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Eisenbahnbundesamt sammelt Hinweise zu Bahnlärm am Wohnort

Das Eisenbahnbundesamt sammelt Hinweise zur Belästigung durch Schienenlärm am Wohnort. Auf einer eigens bereitgestellten Plattform können Betroffene ihre Position markieren und die Art der Lärmbelästigung beschreiben. Die öffentliche Aktion ist Bestandteil der Erstellung des Lärmaktionsplanes für alle Haupteisenbahnstrecken des Bundes. Der Leiter des städtischen Umweltamtes, Christian Korndörfer hat die Dresdner Einwohner aufgerufen, die Gelegenheit zu ergreifen und Probleme aufzuzeigen. „Schienenlärm ist statistisch und im Urteil der Dresdnerinnen und Dresdner nicht unser größtes Lärmproblem“, sagte Korndörfer und fügte hinzu: „Nach den aktuellen Erhebungen des Bundesamtes ist in Dresden von etwa 7.600 Einwohnerinnen und Einwohnern auszugehen, an deren Wohnort Schienenlärm einwirkt, der als gesundheitsrelevant eingestuft werden muss“.

Dresden liegt an einer transeuropäischen Bahntrasse vom Mittelmeer nach Skandinavien. „Die Prognosen besagen, dass der Güterverkehr auf diesen Trassen weiter steigen werde“, hatte Matthias Kunze von der Bürgerinitiative Bahnemission Elbtal im November 2016 auf einer Informationsveranstaltung zum Bahnlärm in der Neustadt und in Pieschen erklärt.

Besonders auf der im März 2016 fertiggestellten vierspurigen Trasse zwischen Dresden-Neustadt und Radebeul Ost sei die Lärmbelastung erheblich angestiegen, hatten Teilnehmer der Veranstaltung beklagt. Güterzüge mit leeren Containern und der Lärm beim Abbremsen der Züge wurden als besonders drastische Beispiele angeführt.

Bis zum 25. August 2017 gibt es nun die Möglichkeit, auf der Informations- und Beteiligungsplattform des Eisenbahn-Bundesamtes aktiv zu werden.

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