaret Fairchild (Emily Blunt), die während einer Live-Sendung ein rätselhaftes Phänomen erlebt. Mit Josh O’Connor, Musik von John Williams und Kamera von Janusz Kamiński startet der Film 2026 in den Kinos.

3. Woche: Ab durch die Mitte – Mit Vollgas durch Paris

Ab durch die Mitte – Mit Vollgas durch Paris

Regisseur Grégoire Vigneron schickt mit dieser turbulenten Komödie ein herrlich ungleiches Duo durch die Straßen von Paris. Im Mittelpunkt steht Stan (Rayane Bensetti), ein ehrgeiziger Bauingenieur, der nach einer vermeintlich verpassten Beförderung kurzerhand eine Tasche mit einer Million Euro Schwarzgeld stiehlt. Dumm nur, dass alles auf einem Missverständnis beruht und das Geld schnellstmöglich zurück muss.

Gemeinsam mit dem verschrobenen Schlüsseldienstmitarbeiter Hippolyte (Christian Clavier) gerät Stan in eine immer absurdere Kette aus Verfolgungsjagden, Pannen und Fehlentscheidungen. Mit viel Tempo, trockenem Humor und sympathischem Chaos erzählt der Film von falschen Entscheidungen, zweiten Chancen und der Erkenntnis, dass man manche Probleme nicht einfach davonfahren kann. Eine kurzweilige französische Komödie voller Situationswitz und Großstadttrubel.

3. Woche: Scary Movie

Scary Movie
Scary Movie

Ghostface kehrt zurück: „Scary Movie 6“ kommt in die Kinos. Zwölf Jahre nach dem fünften Teil setzt die Reihe die Geschichte fort. Der neue Film konzentriert sich wieder stärker auf Horror-Parodien. Dafür sind die Wayans-Brüder Marlon, Keenen Ivory und Shawn erneut beteiligt.

Anna Faris spielt wieder Cindy Campbell, Regina Hall kehrt als Brenda Meeks zurück. Die Freundinnen geraten nach ihrem Wiedersehen in ein neues Chaos. Serienkiller, Monster und übernatürliche Wesen stellen sich ihnen in den Weg.

Parodiert werden unter anderem „Scream“, „Get Out“, „Nope“, „Longlegs“, „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ und die Netflix-Serie „Wednesday“.

3. Woche: Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes

Good Boy – Wir wollen nur dein Bestes

Der 19-jährige Tommy (Anson Boon) zieht mit seiner Clique durch die Nächte, sucht die Konfrontation und inszeniert seine Gewalttaten für soziale Medien. Als er eines Tages von Chris (Stephen Graham) und dessen Frau Kathryn (Andrea Riseborough) entführt wird, gerät sein Leben aus den Fugen. Das Ehepaar hält ihn im Keller gefangen und verfolgt einen verstörenden Plan: Tommy soll mit allen Mitteln zu einem „besseren Menschen“ gemacht werden.

Regisseur Jan Komasa verbindet Psychothriller, Horror und Gesellschaftssatire zu einem beklemmenden Spiel um Macht, Manipulation und Moral. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Täter und Opfer immer stärker. Getragen von drei herausragenden Hauptdarstellern und eindringlichen Bildern entwickelt sich ein düsteres Kammerspiel, das unbequeme Fragen nach Schuld, Kontrolle und gesellschaftlichen Normen stellt.

3. Woche: Sommer auf Asphalt

Sommer auf Asphalt

Les lebt in den Tag hinein. Als Fahrradkurierin rast sie durch die Stadt, verbringt ihre Nächte mit Freunden und macht sich möglichst wenige Gedanken über morgen. Doch ihr sorgloses Leben gerät aus dem Gleichgewicht, als ihr entfremdeter Vater Bert plötzlich wieder auftaucht. Nach einem Unfall springt er sogar für sie als Kurierfahrer ein und drängt sich damit ungefragt zurück in ihr Leben. Als Les dann auch noch von einer ungeplanten Schwangerschaft erfährt, muss sie sich Fragen stellen, denen sie bislang konsequent aus dem Weg gegangen ist. Zwischen familiären Konflikten, neuer Verantwortung und verdrängten Wahrheiten erzählt der Film warmherzig und lebensnah von Erwachsenwerden, Versöhnung und den Menschen, die uns manchmal genau dann brauchen, wenn wir selbst nicht wissen, wohin mit uns.

4. Woche: Die Legende des Wüstenkindes

Die Legende des Wüstenkindes

Nach seinen eindrucksvollen Naturabenteuern in Afrika und dem Amazonas entführt Regisseur Gilles de Maistre das Publikum diesmal in die faszinierende Welt der Sahara. Inspiriert von einer wahren Geschichte verbindet der Film atemberaubende Wüstenlandschaften mit einer bewegenden Erzählung über Freundschaft, Mut und die tiefe Verbindung zwischen Mensch und Tier.

Im Mittelpunkt steht die junge Sun, deren erfolgreicher Roman auf der Legende des Jungen Hadara basiert. Während einer Reise in die Sahara erkennt sie jedoch, dass hinter der Geschichte weit mehr steckt als nur ein Märchen. Zwischen Nomadenkulturen, uralten Überlieferungen und der rauen Schönheit der Wüste entfaltet sich ein emotionales Abenteuer voller Geheimnisse und Entdeckungen.

4. Woche: In The Grey

In The Grey
In The Grey

Der britische Agent Sid, sein amerikanischer Kollege Bronco und ihre Vermittlerin sollen einem Diktator ein Milliardenvermögen entreißen. Der Milliardär besitzt eine Insel samt Privatarmee. Die Mission gerät schnell außer Kontrolle.

