Mit freundlicher Unterstützung des Dresdner Kinokalenders präsentieren wir die Kinotipps der Woche für den Stadtbezirk Pieschen in der UCI-Kinowelt im Elbepark
Bundesstart: Michael

Musiklegenden gehören längst zum festen Stoff für großes Kino und mit „Michael“ rückt nun der wohl größte von ihnen ins Zentrum: Michael Jackson. Regisseur Antoine Fuqua zeichnet den Weg vom Wunderkind der Jackson Five bis zum globalen Superstar nach. Schon früh steht Michael unter dem strengen Regiment seines Vaters, doch sein Talent ist unübersehbar. Mit Alben wie „Off the Wall“ und „Thriller“ prägt er eine ganze Ära. Gleichzeitig wächst der Wunsch, sich von familiären Zwängen zu lösen und künstlerisch eigene Wege zu gehen. Mit Jaafar Jackson in der Hauptrolle gelingt ein intensives Porträt zwischen Ruhm, Druck und der Suche nach Identität.
2. Woche: Jazzy – Chaos im Regenwald

Ein großes Abenteuer beginnt mit einem kleinen Schritt ins Unbekannte. Dieses berührende Animationsabenteuer erzählt die Geschichte des jungen Orang-Utan-Mädchens Jazzy, das nach einem verheerenden Waldbrand von seiner Familie getrennt wird und fortan seinen eigenen Weg finden muss. Aufgewachsen in einem Reservat, spürt Jazzy eines Tages den Drang, sich auf die Suche nach seinen Wurzeln zu machen. Unterstützt von neuen Freunden und mutigen Helfern entdeckt es nicht nur die Vielfalt der Natur, sondern auch seine eigene Stärke.
Ein warmherziger Familienfilm über Mut, Zusammenhalt und die Frage, wo man wirklich hingehört, der zugleich sanft für den Schutz unserer Umwelt sensibilisiert.
2. Woche: Kill Bill – The Whole Bloody Affair

Endlich ist es soweit: Quentin Tarantinos epischer Rachefeldzug kehrt in seiner ursprünglich gedachten Form auf die große Leinwand zurück. Die vierstündige Komplettfassung vereint Kill Bill Vol. 1 und Kill Bill Vol. 2 zu einem einzigen, kompromisslosen Kinoerlebnis. Im Zentrum steht erneut die namenlose Braut, gespielt von Uma Thurman, die sich nach Jahren des Komas auf einen blutigen Rachefeldzug begibt. Ihr Ziel: die ehemaligen Weggefährten des Deadly Viper Assassination Squads und schließlich Bill selbst. Tarantinos unverwechselbarer Stil aus Martial Arts, Western und schwarzem Humor entfaltet sich hier in voller Länge. Ein intensives, bildgewaltiges Erlebnis, das man endlich so sehen kann, wie es immer gedacht war.
3. Woche: Der Magier im Kreml

Macht ist eine Frage der Erzählung und er ist ihr Meister. In „Der Magier im Kreml“ begleitet man den Aufstieg von Vadim Baranov, einem jungen Künstler, der im Chaos der 90er-Jahre zum Strippenzieher im Hintergrund wird. Zwischen Medien, Manipulation und politischem Kalkül formt er die Karriere eines Mannes, der Geschichte schreiben wird: Wladimir Putin, eindrucksvoll verkörpert von Jude Law. Während Baranov, gespielt von Paul Dano, immer tiefer in ein System aus Macht und Illusionen eintaucht, verschwimmen die Grenzen zwischen Wahrheit und Inszenierung. Regisseur Olivier Assayas inszeniert ein fesselndes Politdrama über Einfluss, Propaganda und den Preis der Macht.
3. Woche: How to Make a Killing – Todsicheres Erbe

