Pestalozzi-Gymnasium: Außenanlagen werden saniert – Wasserschaden in den Ferien

Die Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums werden sich freuen. Denn die Stadt saniert die Außen- und Sportflächen ihrer Schule. Dafür gab es einen Scheck aus Landesmitteln über rund 522.000 Euro, den Kultusminister Christian Piwarz (CDU) am vergangenen Freitag an Schulleiter Falk Barthel überreichte. Die gesamten Baukosten liegen bei rund 875.000 Euro. Nach 15 Jahren ist der Belag der Sportanlage kaputt. Das sei normal, betont Barthel. Ihren Anteil am Zustand des Belages hatten auch benachbarte Pappeln, die mit ihren Wurzeln den Boden uneben gemacht haben. Die Pappeln sind jetzt weg. Das Gymnasium am Pestalozziplatz 22 hat aber noch weitere Probleme.

Saniert wird unter anderem der verschlissene Sportplatz. Schuld sind wurzelnde Pappeln. Foto: M. Skurt

Alte Kastanienbäume sind befallen

Wer den Hinterhof des Gymnasiums betritt, dem fallen sofort die hohen Kastanien auf. Eigentlich müssten die alten Bäume gefällt werden, meint Schulleiter Barthel. Man habe 2005 neue gepflanzt, um die alten zu ersetzen. Das gehe aber nicht mehr, weil das Sächsische Naturschutzgesetz die Rodung verbiete. Jetzt sind die Bäume befallen – von der Miniermotte. Diese schädigt die Blätter und kann den Wuchs stören. Halina Starkloff, städtische Projektleiterin, sagte dazu: „Bisher halten die Bäume gut durch. Zudem sind wir froh über jeden vitalen, alten Baum.“ Man versuche es jetzt mit einer Duftstofffalle, um die Motten zu beseitigen.

Der Hinterhof des Gymnasiums. Foto: M. Skurt

Allerlei Arbeiten noch geplant

Neben den Außenflächen saniert die Stadt zudem die Sanitäranlage des Gymnasiums. Auch erhalten die denkmalgeschützten Fenster und Außentüren einen neuen Anstrich. Insgesamt investiert man rund 875.000 Euro in die Erhaltung des Schulcampus. Die Arbeiten finden von Dezember 2019 bis voraussichtlich Juli 2020 statt, so die Projektleiterin Starkloff.

Die Stadt saniert die Sportanlage des Gymnasiums bis Juli 2020. Foto: M. Skurt

Wasserschaden in den Ferien

Als wäre die Sanierung nicht genug, brach in den Ferien ein Wasserrohr im vierten Geschoss. Der Schaden wurde länger nicht bemerkt. So floss das Wasser über mehrere Etagen. Betroffen sind vier Schulräume und die Büros des Schulleiters, der stellvertretenden Schulleiterin und der Sekretärin. Schulleiter Barthel ist noch bewegt, aber etwas beruhigt.

Zum Thema:

„Die meisten unserer Möbel sind beschädigt“, so Barthel. „Bis wir die Räume nutzen können, dauert es noch mindestens bis zu den Herbstferien. Trotz des Schadens sind wir aber arbeitsfähig.“ Denn die vier Klassenräume sind so weit nutzbar. Es fehlen nur noch letzte Maler- und Putzarbeiten in den kommenden Herbstferien. „Wenn es anders wäre, hätten wir ein Problem“, erläutert der Schulleiter. „Mit 730 Schülern kommen wir dieses Jahr an unsere Grenzen – mehr dürfen es erst mal nicht werden, sonst müsste der Unterricht ausfallen.“

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