Mit freundlicher Unterstützung des Dresdner Kinokalenders präsentieren wir die Kinotipps der Woche für den Stadtbezirk Pieschen in der UCI-Kinowelt im Elbepark
Bundesstart: Cold Storage

Ein jahrzehntelang unter der Erde verborgener Pilz wird plötzlich freigesetzt und breitet sich rasant aus. Bald gerät die Welt außer Kontrolle, denn der Erreger ist intelligent, tödlich und nahezu unaufhaltsam. Ein Team muss alles riskieren, um die Ausbreitung zu stoppen und die Menschheit zu retten. „Cold Storage“ verbindet rasante Action mit gruseligen Momenten und schwarzem Humor, während die Zeit gegen die Überlebenden arbeitet. Wer wird die Plage überstehen, wer nicht? Auf der Leinwand zeigt sich, wie eng Mut, Einfallsreichtum und Verzweiflung beieinanderliegen, wenn das Chaos erwacht.
Bundesstart: Dead of Winter – Eisige Stille

Bei all den aufwendigen Actionfilmen, die gerade in die Kinos kommen, ist es erfrischend, einen klassischen Thriller in begrenzter Umgebung zu erleben. In „Dead of Winter – Eisige Stille“ reist Barb (Emma Thompson) in den verschneiten Norden Minnesotas, um den letzten Wunsch ihres verstorbenen Mannes zu erfüllen. Am abgelegenen Bergsee wird sie Zeugin einer Entführung: Ein junges Mädchen wird von einem Ehepaar festgehalten. Ohne Telefonempfang beschließt Barb, selbst einzugreifen. Regisseur Brian Kirk schafft mit der einsamen Winterlandschaft, wenigen Charakteren und einer packenden Spannung einen Thriller, der über die gesamte Laufzeit fesselt, perfekt für Fans von intensivem, atmosphärischem Kino.
Bundesstart: G.O.A.T – Bock auf große Sprünge

Ein kunterbuntes Actionabenteuer voller Tempo, Witz und Herz erwartet die Zuschauer. Im Mittelpunkt steht Will, ein kleiner Ziegenbock mit großem Traum: Er will in den spektakulären Teamsport Roarball, bei dem sonst Löwen, Geparden und Nashörner dominieren, mitspielen. Zunächst wird er belächelt, doch mit Mut, Entschlossenheit und unerschütterlichem Optimismus kämpft er sich Schritt für Schritt in die Mannschaft. Die Matches sind rasend schnell, die Trainingssequenzen herrlich überdreht, und trotz des Getöses erzählt der Film eine warmherzige Geschichte über Zusammenhalt, Selbstvertrauen und die wahre Bedeutung von Stärke, manchmal reicht ein Herz voller Mut.
Bundesstart: The Moment

2024, der „brat summer“ bringt Neon, Popkultur und das neue Album von Charlie xcx in aller Munde. Der Film nimmt uns in Mockumentary-Manier mit hinter die Kulissen dieses chaotischen Sommers: Charlie jongliert mit Termindruck, Selbstzweifeln und absurden Anforderungen der Musikindustrie, während ihre ehrgeizige Beraterin und ein zwielichtiger Branchenprofi für zusätzliche Turbulenzen sorgen. Regisseur Aidan Zamiri liefert sein Spielfilmdebüt mit Humor, Ironie und Stil, radikal überdreht, aber dabei überraschend ehrlich. Ein Film über den Druck des Erfolgs, den Wahn des Pop-Alltags und die Frage, ob man sich selbst treu bleiben kann.
2. Woche: Crime 101

Davis (Chris Hemsworth) ist ein Meisterdieb, der seine Überfälle entlang des Highway 101 so präzise plant, dass die Polizei an ein ganzes Kartell glaubt. Nur Detective Lubesnick (Mark Ruffalo) ist überzeugt, dass ein Einzelner dahintersteckt. Als Davis auf Sharon (Halle Berry) trifft, eine frustrierte Versicherungsmanagerin mit Insiderwissen, plant er seinen letzten großen Coup. Doch kann er ihr wirklich trauen? Währenddessen bringen der brutale Dieb Ormon (Barry Keoghan) und Strippenzieher Money (Nick Nolte) das Spiel ins Wanken. Ein stylisches Katz- und Maus-Duell mit Starbesetzung und viel Coolness.
2. Woche: Die Ältern

