Mit freundlicher Unterstützung des Dresdner Kinokalenders präsentieren wir die Kinotipps der Woche für den Stadtbezirk Pieschen in der UCI-Kinowelt im Elbepark
Bundesstart: Der Astronaut – Project Hail Mary

Manchmal reicht ein einziger Blick, um zu wissen: Dieser Film wird etwas Besonderes. Genau so ein Moment ist „Der Astronaut“. Schon der erste Trailer sorgt für Gänsehaut, besonders bei allen, die Andy Weirs Roman kennen. Ryan Gosling spielt Ryland Grace, der allein in einem Raumschiff aufwacht, ohne Erinnerung daran, warum er dort ist. Stück für Stück entfaltet sich das große Ganze, und mit ihm ein Abenteuer, das weit über eine klassische Sci-Fi-Geschichte hinausgeht. Wer das Buch gelesen hat, weiß, wie viel Herz, Humor und Überraschung darin steckt – und warum man kaum etwas vorwegnehmen möchte. Nur so viel: Diese Reise ist größer, emotionaler und wichtiger, als es zunächst scheint.
Bundesstart: Ein Sommer in Italien – WM 1990

Der Sommer 1990 hat Geschichte geschrieben. Unter Teamchef Franz Beckenbauer wuchs eine Mannschaft über sich hinaus und wurde zum Symbol für ein ganzes Land im Umbruch. Der Film blickt zurück auf ein Turnier, das weit mehr war als nur Fußball: Kapitän Lothar Matthäus und seine Mitspieler kämpften sich mit Teamgeist und Zusammenhalt bis zum Titel, gekrönt vom entscheidenden Treffer von Andreas Brehme. Mit persönlichen Erinnerungen von Spielern wie Jürgen Klinsmann und Rudi Völler sowie bislang unveröffentlichtem Material entsteht ein emotionaler Blick hinter die Kulissen. Eine Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und vier Wochen, die ein Land für immer verändert haben.
Bundesstart: Mein Freund Barry

Hoch oben in den Alpen, wo Schnee und Stille den Ton angeben, entsteht eine ganz besondere Freundschaft. „Mein Freund Barry“ erzählt die Geschichte des jungen Georg, der nach einer gescheiterten Reise im Kloster am Großen Sankt Bernhard zurückbleibt. Zwischen strengen Regeln und misstrauischen Blicken fühlt er sich verloren, bis er auf den schwachen Bernhardiner-Welpen Barry trifft. Beide sind Außenseiter in einer rauen Welt, doch genau das verbindet sie. Mit Unterstützung von Resi wächst eine Freundschaft, die sich gegen Widerstände behaupten muss. Der Film verbindet beeindruckende Naturbilder mit einer warmherzigen Geschichte über Mut, Vertrauen und Loyalität und zeigt, dass die stärksten Bindungen oft dort entstehen, wo man sie am wenigsten erwartet.
Bundesstart: Tierisch abgefahren – Rettet die Pets

Manchmal beginnt ein Abenteuer ganz harmlos. In „Tierisch abgefahren – Rettet die Pets“ nimmt Waschbär Falcon einen simplen Job an, um seinem Viertel zu helfen und landet plötzlich in einem außer Kontrolle geratenen Hochgeschwindigkeitszug voller Haustiere. Ohne Fahrer, dafür mit jeder Menge Chaos. Hinter dem Wahnsinn steckt ein rachsüchtiger Dachs mit großen Plänen, und ausgerechnet Falcon muss nun die bunt zusammengewürfelte Truppe retten. Zwischen hysterischen Hamstern, eitlen Papageien und ziemlich entspannten Goldfischen wird schnell klar: Alleine schafft er das nicht. Der Film verbindet rasantes Tempo mit viel Humor und erzählt eine turbulente Geschichte über Zusammenhalt, Mut und die Fähigkeit, über sich hinauszuwachsen.
2. Woche: Für immer ein Teil von dir – Reminds of him

Manche Filme brauchen kein großes Versprechen, sondern nur einen Moment, der unter die Haut geht. „Für immer ein Teil von dir“, basierend auf Colleen Hoovers Bestseller „Reminders of Him“, erzählt genau so eine Geschichte. Nach einem tragischen Unfall verliert Kenna ihre große Liebe und verbringt Jahre im Gefängnis. Als sie endlich freikommt, will sie nur eines: ihre Tochter kennenlernen, die bei den Großeltern ihres verstorbenen Partners aufgewachsen ist. Doch die lassen sie nicht an das Mädchen heran. Zwischen Schuld, Hoffnung und einer neuen Liebe entfaltet sich ein emotionales Drama über zweite Chancen, Vergebung und die Frage, ob man die Vergangenheit wirklich hinter sich lassen kann.
2. Woche: Good Luck, Have Fun, Don‘t Die

