Ausschreitungen am Rudolf-Harbig-Stadion: Weitere 20 Verdächtige gesucht

Im Zusammenhang mit den Ausschreitungen am 16. Mai 2021 am Rudolf-Harbig-Stadion in Dresden fahnden die Staatsanwaltschaft Dresden sowie die Polizeidirektion Dresden öffentlich nach weiteren 20 Tatverdächtigen. „Ihnen wird schwerer Landfriedensbruch vorgeworfen. Die Männer stehen im Verdacht, maßgeblich an den Ausschreitungen beteiligt gewesen zu sein. Die meisten von ihnen sollen als Flaschen- oder Steinewerfer auf der Lennéstraße und im Großen Garten in Erscheinung getreten sein“, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung der ermittelnden Behörden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden habe das Amtsgericht Dresden die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet. Diese umschließe unter anderem auch die Veröffentlichung von Fahndungsplakaten, die die gesuchten Tatverdächtigen zeigen. Die Fahndungsplakate sollen in den kommenden Tagen an verschiedenen Orten in Dresden zu sehen sein. Gleichzeitig würden die Bilder auch auf der Fahndungsseite der Sächsischen Polizei gezeigt.

Bereits am 24. Juni hatten Polizei und Staatsanwaltschaft mit einem Fahndungsplakat öffentlich nach 20 Tatverdächtigen im Zusammenhang mit den Ausschreitungen am Rudolf-Harbig-Stadion gesucht. Zwischenzeitlich hätten sich 12 der abgebildeten Personen gemeldet, teilte ein Polizeisprecher mit. Zur Aufarbeitung der gewalttätigen Ausschreitungen am Rande des Heimspiels von Dynamo Dresden am 16. Mai 2021 hatte die Polizeidirektion Dresden die SOKO „Hauptallee“ eingerichtet.

Hinweise nehmen Staatsanwaltschaft und Polizeidirektion entgegen:
Telefon 0351 483 22 33,
Mail unter hinweisaufnahme.pd-dresden@polizei.sachsen.de

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