Hannes (Sebastian Bezzel) hält sich für den Fels in der Brandung: ehemaliger Erfolgsautor, Familienmensch, immer präsent. Doch genau diese Präsenz wird zunehmend zur Belastung. Als sein Verlag die Romanreihe einstellt, Ehefrau Sara (Anna Schudt) Abstand fordert und die Kinder längst ihr eigenes Ding machen, gerät Hannes’ sorgfältig gepflegtes Selbstbild ins Wanken. Statt loszulassen, klammert er sich fest und droht alles zu verlieren. Erst die Begegnung mit Vanessa (Judith Bohle) zwingt ihn, sich zu bewegen. Sönke Wortmann erzählt das als kluge, bitterkomische Gegenwartsgeschichte über Kontrollverlust, Eitelkeit und die Frage, wann Fürsorge zu viel wird.
2. Woche: Wuthering Heights – Sturmhöhe

Emily Brontës „Sturmhöhe“ gilt als literarische Ikone, aber auch als Roman voller toxischer Figuren, mit denen man kaum mitfühlen kann. Genau das macht die neue Leinwandadaption von Emerald Fennell so spannend. Schon vor Kinostart sorgt »Wuthering Heights« für Kontroversen: Margot Robbie sei zu alt für Catherine, Jacob Elordi passe nicht zu Heathcliff, der im Buch als dunkelhäutig beschrieben wird. Der erste Teaser gießt zusätzlich Öl ins Feuer: schnelle Erotikmontage, Fantasiefragmente und ein Soundtrack von Charli xcx. Die Geschichte bleibt ein düsteres Liebesdrama über Obsession, Klassenschranken und gnadenlose Rache. Die große Frage ist nur: wird Fennell dem Roman treu bleiben oder ihn komplett neu erfinden?
2. Woche: Der letzte Walsänger

Ein turbulentes Unterwasser-Abenteuer startet im Februar. Im Mittelpunkt steht der junge Buckelwal Vincent, Nachfahre des letzten großen Walsängers. Dessen magischer Gesang schützte einst die Ozeane. Nach dem Verlust seiner Eltern zweifelt Vincent an sich. Als der Leviathan aus einem schmelzenden Eisberg entkommt und mit giftiger Tinte die Unterwasserwelt bedroht, muss Vincent handeln. Er will die Meere mit einem neuen Lied retten. Walter, ein pedantischer Schiffshalterfisch, und die Orca-Kämpferin Darya begleiten ihn. Gemeinsam stellen sie sich Gefahren und Überraschungen. Vincent überwindet seine Ängste und findet die Kraft für sein eigenes Lied. Er beschützt die Ozeane.
3. Woche: Return to Silent Hill

James Sunderland (Jeremy Irvine) erhält einen Brief, der alles infrage stellt: Seine totgeglaubte Frau Mary soll noch leben. Getrieben von Hoffnung und Verzweiflung reist er nach Silent Hill und landet in einer düsteren Zwischenwelt aus Nebel, Angst und verdrängten Erinnerungen. Während James nach Antworten sucht, wird die Stadt selbst zum Gegner und zwingt ihn, sich einer Wahrheit zu stellen, die ihn an den Rand des Wahnsinns bringt. Regisseur Christophe Gans kehrt nach dem Film von 2006 zurück und inszeniert die Kultvorlage als intensiven Psychohorror, der weniger erschreckt als langsam unter die Haut kriecht.
4. Woche: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Mit „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ verfilmt Simon Verhoeven Joachim Meyerhoffs autobiografischen Bestseller als fein austarierte Tragikomödie. Der 20-jährige Joachim, gespielt von Bruno Alexander, wird an der Schauspielschule angenommen und zieht kurzerhand zu seinen exzentrischen Großeltern, verkörpert von Senta Berger und Michael Wittenborn. Zwischen fordernder Schauspielausbildung und alkoholgetränkten Alltagsritualen versucht Joachim, einen schweren Verlust zu verarbeiten. Der Film erzählt warmherzig, schmerzhaft und sehr komisch vom Leben mit Trauer, vom Suchen nach Halt und davon, wie absurd tröstlich Familie sein kann.
4. Woche: Send Help

