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Die Linke


Premiere von „Sein oder Nichtsein“ im Theaterhaus Rudi

Am 31. Januar und am 1. Februar 2026 bringt die Theatergruppe Spielbrett das Stück „Sein oder Nichtsein“ von Nick Whitby auf die Bühne. Die Premiere findet im Theaterhaus Rudi statt.

Probe zu "Sein oder Nichtsein" im Theaterhaus Rudi - Foto: Tanja Grunert
Probe zu „Sein oder Nichtsein“ im Theaterhaus Rudi – Foto: Tanja Grunert

Im Mittelpunkt steht eine polnische Theatertruppe, die bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs unter Einsatz schauspielerischer Mittel den Widerstand gegen die Gestapo unterstützt. Ausgangspunkt der Handlung ist Warschau im Sommer 1939. Während im Polski Theater die Generalprobe des Stücks „Ein Geschenk von Hitler“ läuft, rücken deutsche Truppen an der Grenze vor. Die Aufführung wird verboten, stattdessen wird „Hamlet“ wieder ins Programm genommen.

Während des berühmten Monologs verlässt die Schauspielerin des Ensembles, Ehefrau des Hamlet-Darstellers, die Bühne für ein geheimes Treffen mit einem Bomberpiloten. Kurz darauf beginnt die deutsche Besatzung Polens. Ein Jahr später kehrt der Pilot aus England zurück, um einen Verräter zu entlarven. Das Ensemble startet eine riskante Verwechslungskomödie mit falschen Bärten, echten Agenten und Schauspielern in Tarnrollen.

Christian Löffler + Sven Helbig • 22.02.26 • Kulturpalast


Das Stück basiert auf dem Film „To Be Or Not To Be“ von Ernst Lubitsch aus dem Jahr 1942. Die Vorlage war bei Veröffentlichung umstritten, gilt heute jedoch als Klassiker wie Chaplins „Der große Diktator“. Die Bühnenfassung von Whitby wurde 2008 am Broadway uraufgeführt.

Szene aus "Sein oder Nichtsein" der Theatergruppe Spielbrett - Foto: Tanja Grunert
Szene aus „Sein oder Nichtsein“ der Theatergruppe Spielbrett – Foto: Tanja Grunert

In einer Zeit zunehmender gesellschaftlicher Spannungen sieht Spielbrett das Stück als Beispiel dafür, wie Kultur Widerstand leisten kann. Die Inszenierung von Ulrich Schwarz verbindet Theaterklamotte mit Widerstandsdrama. Die Farce ist bildhaft, gestisch und temporeich – ohne den Stoff ins Lächerliche zu ziehen. Spielbrett hat Erfahrung mit dieser Form von Theater. Bereits Werke von George Tabori oder Slavomir Mrožek wurden erfolgreich umgesetzt.

Aufführungen im Theaterhaus Rudi

  • Premiere am 31. Januar 2026, 20 Uhr
  • Zweite Premiere am 1. Februar 2026, 19 Uhr
  • Weitere Vorstellung am 21. Februar 2026, 20 Uhr
  • Weitere Vorstellung am 22. Februar 2026, 19 Uhr

Weitere Informationen unter www.spielbrett.info.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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