Reichtum verpflichtet oder macht er zum perfekten Ziel? Dieses bissige Thriller-Spiel dreht den Spieß um und rückt die feine Gesellschaft selbst ins Visier. Becket Redfellow, gespielt von Glen Powell, verfolgt ein klares Ziel: Rache und das Familienvermögen. Nach dem Tod seiner Mutter beginnt er, seine wohlhabende Verwandtschaft nach und nach aus dem Weg zu räumen.
Was wie eine Reihe unglücklicher Zufälle wirkt, ist in Wahrheit präzise geplant. Doch mit Margaret Qualley als aufmerksamer Julia gerät sein System ins Wanken. Mit einem Augenzwinkern in Richtung Adel verpflichtet verbindet der Film schwarzen Humor mit Spannung und zeigt, dass Macht nicht vor Konsequenzen schützt.
3. Woche: Ready or Not 2

Manche Spiele hören einfach nicht auf. Gerade hat Grace MacCaulley das tödliche Familiendrama überlebt, da wird sie schon wieder zur Beute. Denn was sie für einen einmaligen Albtraum hielt, entpuppt sich als makabre Tradition mehrerer reicher Clans. Erneut muss sich Grace behaupten, diesmal nicht allein: An ihrer Seite kämpft ihre Schwester, während ein elitärer Zirkel alles daran setzt, die grausame Jagd fortzuführen. Aus Überleben wird Widerstand. Mit Samara Weaving in Bestform, Elijah Wood als unheimlicher Antreiber und Sarah Michelle Gellar in neuer Rolle verbindet die Fortsetzung schwarzen Humor mit Tempo und jeder Menge Chaos.
4. Woche: Das Drama – Noch mal auf Anfang

Was passiert, wenn die große Liebe kurz vor dem Happy End ins Wanken gerät? „Das Drama“ erzählt genau davon, intensiv, unbequem und überraschend. Zendaya und Robert Pattinson spielen ein Paar, das kurz vor der Hochzeit steht, als plötzlich Zweifel und lange verborgene Wahrheiten ans Licht kommen. Was als perfekte Beziehung begann, wird zur emotionalen Zerreißprobe zwischen Vertrauen, Misstrauen und Vergangenheit. Regisseur Kristoffer Borgli inszeniert gemeinsam mit Produzent Ari Aster ein dichtes Beziehungsdrama, das weniger von Romantik als von den Rissen darunter erzählt.
5. Woche: Horst Schlämmer sucht das Glück

Er ist zurück und natürlich hat er wieder eine Mission. Horst Schlämmer, selbsternannter Investigativprofi aus dem „Grevenbroicher Tagblatt“, zieht los, um das große Thema Glück zu knacken. Was nach Lebenshilfe klingt, wird schnell zur herrlich schrägen Deutschlandreise, bei der kein Gespräch zu unangenehm und keine Frage zu direkt ist. Dass Hape Kerkeling seine Kultfigur nach Jahren wiederbelebt, wirkt dabei erstaunlich zeitgemäß. Zwischen Selbstoptimierung, Glücksseminaren und Dauerinszenierung trifft Schlämmer auf eine Welt, die fast noch absurder ist als er selbst. Unter der Regie von Sven Unterwaldt entsteht so eine Komödie, die zwischen Fremdscham und feiner Beobachtung pendelt – und die Frage stellt, wer hier eigentlich wen entlarvt.
5. Woche: Shelter

Was bleibt von einem Spion, wenn seine Zeit vorbei ist? In „Shelter“ hat sich ein ehemaliger Agent auf eine abgelegene Insel zurückgezogen, entschlossen, mit seiner Vergangenheit abzuschließen. Doch die Ruhe trügt. Als er ein Mädchen aus einem Sturm rettet, holt ihn sein altes Leben schneller ein, als ihm lieb ist. Jason Statham verkörpert den wortkargen Ex-Agenten mit gewohnt harter Präsenz, während die Geschichte Action und persönliche Konflikte eng miteinander verknüpft. Zwischen Verfolgungsjagden und alten Feinden steht plötzlich mehr auf dem Spiel als nur sein eigenes Leben. „Shelter“ ist ein spannungsgeladenes Comeback eines Mannes, der eigentlich nie wirklich verschwinden konnte.
Pieschener Kinotipps ab 23. April 2026
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