Was tun, wenn der Job die Hölle ist und der Chef gleich mit? Für Linda Liddle ist das Alltag. Gedemütigt und übergangen träumt sie von einem Ausweg. Der kommt abrupt, als ein Flugzeugabsturz sie ausgerechnet mit ihrem tyrannischen Vorgesetzten Bradley auf einer einsamen Insel stranden lässt. Zwei Menschen, die sich verachten, müssen plötzlich überleben. Doch aus Zweckgemeinschaft wird schnell ein perfides Machtspiel. Kontrolle, Abhängigkeit und blanke Angst ersetzen jede Hoffnung auf Rettung. Mit „Send Help“ liefert Sam Raimi einen nervenaufreibenden Überlebensthriller, der psychologischen Horror und schwarzen Humor gnadenlos miteinander verknüpft.
4. Woche: Woodwalkers 2

Mit Woodwalkers 2 kehrt Katja Brandis’ erfolgreiche Gestaltwandler-Saga mit noch mehr Abenteuer und Gefühl ins Kino zurück. Carag, Holly, Brandon und Lou erleben ein neues Schuljahr an der Clearwater High, das alles verändert. Der Wald rund um das Internat ist bedroht und mit ihm das fragile Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur. Unterstützung verspricht die rätselhafte Schneewölfin Tikaani, doch ihre wahren Absichten bleiben ungewiss. Gedreht vor alpiner Kulisse verbindet der Film Fantasy, Spannung und eine starke ökologische Botschaft. Ein mitreißender Jugendfilm, der Herz und Haltung zeigt.
5. Woche: Die drei ??? – Toteninsel

Die Sommerferien beginnen und für Justus, Peter und Bob werden sie gefährlicher als geplant. Statt Roadtrip wartet ein neuer Fall: Ein Geheimbund namens Sphinx lockt die drei Detektive auf eine abgelegene Vulkaninsel. Dort sollen illegale Ausgrabungen, ein uralter Fluch und skrupellose Profiteure aufeinandertreffen. Zwischen Lavafeldern, Dschungel und Intrigen geraten die Freunde in ein Netz aus Rätseln und realen Gefahren. Spannend, groß inszeniert und mit starker Besetzung zeigt dieser neue Kino-Fall, wie abenteuerlich Die drei ??? auch heute noch sind.
6. Woche: Extrawurst

In der Komödie „Extrawurst“ wird aus einer scheinbar harmlosen Vereinsfrage schnell ein gesellschaftlicher Schlagabtausch. In einem Tennisclub soll abgestimmt werden, ob es künftig einen zweiten Grill geben soll, damit Vereinsmitglied Erol auch halal grillen kann. Was folgt, ist eine hitzige Debatte über Toleranz, Vorurteile, politische Korrektheit und das eigene Selbstbild. Regisseur Marcus H. Rosenmüller inszeniert das Ganze als pointierte Ensemblekomödie mit Hape Kerkeling, Christoph Maria Herbst, Anja Knauer und Fahri Yardim. „Extrawurst“ hält der deutschen Befindlichkeit den Spiegel vor, überspitzt, laut und bewusst unbequem, und findet dabei Humor genau dort, wo es manchmal wehtut.
6. Woche: The Housemaid – Wenn sie wüsste

Ein Neuanfang mit Nebenwirkungen: Die junge Millie tritt eine Stelle als Hausmädchen bei der wohlhabenden Familie Winchester auf Long Island an. Unterkunft, Verpflegung, ein sicherer Job. Alles wirkt zu gut, um wahr zu sein. Doch hinter der perfekten Fassade zeigen sich schnell Risse. Hausherrin Nina wird unberechenbar, die Tochter feindselig, nur Ehemann Andrew bleibt freundlich. Je länger Millie im Haus lebt, desto deutlicher wird: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht. Paul Feig verfilmt den Bestseller von Freida McFadden als spannungsgeladenen Psychothriller über Abhängigkeit, Macht und verdrängte Geheimnisse.
7. Woche: Checker Tobi 3 – Die heimliche Herrscherin der Erde

Am Ende fast jeder Naturdokumentation steht heute ein Appell, und genau hier setzt auch das neue Kinoabenteuer von Checker Tobi an. Gemeinsam mit Marina stößt Tobi auf eine alte Videokassette voller Fragen über die Erde, aber ohne Antworten. Also begibt er sich erneut auf Reisen: nach Madagaskar, Spitzbergen, Mexiko und in eine Saatgutbank. Unterstützt von Wissenschaftler:innen und seinem achtjährigen Alter Ego entdeckt er, warum Boden die Grundlage allen Lebens ist. Spielerisch, neugierig und kindgerecht verbindet der Film Abenteuerlust mit Wissen und zeigt, wie faszinierend das sein kann, was direkt unter unseren Füßen liegt.
Pieschener Kinotipps ab 19. Februar 2026
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