Die Bundespolizei hat am Haltepunkt Dresden-Trachau bei einer Kontrolle Bargeld, ein Messer und mutmaßliche Drogen sichergestellt. Ein 35-Jähriger geriet am Sonntagnachmittag ins Visier der Beamten.
Offene Forderung beglichen
Gegen 13.45 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte den deutschen Staatsangehörigen. Dabei stellten sie fest, dass die Staatsanwaltschaft Cottbus nach ihm fahnden ließ. Es ging um die Vollstreckung einer offenen Pfändungssumme in Höhe von 1.125,57 Euro zur Vermögensabschöpfung.
Der Mann gab an, 1.000 Euro Bargeld bei sich zu haben. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten jedoch insgesamt 1.180 Euro. Die Polizisten beglichen die offene Forderung noch vor Ort vollständig.
Weitere Ermittlungen eingeleitet
Bei der Durchsuchung entdeckten die Einsatzkräfte in der Hosentasche des 35-Jährigen ein Einhandmesser. Zudem fanden sie weißes kristallines Pulver. Es war in einem Papierschnipsel und in einer Cliptüte verpackt.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Waffengesetz und wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln ein. Nach Abschluss der Maßnahmen entließen die Beamten den Mann aus dem Gewahrsam.




