Am Montag, den 2. Februar 2026, ab etwa 3 Uhr, bis Dienstag, den 3. Februar 2026, gegen 3 Uhr, kommt es bei den Dresdner Verkehrsbetrieben (DVB) zu umfangreichen Fahrtausfällen. Am Dienstag soll der Betrieb mit dem regulären Fahrplan wieder aufgenommen werden. 
Alle Straßenbahnlinien stehen während dieser Zeit still. Auch die Standseilbahn und die Schwebebahn könnten betroffen sein. Die Buslinien 61, 62, 63, 64, 70, 80 und EV 3 verkehren voraussichtlich kaum oder gar nicht. Andere Linien wie 65, 66, 68, 72 bis 93 sowie 98 A bis 98 C und EV 12 könnten teilweise oder vollständig im Einsatz sein.
Das Kundenzentrum und die DVB-Servicepunkte bleiben geschlossen. Auch die DVB-Servicehotline und die Social-Media-Kanäle werden bestreikt.
Elbfähren, Regionalbusse sowie Regional- und S-Bahnen sind nicht betroffen und fahren planmäßig. Informationen zum aktuellen Fahrplan sind über die App DVB mobil oder auf der Website dvb.de abrufbar.
Hintergrund des Ausstands ist ein bundesweiter Streikaufruf der Gewerkschaft ver.di. Diese fordert verbesserte Arbeitsbedingungen im kommunalen Nahverkehr. Konkret geht es um kürzere Wochenarbeitszeiten und Schichten, längere Ruhezeiten sowie höhere Zuschläge für Nacht- und Wochenendarbeit. In mehreren Bundesländern stehen zusätzlich höhere Löhne und Gehälter zur Debatte.
Rund 100.000 Beschäftigte in etwa 150 Verkehrsunternehmen und Busbetrieben sind von den Aktionen betroffen. Christine Behle, stellvertretende Vorsitzende von ver.di, kritisiert die Arbeitsbedingungen im Nahverkehr und fordert schnelle Verbesserungen. Laut ver.di haben die Arbeitgeber bislang kaum Zugeständnisse gemacht. Teilweise seien sogar zusätzliche Belastungen geplant, etwa durch längere Schichten oder den Wegfall von Krankengeldzuschüssen.