Was wäre, wenn die Zukunft längst entschieden ist, weil wir unser Handy einfach nicht mehr aus der Hand legen? In dieser wilden Sci-Fi-Komödie hat eine Künstliche Intelligenz bereits die Weltherrschaft übernommen. Doch ein Mann aus der Zukunft reist zurück, um alles zu verhindern. Sein Ziel ist ein unscheinbares Diner, in dem sich genau die Menschen befinden, die den Lauf der Geschichte verändern könnten.
Sam Rockwell spielt den etwas verwahrlost wirkenden Zeitreisenden, der diese Mission angeblich schon über hundert Mal versucht hat. Regisseur Gore Verbinski erzählt daraus ein überdrehtes, humorvolles Abenteuer über Technik, Verantwortung und die Frage, ob wir uns überhaupt retten lassen wollen. Denn vielleicht gefällt uns die Welt der Katzenvideos und absurden Internetrekorde einfach zu gut.
3. Woche: Hoppers

Wer hat sich nicht schon gefragt, was die eigene Katze wirklich denkt? Pixar greift genau diese Fantasie auf und macht sie in „Hoppers“ zur Realität. Dank eines wissenschaftlichen Experiments können Menschen ihr Bewusstsein in Roboter-Tiere übertragen. Die tierliebe Mabel nutzt die Chance und landet im Körper eines Bibers. Plötzlich versteht sie jedes Knurren, Zwitschern und Quieken.
Doch was als Abenteuer beginnt, bekommt schnell eine ernstere Note. Mabel erlebt hautnah, wie Tiere über Menschen sprechen und wie sehr ihr Lebensraum bedroht ist. Zwischen Humor, Tempo und typischem Pixar-Herz erzählt der Film eine Geschichte über Perspektivwechsel und Verantwortung – und darüber, was passieren könnte, wenn Tiere wirklich eine Stimme hätten.
3. Woche: The Bride! – Es lebe die Braut!

Mit „The Bride!“ verpasst Maggie Gyllenhaal dem Frankenstein-Mythos ein elektrisierendes Update. In einem fiebrigen Chicago der 1930er Jahre sucht das entstellte Monster Frank die exzentrische Dr. Euphronius auf, um sich eine Gefährtin erschaffen zu lassen. Als eine ermordete junge Frau neues Leben eingehaucht bekommt, entsteht jedoch kein gefügiges Geschöpf, sondern eine wilde, unangepasste Kraft, die die Stadt ins Wanken bringt.
Was als düsteres Monstermärchen beginnt, entwickelt sich zu einer anarchischen Liebesgeschichte zweier Ausgestoßener. Mit Christian Bale, Jessie Buckley und Annette Bening vor der Kamera entsteht ein stilisiertes, leidenschaftliches Drama über Freiheit, Rebellion und eine Liebe, die brennt.
3. Woche: Mavka – Die wahre Legende

Alle vier Jahre steigen Waldnymphen aus einem geheimnisvollen See empor, um verlorene Seelen zu holen. Mavka ist eine von ihnen, mystisch, verführerisch und gefährlich. Als sie den jungen Biologen Lukian begegnet, soll sie ihn ins Verderben locken. Doch statt Kälte wächst in ihr ein Gefühl, das in ihrer Welt keinen Platz hat: Liebe.
Während Lukian sich ebenfalls zu ihr hingezogen fühlt, rufen die anderen Nymphen Mavka zurück und dulden keinen Verrat. Die Live-Action-Verfilmung erweitert das bekannte Mavka-Universum um eine düstere, romantische Dimension und verbindet moderne Fantasy mit ukrainischer Mythologie. Ein visuell atmosphärischer Film über Identität, Freiheit und die Macht verbotener Gefühle.
3. Woche: Monsieur Robert kennt kein Pardon

