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Nach Anwohnerprotest: Sperrpfosten machen Straße An der Dürren Heide dicht

Der Protest der Anwohner in der Straße An der Dürren Heide in Trachau war erfolgreich. Seit gestern verhindern Sperrpfosten, dass Autos trotz Verbotsschild von der Neuländer Straße aus zur Meißner Straße durchbrausen. Die Fahrzeuge müssen nun durch den Baumwiesenweg und die Schützenhofstraße fahren. An der Zufahrt von der Meißner Straße aus steht der Hinweis „Sackgasse“. Die Hinweisschilder über die veränderte Verkehrsführung würden in drei Monaten wieder abgebaut, sagte eine Rathaussprecherin.

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An der Dürren Heide ist jetzt eine Sackgasse. Foto: W. Schenk

„Wir finden das ganz toll“, reagierte heute Anwohnerin Astrid Rabe und ist sichtlich erleichtert. „Wir nehmen den Umweg gern in Kauf. Darüber haben wir uns vorher verständigt. Es war die einzige Lösung, wieder Ruhe in die Straße zu bringen“, sagt die Trachauerin.

Monatelang waren Autos in beiden Richtungen durch die 300 Meter lange schmale Anliegerstraße, die keine Bürgersteige hat, gefahren, um den Weg abzukürzen. Das Sperrschild wurde dabei jedesmal ignoriert. Dann hatten die Anwohner selbst den Verkehr gezählt und die Protokolle mit Unterstützung eines Anwalts an die Stadtverwaltung geschickt. Sie wollten erreichen, dass die Stadt für die Einhaltung des Durchfahrtsverbotes sorgt. Außer einem Zwischenbescheid aus der Verwaltung tat sich nichts.

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Für drei Monate wird über die veränderte Verkehrsführung informiert. Foto: W. Schenk

Im Sommer legte die SPD-Stadtratsfraktion mit einem Antrag zur Verkehrssicherheit in der Neuländer Straße nach. Hier war als Prüfauftrag auch die Durchsetzung des Durchfahrtverbotes enthalten. Der Stadtratsausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr stimmte dem Antrag Mitte September zu. In der Beratung kündigte Reinhard Koettnitz, Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes an, den Prüfauftrag bis Juli 2017 abzuarbeiten. Gestern schufen seine Mitarbeiter in der Straße An der Dürren Heide schon mal vorfristig Tatsachen.

Acht Sperrpfosten verhindern nun, dass Autos hier durchfahren. Die zwei mobilen Pfosten in der Mitte können „nur im Einsatzfall für Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr und die Hausmüllabfuhr entfernt werden“, informierte eine Rathaussprecherin. Gestern wollten noch einige Autofahrer die neue Verkehrssituation ignorieren, erzählt Ingrid Rabe. Vielleicht, so meint sie, wirkt sich die neue Regelung auch beruhigend auf den Durchgangsverkehr in der Neuländer Straße aus.

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