Ab Montag, 5. Januar, bis Freitag, 29. Mai 2026, erfolgen Bauarbeiten am Leisniger Platz (im Dresden-Stadtplan) in Dresden-Pieschen. Die beiden Bushaltestellen am S-Bahnhof werden barrierefrei umgestaltet. Zusätzlich entstehen zwei neue Querungsstellen. Der Radverkehr erhält bessere Bedingungen. 
Während der Arbeiten sind die Fahrbahn und der südliche Fußweg halbseitig gesperrt. Eine Ampel regelt den Verkehr in beide Richtungen. Der Zugang zu den Bahnsteigen über den nördlichen Fußweg bleibt möglich. Auch die Zufahrt im Bereich des Asia-Imbisses bleibt erhalten.
Zum Bauumfang gehören Abbruch-, Asphalt- und Pflasterarbeiten. Neue Straßenabläufe werden installiert. Fundamente für Fahrgastunterstände und digitale Anzeigen entstehen. Auch Fernmeldekabel werden verlegt. Neue Schilder und Markierungen folgen. Baumpflanzungen sind vorgesehen.
Die Arbeiten erfolgen in mehreren Phasen. Die Erreichbarkeit einzelner Grundstücke kann zeitweise eingeschränkt sein. Der Anschluss an Bus und Straßenbahn bleibt bestehen. Der Fußgängerverkehr ist durchgängig gewährleistet.
Die Landeshauptstadt Dresden investiert rund 670.000 Euro in das Projekt. Die Querungsstellen für den Fußverkehr basieren auf Maßnahmen der städtischen Fußverkehrsstrategie (mehr dazu auf dresden.de). Die Verbesserungen für den Radverkehr setzen Teile des städtischen Radverkehrskonzepts (Infos dazu auf dresden.de) um.






Und diese Arbeiten hätte man nicht mit der Sachsen Energie abstimmen können? Die hatte dort bis vor kurzem Fahrbahn und Gehweg wegen Fernwärmearbeiten aufgerissen. Jetzt wo alles wieder zu ist kommt die Stadt und reißt noch mal alles auf. Mit etwas besserer Abstimmung könnte sich hier sicher etwas Geld sparen lassen.
Ich kann mir vorstellen (ohne Experte zu sein), dass der Synergieeffekt in diesem Fall nur gering, der Organisationsaufwand aber erheblich sein dürfte, so dass unterm Strich kein großer Gewinn stünde. Für die Benutzer der Straße trotzdem ärgerlich, keine Frage.
Sicher hätte man das miteinander verbinden können…Aber warum einfach wenn es auch kompliziert geht. Stattdessen ist jetzt an der Stelle mit kurzer Unterbrechung knapp 1 Jahr Baustelle. Die Verkehrssituation an der Kreuzung Leisniger Straße/Platz war schon bei der ersten Baumaßnahme eine Katastrophe, also herzlichen Glückwunsch das es jetzt ein halbes Jahr wieder so wird.