Guy Ritchies Agentenkomödie wurde bereits 2023 gedreht und startet nun im Kino. Der Regisseur setzt auf Slapstick, schnelle Dialoge und viel Action. Henry Cavill, Jake Gyllenhaal und Eiza González gehören zum Cast. Gedreht wurde auf Teneriffa. Schauplätze sind unter anderem die Strände von San Andrés und die Inselhauptstadt Santa Cruz. Auch „Rambo: Last Blood“ entstand dort teilweise.

4. Woche: Star Wars: The Mandalorian and Grogu

Star Wars: The Mandalorian and Grogu

Nach dem Sturz des dunklen Imperiums verstreuen sich die verbliebenen Kriegsherren in der Galaxis. Die Neue Republik beauftragt den ehemaligen Kopfgeldjäger Din Djarin und seinen Begleiter Grogu mit der Suche nach ihnen. Gemeinsam reisen sie durch den äußeren Rand der Galaxie und erleben neue Abenteuer. Unterstützung erhalten sie von der erfahrenen Pilotin Ward aus der Rebellen-Allianz, gespielt von Sigourney Weaver. Auch der Sohn von Jabba the Hutt spielt bei ihrer Mission eine Rolle.

5. Woche: Ein Münchner im Himmel – Der Kinofilm

Ein Münchner im Himmel – Der Kinofilm

Mit viel Herz, Humor und bayerischem Charme erzählt diese warmherzige Komödie die Geschichte des Münchner Taxifahrers Wiggerl, gespielt von Maximilian Brückner. Nach einem Unfall landet er im Himmel und stellt schnell fest, dass Soja-Manna und Yoga so gar nicht zu seinem Lebensstil passen. Kurzerhand bekommt er eine zweite Chance und wird zurück auf die Erde geschickt. Der Haken: Nur seine Tochter Toni kann ihn noch sehen. Um bleiben zu dürfen, muss Wiggerl nicht nur sein Karma verbessern, sondern auch lernen, Verantwortung zu übernehmen und verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen. Regisseur David Dietl verbindet liebevoll Familiengeschichte und Münchner Lebensgefühl zu einer ebenso witzigen wie berührenden Komödie über zweite Chancen.

5. Woche: Meine Freundin Conni – Abenteuer mit Kranich Klaus

Meine Freundin Conni – Abenteuer mit Kranich Klaus

Conni kehrt mit einem neuen Kinoabenteuer zurück und sorgt erneut für jede Menge Spaß, Spannung und Herz. Während ihre Familie verreist, freut sich Conni eigentlich auf ein entspanntes Wochenende mit Freunden und Kater Mau. Doch alles kommt anders, als plötzlich ein verletzter Kranich ihre Hilfe braucht. Gemeinsam mit ihren Freunden kümmert sich Conni um den ungewöhnlichen Gast und erlebt dabei ein turbulentes Abenteuer voller Zusammenhalt, Freundschaft und kleiner Herausforderungen. Mit viel Wärme, Humor und tierischem Charme erzählt der Film eine fantasievolle Geschichte für die ganze Familie und zeigt, wie wichtig Hilfsbereitschaft und Teamgeist sein können.

5. Woche: Iron Maiden – Burning Ambition

Iron Maiden – Burning Ambition

Diese eindrucksvolle Dokumentation zeichnet die außergewöhnliche Geschichte von Iron Maiden nach – von den kleinen Clubs East Londons bis auf die größten Bühnen der Welt. Im Zentrum steht Bassist Steve Harris, der vor über fünfzig Jahren den Grundstein für eine der einflussreichsten Bands der Rockgeschichte legte. Der Film öffnet erstmals das offizielle Archiv der Band und kombiniert seltene Aufnahmen mit persönlichen Erinnerungen aktueller und ehemaliger Mitglieder. Ergänzt durch Interviews mit Wegbegleitern sowie kreative Animationssequenzen rund um das Maskottchen „Eddie“, entsteht ein intimes Porträt über Durchhaltevermögen, künstlerische Vision und die enge Verbindung zwischen Band und Fans weltweit.

6. Woche: Billie Eilish – Hit me hard and soft: The tour

Billie Eilish

Mit ihrer ausverkauften Welttournee hat Billie Eilish bereits Millionen begeistert. Jetzt bringt sie dieses Erlebnis gemeinsam mit Regielegende James Cameron als immersives 3D-Konzert auf die große Leinwand. Der Film verbindet Konzertmitschnitt und visuelles Spektakel zu einem intensiven Kinoerlebnis, das Bühne und Publikum beinahe verschmelzen lässt. Statt klassischem Popglamour setzt Billie Eilish auf rohe Energie, intime Momente und eine Ästhetik, die direkt unter die Haut geht. Jede Bewegung, jeder Blick und jede Note werden dabei zu einem eindrucksvollen audiovisuellen Erlebnis. Mehr als nur ein Konzertfilm, hier entsteht ein emotionales Porträt einer Künstlerin, die Popmusik für eine neue Generation geprägt hat.

6. Woche: Nürnberg

Nürnberg

Regisseur James Vanderbilt erzählt in „Nürnberg“ von den Nürnberger Prozessen nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt steht die Begegnung zwischen dem Psychologen Douglas Kelley und dem inhaftierten NS-Verbrecher Hermann Göring. Russell Crowe spielt Göring als intelligenten und manipulativen Mann mit großem Charme. Kelley gerät zunehmend unter dessen Einfluss. Erst die Bilder aus den befreiten Konzentrationslagern konfrontieren ihn mit der Realität der Verbrechen. Der Film verbindet ein intensives Psychodrama mit historischem Hintergrund. „Nürnberg“ zeigt, wie schwer das Ausmaß der nationalsozialistischen Verbrechen begreifbar wurde.

Pieschener Kinotipps ab 18. Juni 2026

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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