Konkordienstrasse-Castello-Panorama

Zehn neue Wohnungen entstehen an der Ecke Moritzburger Straße / Konkordienstraße

An der Ecke Konkordienstraße / Moritzburger Straße entstehen zwei Mehrfamilienhäuser mit zehn Wohnungen. Im Erdgeschoss des Eckhauses ist eine etwa 100 Quadratmeter große Gewerbefläche vorgesehen. Die Bauarbeiten haben gerade begonnen. „Im September 2020 sollen die Wohnungen bezugsfertig sein“, sagte Florian Brandt, Vertriebsvorstand beim Bauherren Castello Immobilien und Vermögen AG, im Gespräch. Eine Wohnung sei bereits an einen Selbstnutzer verkauft worden. Die Preise pro Quadratmeter liegen zwischen 3.990 und 4.390 Euro. Die Preisspanne bei den Kaltmieten würde sich zwischen 10,30 Euro und 11 Euro bewegen. Es gebe bereits erste Anfragen von Mietern. Ob jedoch vermietet wird, hänge von den künftigen Eigentümern ab, so Brandt.

Konkordienstrasse castello

Die Bauarbeiten haben gerade begonnen. Foto: W. Schenk

Bei der Höhe der beiden Häuser habe man sich an die Nachbarbebauung in der Moritzburger Straße und in der Konkordienstraße angepasst. So wird die Baulücke in der Konkordienstraße 15 demnächst von einer Baugemeinschaft mit einem Mehrfamilienhaus geschlossen.

Etwas Besonderes sei die 194 Quadratmeter große Fünf-Raum-Maisonette im Eckhaus. „Sie erstreckt sich über drei Etagen und hat eine große Dachterrasse mit einem weiten Blick über die Stadt“, erzählt Brandt. Die zehn Stellplätze für Autos sind in dem Haus in der Konkordienstraße im Erdgeschoss untergebracht. Acht Autos können dort in Doppelparker untergestellt werden, hinzu kämen zwei Einzelstellplätze und für alle Parteien Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Alle zehn Wohnungen sind mit einem Aufzug erreichbar, haben einen Balkon, Fußbodenheizung und Echtholzparkett. Beide Häuser werden über die neu verlegten Leitungen mit Fernwärme versorgt.

onkordienstrasse Castello

Die Ansicht von der Konkordienstraße aus. Quelle: Castello Immobilien und Vermögen AG

Als besonders kompliziert und zeitaufwändig habe sich ein Konflikt mit dem Nachbarhaus in der Moritzburger Straße erwiesen. „Die Balkone auf der Rückseite haben mehr als einen halben Meter in unser Grundstück hineingeragt“, erklärt Brandt. Der Fehler liege höchstwahrscheinlich beim damaligen Bauherren, nicht bei der Baugenehmigung. Allerdings, so fügt er hinzu, hätte man dies bei der Abnahme feststellen müssen. Die Recherchen hätten letztlich nicht zu einem klaren Verantwortlichen für diesen Zustand geführt, bedauerte Brandt. Hinzu kamen Verjährungsfristen, von denen die damals Zuständigen nun profitieren. Am Ende habe man sich verpflichtet, die Balkone selbst zu demontieren und nach Fertigstellung des Neubaus wieder anzubauen – allerdings mit anderen Maßen.

 

5 Meinungen zu “Zehn neue Wohnungen entstehen an der Ecke Moritzburger Straße / Konkordienstraße

  1. …und wieder so eine Bonzen-Villa!
    Geil: 3-Etagen-Eigentumswohnung…alles klar!
    …und wieder Null!/0 Kritik vom Lokal-Journalisten!
    Fragen sie doch mal die normalen Menschen in „unserem“ Viertel, was die davon halten! Alles gut in Pieschen: Steigende Mieten! Mehr Beton! Noch viel mehr Autos! Noch mehr Gentrifizierung!
    Warum gibt es eig keine Bäume auf dem neuen Schulcampus? -Das würde mich brennend interssieren!
    Aber ganz wichtig: Aufruf zum kollektiven Bäumegießen! Und bitte den Namen des stolzen Gönners nicht vergessen!

  2. Wo ist das Problem? Aktuell steht/stand da nix und die unbebaute Ecke schaute alles andere als ansehnlich aus. Jetzt werden 10 Wohnungen gebaut, ergo mehr Wohnraum in Pieschen. Die beiden Gebäude schauen zumindest auf den ersten Blick auch ansehnlicher aus als so manch andere Bausünde oder geplante Bausünde. Und sicherlich kann man über die Dekadenz dieser Maisonette streiten, letzten Endes ist es aber eine rein wirtschaftliche Betrachtung. Denjenigen, die sich diese Maisonette leisten können, ist es egal ob sie 3000 oder 4000 €/m2 zahlen. Wenn sich somit durch den „Mehrpreis“ der Maisonette andere Annehmlichkeiten am/im/ums Haus finanzieren lassen, ist den anderen Mietern/Eigentümern/Anwohnern möglicherweise auch geholfen.
    Und wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Stellplätze gehören zum Haus dazu.

    • alles zutreffend

      mein Hauptproblem ist eher dass ich gefragt habe was die denn für die Wohnungen haben wollen und das Resultat waren Zahlen die so hoch waren dass ich dafür so große Wohnungen für Jahrzehnte mieten könnte. Ja, auch bei weiter steigenden Mietpreisen.

      An der Stelle hat mein Interesse dann den Nullpunkt approximiert.

  3. Sicher kommen noch Bäume auf den Schulcampus. Das die Ecke zubetoniert wird, ist traurig, zumal man hätte das Grün nur pflegen brauchen. Vögel werden ihre Niststätten vermissen.

    Helge

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