Mit freundlicher Unterstützung des Dresdner Kinokalenders präsentieren wir die Kinotipps der Woche für den Stadtbezirk Pieschen in der UCI-Kinowelt im Elbepark
2. Woche: Obsession

Mit „Obsession“ präsentiert Regisseur Curry Barker einen ebenso unterhaltsamen wie verstörenden Thriller über die dunkle Seite unerfüllter Liebe. Der schüchterne Bear ist seit Jahren heimlich in Nikki verliebt. Als er mithilfe eines mysteriösen Wunschobjekts ihre Liebe erzwingt, scheint sein Traum endlich wahr zu werden. Doch aus Zuneigung wird schnell Besessenheit, und die perfekte Beziehung entwickelt sich zu einem gefährlichen Albtraum. Mit schwarzem Humor, Spannung und einer originellen Prämisse erzählt der Film von Kontrolle, Abhängigkeit und den Folgen manipulierten Glücks. Ein cleverer Genre-Mix, der Romantik in puren Horror verwandelt.
2. Woche: Supergirl

Nach dem Erfolg von “Superman“ rückt nun endlich Kara Zor-El ins Zentrum des neuen DC-Universums. Doch Supergirl (Milly Alcock) ist weit entfernt von der strahlenden Heldin, die viele erwarten. Geprägt vom Verlust ihrer Heimat Krypton und ständig mit ihrem berühmten Cousin Superman verglichen, sucht sie nach ihrem Platz im Universum. Statt Heldentaten bestimmen Frust und Orientierungslosigkeit ihren Alltag.
Als ein junges außerirdisches Mädchen (Eve Ridley) auftaucht und Rache für die Zerstörung ihrer Welt fordert, findet Kara plötzlich eine neue Aufgabe. Gemeinsam begeben sich die beiden auf eine gefährliche Reise durch das All. Basierend auf der gefeierten Comicreihe von Tom King erzählt Regisseur Craig Gillespie eine emotionale Science-Fiction-Geschichte über Verlust, Identität und die Suche nach dem eigenen Weg.
2. Woche: Minions & Monsters

Die Minions sind zurück und diesmal verschlägt es die chaotischen Gelblinge ins Hollywood der 1920er-Jahre. In „Minions & Monsters“ träumen Kevin, Stuart und Co. von einer großen Karriere als Filmstars. Doch wie immer läuft nichts nach Plan: Zwischen Filmsets, Ruhm und jeder Menge Missgeschicken setzen sie versehentlich monströse Kreaturen frei und müssen anschließend die Welt vor dem selbst verursachten Chaos retten.
Regisseur Pierre Coffin liefert erneut ein temporeiches Animationsabenteuer voller Slapstick, verrückter Ideen und typisch-minionischer Albernheiten. Mit prominenten Stimmen, viel Humor und jeder Menge Herz bietet der Film beste Unterhaltung für die ganze Familie und beweist einmal mehr, warum die kleinen Gelben längst zu den beliebtesten Figuren der Popkultur gehören.
3. Woche: Backrooms

Naren Warne verirrt sich 1990 in die Backrooms, eine surreale Parallelwelt aus endlosen gelben Räumen. Dort wird er von einer Kreatur getötet. Jahre später entdeckt der gescheiterte Architekt Clark den Zugang hinter seinem Möbelladen. Er erforscht die Backrooms und stößt auf verstörende Artefakte und Kreaturen. Kat und Bobby begleiten ihn, doch beide geraten in tödliche Gefahr. Psychotherapeutin Mary folgt Clark in die Backrooms. Dort erkennt sie, dass die Welt Erinnerungen und Traumata verzerrt widerspiegelt. Clark verliert endgültig den Verstand und stirbt. Mary wird von Async gerettet. Die Organisation erforscht die Backrooms weiter.
Regisseur Kane Parsons überträgt den Kult seiner Webserie auf die große Leinwand und setzt dabei weniger auf klassische Schockmomente als auf eine allgegenwärtige Atmosphäre aus Isolation, Orientierungslosigkeit und unterschwelliger Bedrohung. Ein Albtraum aus liminalen Räumen, der noch lange nach dem Kinobesuch nachwirkt.
3. Woche: The Death of Robin Hood

Robin Hood kennt man als legendären Helden, der den Reichen nimmt und den Armen gibt. Doch „The Death of Robin Hood“ interessiert sich weniger für den Mythos als für den Menschen dahinter. Regisseur Michael Sarnoski erzählt die Geschichte eines gealterten, schwer verletzten Outlaws, der am Ende seines Lebens angekommen ist. Hugh Jackman verkörpert Robin nicht als strahlenden Helden, sondern als von Gewalt, Schuld und vergangenen Entscheidungen gezeichneten Mann. Als ihn eine geheimnisvolle Frau (Jodie Comer) aufnimmt, beginnt eine letzte Reise der Selbstreflexion. Statt Abenteuer und Pfeilhagel erwartet das Publikum ein düsteres, atmosphärisches Drama über Reue, Vergänglichkeit und die Frage, was von einer Legende übrig bleibt, wenn der Mythos verblasst und nur noch der Mensch zurückbleibt.
3. Woche: The Furious