Nach über dreißig Jahren im Klassenzimmer geht Lehrer Robert Poutifard endlich in Rente und schmiedet statt Reiseplänen lieber Rachepläne. Drei ehemalige Schüler haben ihm einst das Leben schwer gemacht, nun will er es ihnen heimzahlen. Ein gefeierter Starkoch, ein Influencer-Zwillingspaar und eine Pop-Diva geraten ins Visier des verbitterten Pensionärs. Unterstützung bekommt er ausgerechnet von seiner Mutter, die sich als überraschend versierte Strippenzieherin im digitalen Raum entpuppt.
Regisseur Pierre François Martin Laval inszeniert diese Ausgangslage als bissige Komödie über alte Kränkungen und späte Vergeltung. Christian Clavier spielt den nachtragenden Ex-Lehrer mit herrlich trockener Konsequenz und zeigt, dass manche Rechnungen offenbar nie verjähren.
4. Woche: Ein fast perfekter Antrag

Walter liebt Zahlen, Bewertungen und klare Urteile. Der pensionierte Witwer verbringt seine Tage damit, Restaurants akribisch zu testen und alles fein säuberlich zu benoten. Kontrolle gibt ihm Halt. Doch als er zufällig seiner Jugendliebe Alice wieder begegnet, gerät sein geordnetes System ins Wanken. Vor über vierzig Jahren scheiterte sein Heiratsantrag, nun wagt er einen neuen Versuch und scheitert erneut. Alice, inzwischen Kunstprofessorin, verlangt echtes Interesse statt Punktevergabe. Also setzt sich Walter in ihr Seminar und merkt schnell, dass sich weder Kunst noch Gefühle in Kategorien pressen lassen. Marc Rothemund erzählt diese späte Liebesgeschichte als charmante, ironische Komödie über Kontrolle, Eitelkeit und die Kunst, sich noch einmal neu zu verlieben.
4. Woche: Marty Supreme

Die Oscarverleihung ist noch Monate entfernt, doch nach Golden Globe und Critics Choice Award gilt Timothée Chalamet schon jetzt als Favorit. In „Marty Supreme“ wirft er sein sensibles Indie-Image über Bord und spielt einen ruhelosen Draufgänger, der permanent unter Strom steht.
Marty Mauser verkauft Schuhe im New York der Fünfziger Jahre und träumt vom großen Durchbruch als Tischtennisprofi. Er spielt hart, wettet hoch und bewegt sich zwischen zwielichtigen Hinterzimmern und grellen Hallen, immer auf der Suche nach dem entscheidenden Moment. Regisseur Josh Safdie erzählt keine klassische Erfolgsgeschichte, sondern ein fiebriges Porträt eines Mannes, der alles riskiert. Mit einem exzentrischen Ensemble entsteht ein intensiver Film über Ehrgeiz, Ego und den schmalen Grat zwischen Triumph und Absturz.
4. Woche: Scream 7

Seit 1996 treibt Ghostface sein Unwesen und auch drei Jahrzehnte später ist noch nicht Schluss mit Schrecken. Nach dem Reboot von 2022 kehrt die Reihe nun zu ihrer wohl bekanntesten Figur zurück: Neve Campbell ist wieder als Sidney Prescott dabei. Jahrelang entkam sie jedem Killer unter der Maske, diesmal gerät sie erneut ins Visier und auch ihre Familie bleibt nicht verschont.
Während vertraute Gesichter zurückkehren, fehlen andere Figuren der jüngsten Filme. Doch das Prinzip bleibt: Meta-Humor trifft auf brutale Slasher-Spannung. Die Reihe weiß längst um ihre eigenen Regeln und bricht sie trotzdem genüsslich. Natürlich darf Ghostface wieder erstaunlich lange wüten, bevor jemand ernsthaft zurückschlägt. Ein Wiedersehen mit alten Bekannten, neue Opfer und die Frage aller Fragen: Wer steckt diesmal unter der Maske?
5. Woche: G.O.A.T – Bock auf große Sprünge

Ein kunterbuntes Actionabenteuer voller Tempo, Witz und Herz erwartet die Zuschauer. Im Mittelpunkt steht Will, ein kleiner Ziegenbock mit großem Traum: Er will in den spektakulären Teamsport Roarball, bei dem sonst Löwen, Geparden und Nashörner dominieren, mitspielen. Zunächst wird er belächelt, doch mit Mut, Entschlossenheit und unerschütterlichem Optimismus kämpft er sich Schritt für Schritt in die Mannschaft. Die Matches sind rasend schnell, die Trainingssequenzen herrlich überdreht, und trotz des Getöses erzählt der Film eine warmherzige Geschichte über Zusammenhalt, Selbstvertrauen und die wahre Bedeutung von Stärke, manchmal reicht ein Herz voller Mut.
Pieschener Kinotipps ab 19. März 2026
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