Die Türen des Astoria auf der Leipziger Straße 58 öffnen sich wieder. Seit dem 19. Jahrhundert prägt dieses Gebäude das Stadtbild. In ihm befindet sich einer der ältesten Ballsäle Dresdens. „Jetzt beginnt ein neues Kapitel. Wir machen das Astoria zu einem Ort der Kultur und Begegnung“, so das Team der Filmnächte und der Wenzel Gastronomie. Als Gemeinschaftsprojekt hatten die Baumaßnahmen im Herbst gestartet. Konzeptuell befinde sich das Projekt noch in der Findung. Am Donnerstag, 18. Dezember wird zum Soft-Opening des „Astoria“ eingeladen. Ab 16 Uhr können Neugierige auf einen Glühwein vorbeischauen. 
Neubeginn für einen historischen Ort
Der Ballsaal der 1857 eröffneten Gaststätte „Stadt Bremen“ wurde 1927 zu einem Filmsaal umgebaut. Zunächst hieß das Filmtheater „Stadt Bremen“, ab Januar 1930 bis zur Schließung am Jahresende 1970 „Astoria-Lichtspiele“. Danach eine lange Zeit auch als Probebühne des Staatsschauspiels genutzt, wurde das Gebäude nach mehrjährigem Leerstand und Verfall 1993 verkauft und saniert. Zu den anschließenden Nutzern gehörten unter anderem die Tanzschule „Casa Latina“, das China-Restaurant „Sonne“ und die „Elbe58 Karaoke Bar“. (Mehr dazu in Brendlers Geschichten vom 15. November 2024).
Einen wunderbaren Bericht über die Astoria-Lichtspiele gibt es in der Ausgabe Nr. 6 der Reihe Kino in der DDR.
Astoria – Soft-Opening im Alten Ballhaus
- Donnerstag, 18. Dezember 2025 ab 16 Uhr
- Leipziger Straße 58, 01127 Dresden
- Eintritt frei
- filmnaechte.de/dresden
- wenzel-restaurant.de






Ans Restaurant kann ich mich noch erinnern. Irgendwie kam es nie dazu, dass ich da mal zum Karaoke vorbeigelunzt have. Ist das ein alter Baalsaal? Wie groß ist die Location denn?
Hallo Moritz, wir gehen morgen zum Schnuppern mal vorbei, dann werden wir auch die Größe berichten.
Das Gebäude stammt aus dem 17.Jahrhundert? Was war denn vor dem „Stadt Bremen“ drin?
Oh, da ist uns ein Tippfehler unterlaufen. 19. Jahrhundert soll es heißen. Ist korrigiert.