„The Furious“ ist ein Martial-Arts-Actionfilm von Regisseur Kenji Tanigaki. Die Kampfchoreografien stammen von Kensuke Sonomura. Im Mittelpunkt steht ein Vater, gespielt von Xie Miao, der seine entführte Tochter aus den Händen von Kriminellen befreien will. Unterstützung erhält er von einem Journalisten, gespielt von Joe Taslim, der eine eigene Vergangenheit mitbringt. Der Film setzt auf klare, brutale und präzise inszenierte Kämpfe. Die internationale Besetzung reicht von China über Indonesien bis Thailand. Dialoge treten dabei zugunsten der Action in den Hintergrund.
4. Woche: Disclosure Day – Tag der Wahrheit

Steven Spielberg kehrt mit „Disclosure Day“ zu seinem Lieblingsthema zurück: dem Kontakt mit außerirdischem Leben. Statt einer Invasion erzählt der Film den möglichen Erstkontakt als Medienereignis. Im Mittelpunkt steht die Fernsehmeteorologin Margaret Fairchild (Emily Blunt), die während einer Live-Sendung ein rätselhaftes Phänomen erlebt. Mit Josh O’Connor, Musik von John Williams und Kamera von Janusz Kamiński startet der Film 2026 in den Kinos.
5. Woche: Scary Movie

Ghostface kehrt zurück: „Scary Movie 6“ kommt in die Kinos. Zwölf Jahre nach dem fünften Teil setzt die Reihe die Geschichte fort. Der neue Film konzentriert sich wieder stärker auf Horror-Parodien. Dafür sind die Wayans-Brüder Marlon, Keenen Ivory und Shawn erneut beteiligt.
Anna Faris spielt wieder Cindy Campbell, Regina Hall kehrt als Brenda Meeks zurück. Die Freundinnen geraten nach ihrem Wiedersehen in ein neues Chaos. Serienkiller, Monster und übernatürliche Wesen stellen sich ihnen in den Weg.
Parodiert werden unter anderem „Scream“, „Get Out“, „Nope“, „Longlegs“, „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ und die Netflix-Serie „Wednesday“.
6. Woche: Die Legende des Wüstenkindes

Nach seinen eindrucksvollen Naturabenteuern in Afrika und dem Amazonas entführt Regisseur Gilles de Maistre das Publikum diesmal in die faszinierende Welt der Sahara. Inspiriert von einer wahren Geschichte verbindet der Film atemberaubende Wüstenlandschaften mit einer bewegenden Erzählung über Freundschaft, Mut und die tiefe Verbindung zwischen Mensch und Tier.
Im Mittelpunkt steht die junge Sun, deren erfolgreicher Roman auf der Legende des Jungen Hadara basiert. Während einer Reise in die Sahara erkennt sie jedoch, dass hinter der Geschichte weit mehr steckt als nur ein Märchen. Zwischen Nomadenkulturen, uralten Überlieferungen und der rauen Schönheit der Wüste entfaltet sich ein emotionales Abenteuer voller Geheimnisse und Entdeckungen.
6. Woche: Star Wars: The Mandalorian and Grogu

Nach dem Sturz des dunklen Imperiums verstreuen sich die verbliebenen Kriegsherren in der Galaxis. Die Neue Republik beauftragt den ehemaligen Kopfgeldjäger Din Djarin und seinen Begleiter Grogu mit der Suche nach ihnen. Gemeinsam reisen sie durch den äußeren Rand der Galaxie und erleben neue Abenteuer. Unterstützung erhalten sie von der erfahrenen Pilotin Ward aus der Rebellen-Allianz, gespielt von Sigourney Weaver. Auch der Sohn von Jabba the Hutt spielt bei ihrer Mission eine Rolle.
7. Woche: Meine Freundin Conni – Abenteuer mit Kranich Klaus

Conni kehrt mit einem neuen Kinoabenteuer zurück und sorgt erneut für jede Menge Spaß, Spannung und Herz. Während ihre Familie verreist, freut sich Conni eigentlich auf ein entspanntes Wochenende mit Freunden und Kater Mau. Doch alles kommt anders, als plötzlich ein verletzter Kranich ihre Hilfe braucht. Gemeinsam mit ihren Freunden kümmert sich Conni um den ungewöhnlichen Gast und erlebt dabei ein turbulentes Abenteuer voller Zusammenhalt, Freundschaft und kleiner Herausforderungen. Mit viel Wärme, Humor und tierischem Charme erzählt der Film eine fantasievolle Geschichte für die ganze Familie und zeigt, wie wichtig Hilfsbereitschaft und Teamgeist sein können.
Pieschener Kinotipps ab 2. Juli 2026
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Kurze Anmerkung zu dem Text zu „Backrooms“:
„Therapeut (Chiwetel Ejiofor), der nach seiner verschwundenen Patientin (Renate Reinsve) sucht“ ist falsch. Es ist genau andersum, Chiwetel Ejiofor spielt den Patienten und Renate Reinsve die Therapeutin.
Oha. Vielen Dank für den Hinweis. Das haben wir leider fehlerhaft aus dem Kinokalender übernommen. Ich passe an.