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Was auf den Hufewiesen wächst, kommt auf den Teller

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Auf den Hufewiesen wird am Sonntag, 4. Oktober, gesammelt, bestimmt und gegessen: Von 14.30 bis 18 Uhr geht es bei einem Wildpflanzen-Spaziergang mit Workshop um Pflanzen für einen wilden Herbst-Salat. Angeleitet wird er von Tania Habel, zertifizierte Beraterin für essbare Wildpflanzen.

Wildkräutersalat - Foto: PR
Wildkräutersalat – Foto: PR

Erst sammeln, dann essen

Im Mittelpunkt stehen Wildpflanzen, die im Herbst zu haben sind. Gesammelt werden vor allem Blätter und Blüten, die sich für einen Salat eignen. Habel zeigt, wie man sie findet, sicher bestimmt, sammelt und verwendet.

Anschließend bereitet die Gruppe gemeinsam einen bunten Wildpflanzen-Salat zu und isst ihn auch zusammen. Material, Besteck und weitere Zutaten stellt die Veranstalterin, darunter Dressing, Gemüse und Brot in Bioqualität.

Bio für alle - Verbrauchergemeinschaft Dresden


Dazu gibt es Tipps, was sich mit den entdeckten Pflanzen sonst noch anfangen lässt: in der Küche, in der Hausapotheke und im Alltag.

Eine Idee aus dem Verein

Angeregt hat den Workshop Kristin Händel, Mitglied des Vereins. Sie hatte in Freital an einem Wildpflanzen-Workshop teilgenommen und fragte danach an, ob so etwas nicht auch auf den Hufewiesen möglich wäre. Ziel ist, die Vielfalt der dort wachsenden Pflanzen kennenzulernen.

Die Referentin

Tania Habel ist zertifizierte Beraterin für essbare Wildpflanzen, Seminarleiterin in der biodynamischen gärtnerisch-landwirtschaftlichen Ausbildung und Geologin. Sie will Wissen über essbare Pflanzen vermitteln, die in Mitteleuropa zu unterschiedlichen Jahreszeiten wachsen. Auch im städtischen Raum findet sich auf kleiner Fläche eine Vielfalt davon, das Sammeln bringt dort allerdings eigene Herausforderungen mit sich.

Erst die Wildkräuter sammeln, dann aufs Brot und schmecken lassen. Foto: PR
Erst die Wildkräuter sammeln, dann aufs Brot und schmecken lassen. Foto: PR

Für wen

Der Workshop steht Menschen aller Altersgruppen offen. Kinder und Jugendliche können in Begleitung eines verantwortlichen Erwachsenen teilnehmen. Besonders angesprochen sind die Anwohnerschaft und alle, die regelmäßig die Hufewiesen besuchen.

Kosten und Anmeldung

Die Teilnahme kostet 45 Euro. Jugendliche ab zwölf Jahren zahlen in Begleitung eines verantwortlichen und zahlenden Erwachsenen 35 Euro. Kinder bis einschließlich elf Jahre zahlen so viele Euro, wie sie Jahre alt sind.

Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Personen begrenzt. Anmeldung ist bis spätestens 30. September nötig, sofern noch Plätze frei sind. Der Treffpunkt wird nach der Reservierung bekannt gegeben.

2 Kommentare

  1. Liebe Redaktion von Pieschen aktuell,

    die Hufewiesen heißen Hufewiesen. Im Plural.
    Siehe etwa hier:
    https://www.dresden.de/de/stadtraum/umwelt/gruenes-dresden/gruenanlagen-parks/hufewiesen.php#?searchkey=Hufewiesen

    Der Name wurde auf der Gründungsversammlung des Vereins Hufewiesen Trachau im Januar 2012 gefunden. Er weist darauf hin, daß die Hufewiesen aus den ehemaligen Hufen (Flurstücken) der Bauern von Trachau besteht und daß das Gelände heute aus einem Mosaik von Waldstücken und offenem Grasland besteht.

    Bitte beachten Sie das bei der künftigen Berichterstattung und lassen Sie sich nicht irritieren, wenn Veranstalter, die die Gegend nicht kennen und den Namen nur gehört haben, irrtümlich einen Singular daraus machen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Anja Osiander
    Ansprechperson Nachbarschaft und Bürgergrün
    Hufewiesen Trachau e.V.

    1. Liebe Frau Osiander, vielen Dank für die Information. Ich passe das entsprechend an, auch wenn es meinem Sprachverständnis erheblich widerspricht.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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