Mika-Quartier_2ter_Bauabschnitt

Polnischer Investor will Bau des Mika-Quartiers in Mickten vollenden

Für den Bau und die Realisierung von 730 Wohnungen im Mika-Quartier in Mickten ist nun die polnische Atal Development GmbH verantwortlich. Nachdem der Kauf bereits im vergangenen Jahr erfolgte, ist jetzt auch der Bauherrenwechsel erfolgt. Die neuen Eigentümer stellen nun im zweiten Bauabschnitt des Mika-Quartiers weitere 179 Wohnungen und eine Gewerbeeinheit fertig. Der geplante Wohnungsmix sieht vor allem 3- bis 4-Raum-Wohnungen mit durchschnittlich 75 bis 95 Quadratmetern vor. Etwa 20 Prozent sind als 2-Raum-Wohnungen mit etwa 50 Quadratmetern angelegt, erklärte eine Unternehmenssprecherin.

Zbigniew Juroszek ist Gründer und Eigentümer des polnischen Bauträgers Atal S.A. Quelle: atal.pl

Für zwei weitere Baufelder sei im Juli 2019 im Rahmen des B-Plans 3013 vom Stadtrat ein Städtebaulicher Vertrag gebilligt worden. Dieser sei auch für den neuen Eigentümer bindend, so die Unternehmenssprecherin. „Vorgesehen sind zehn Prozent der etwa 57.000 Quadratmeter Geschoßflächen für sozialen Wohnungsbau und die Einrichtung einer Kita mit 100 Plätzen sowie Gewerbeflächen im Erdgeschoss entlang der Pieschener Straße.“ Die Fertigstellung der etwa 550 Wohnungen auf diesen zwei Baufeldern sei bis 2024 vorgesehen.

„Dresden ist der ideale Startpunkt für unsere Aktivitäten in Deutschland. Die Stadt hat die richtige Größe, Raum für Gestaltung und lebt von dem in den letzten Jahren entwickelten Mix aus historischer und moderner Architektur“, erklärte Zbigniew Juroszek, Geschäftsführer der Atal Development GmbH und Gründer und Eigentümer des polnischen Bauträgers ATAL S.A. und fügte hinzu. „Das hat uns die Entscheidung für das MiKa-Quartier einfach gemacht. Wir freuen uns, das MiKa-Quartier nun zügig umsetzen zu können.“

Lageplan Mika Quartier

Für den 2. Bauabschnitt (r.) und die beiden Baufelder links ist nun die Atal Development GmbH Eigentümer und Bauherr. Grafik: W. Schenk

Im ersten, inzwischen fertig gestellten Bauabschnitt, sind bereits 80 Prozent der 179 Wohnungen vermietet. Die MiKa-Quartier GmbH & Co. KG, ein Joint-Venture der SASSENSCHEIDT-Gruppe und der TOWNSCAPE-Gruppe, hatte diese Wohnungen bereits im Februar 2019 für 49 Millionen Euro an die CORESTATE Capital Holding aus Luxemburg verkauft. Sie gehören seitdem zu einem neu aufgelegten Wohnfonds für institutionelle Investoren.

Seit 2015 arbeiten die Projektentwickler von Sassenscheidt und Townscape am Mika-Quartier. Insgesamt entstehen hier 900 Wohnungen. Man freue sich, für die Realisierung des Projektes einen starken Partner gefunden zu haben, sagte Mika-Geschäftsführer Erik Sassenscheidt. Philipp Grabianowski von Townscape ergänzte: „Dresden ist eine begehrte Metropole, ein attraktiver Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, der auch kulturell seinen Bewohnern und Besuchern viel bietet. Die Wohnungen im MiKa-Quartier sind so konzipiert, dass sich ganz unterschiedliche Mieter von jung bis alt hier wohlfühlen werden.“

      7 Meinungen zu “Polnischer Investor will Bau des Mika-Quartiers in Mickten vollenden

      1. Kahlertsagt:

        Es ist sehr traurig was für öde Wohnquartiere in Dresden entstehen, eins häßlicher wie das andere!

      2. Beate Flämigsagt:

        Einfach schrecklich, wer will denn so wohnen, schaut es euch mal im Original und vor Ort an, die armen Leute.
        Über Prohlis und Gorbitz wurde sich aufgeregt, das ist keine Deut besser.
        Wer genehmigt soetwas nur?
        Häslich!!!!

      3. Beate Flämigsagt:

        keinen Deut

        und hässlich.. natürlich😏

      4. Der Paulsagt:

        In Dresden wird gebaut und alle finden es sofort hässlich. Warum?
        Ach so, keiner kreiert ein paar Häusel im Barockstil, dann kann es ja noch hässlich sein.
        Mir gefällt dieses Quartier:-)

        Der Paul

        • Der Gsagt:

          Wer das Hässlich findet lebt wohl noch im DDR stil….

        • Schweesdo Oniesagt:

          Das würde mich auch mal interessieren, wie für diese Foristen eine Bebauung aussehen müsste, die nicht gleich eine so hochqualifizierte Bewertung wie „hässlich“ oder „schrecklich“ bekommt.

      5. Der Paulsagt:

        es ja >>nur<< hässlich

        Der Paul

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