In der Nacht zum Sonntag, 25. Oktober, werden die Uhren um 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Wer ausschlafen will, kann das tun. Dafür wird es abends früher dunkel. 
In der Nacht von Sonnabend auf Sonntag endet die Sommerzeit. Um 3 Uhr springen die Zeiger auf 2 Uhr, die Stunde dazwischen gibt es also zweimal und der Sonntag dauert 25 Stunden.
Ab dann gilt wieder die mitteleuropäische Zeit, kurz MEZ. Umgangssprachlich heißt sie Winterzeit, tatsächlich ist sie die Normalzeit. Morgens wird es eine Stunde früher hell, am Nachmittag setzt die Dunkelheit entsprechend früher ein.
Smartphones, Computer und Funkuhren stellen sich von selbst um. Bei älteren Uhren, Weckern und manchen Haushaltsgeräten muss man noch selbst Hand anlegen.
Abschaffung lässt auf sich warten
Eigentlich sollte die Zeitumstellung längst Geschichte sein. 2018 sprachen sich bei einer EU-Umfrage 84 Prozent für ein Ende aus, beteiligt hatte sich allerdings nur rund ein Prozent der Bevölkerung. 2019 stimmte das Europäische Parlament zu.
Dann blieb die Sache liegen. Die Mitgliedsstaaten konnten sich nicht einigen, ob künftig dauerhaft Sommerzeit oder Normalzeit gelten soll. Also wird weiter gedreht.
Eingeführt wurde die Sommerzeit in Deutschland 1980, in der Hoffnung, Energie zu sparen. Der Einspareffekt gilt heute als gering.
Und im Frühjahr wieder
Die nächste Umstellung folgt am Sonntag, 28. März 2027. Dann werden die Uhren um 2 Uhr auf 3 Uhr vorgestellt, und die Stunde ist wieder weg.





