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Mythos Handwerk


Warum das Fitti im Straßenbahnhof jetzt MyGym heißt

Am alten Micktener Straßenbahnhof hat sich etwas verändert. Seit 16 Jahren gab es hier das Studio „QuickFit“, seit ein paar Tagen steht nun „MyGym“ dran – in moderner Schrift mit dynamischem Orange und Rot. Da drängt sich die Frage auf: Hat hier etwa eine große Fitness-Kette das Pieschener Urgestein geschluckt?

Hat aus QuickFit MyGym gemacht - Heiko Pohland. Foto: J. Frintert
Hat aus QuickFit MyGym gemacht – Heiko Pohland. Foto: J. Frintert

„Nein, wir bleiben selbstständig, haben nun nur mit MyGym einen starken Partner an der Seite“, sagt Inhaber Heiko Pohland. Der 47-Jährige hatte zur Jahrtausendwende als Nebenjob bei „QuickFit“ angefangen. 2006 übernahm er die Dresdner Filiale, die sich damals noch an der Kleistraße befand. 2010 erfolgte der Umzug in den frisch sanierten Einkaufs-Straßenbahnhof an der Leipziger Straße, Ecke Lommatzscher Straße. Hier unterm Dach hat Pohland ein gut frequentiertes Studio eingerichtet.

Auf rund tausend Quadratmetern Trainingsfläche stehen mehr als 100 Geräte, darunter viele sogenannte E-Gym-Geräte. Da braucht man dann nur noch einen Chip dranhalten – und das Gerät kennt automatisch das Trainingsprogramm. Drei Festangestellte und zehn Pauschalkräfte schmeißen den Betrieb. Schwester Grit Pohland kümmert sich um das Betriebswirtschaftliche, Studioleiter Alfred Daniel um die alltäglichen Abläufe.

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„Wir haben hier rund 500 Besucher am Tag“, sagt Pohland. Insgesamt zählt das Studio etwa 3.500 Mitglieder – und es läuft gut.

Jetzt firsch in orange und rot. Foto: J. Frintert
Jetzt firsch in orange und rot. Foto: J. Frintert

Der Sprung unter den Schirm einer großen Franchise-Kette ergibt für Pohland trotzdem Sinn. „Der Markt wird schwieriger, die großen Ketten breiten sich aus“, sagt er. Da sei es sinnvoll, sich einen starken Partner zu suchen, der beim Marketing oder beim gemeinsamen Einkauf helfen könne. Für die Kundschaft ändere sich – außer den neuen Farben – nichts. „Die Preise bleiben gleich, die Öffnungszeiten auch“, so Pohland.

Von der Reha zur Prävention

Heiko Pohland ist nicht erst seit 26 Jahren in der Fitnessbranche tätig. Schon vorher war er erfolgreicher Leichtathlet und Mittelstreckenläufer. Außerdem ist er Vorsitzender des Citylaufvereins Dresden.

Heiko Pohland findet, dass Fitness so wichtig ist wie Körperhygiene. Foto: J. Frintert
Heiko Pohland findet, dass Fitness so wichtig ist wie Körperhygiene. Foto: J. Frintert

Sport, das merkt man schnell, ist für ihn ein wesentlicher Bestandteil des Lebens. Und dafür missioniert er auch gern. Mit guter Fitness könne man schließlich auch die Gesundheit stärken, sagt er. Kraft und Fitness sollten so wichtig und selbstverständlich sein wie Körperhygiene. „Muskeltraining ist wichtig für den Stoffwechsel – am besten sollte jeder mindestens zweimal pro Woche trainieren“, so Pohland.

Studio am Straßenbahnhof

  • Adresse: Sternstraße 2b, 01139 Dresden
  • Grundbeitrag: 29,90 Euro. Eine Testzeit von 14 Tagen ist möglich.
  • Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 6 bis 23 Uhr. Am Sonnabend und Sonntag von 8 bis 21 Uhr. Eine Parkkarte steht zur Verfügung.
  • www.mygym.de/mygym-dresden
Mehr als 100 Geräte gibt es im MyGym am alten Micktener Straßenbahnhof. Foto: J. Frintert
Mehr als 100 Geräte gibt es im MyGym am alten Micktener Straßenbahnhof. Foto: J. Frintert

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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