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Senioren-Paar um 40.000 Euro betrogen – Flucht von Unfallstelle

Am Donnerstag haben sich zehn Menschen beim Notruf der Polizeidirektion Dresden gemeldet, nachdem sie betrügerische Anrufe erhalten hatten. Ein Renter-Ehepaar aus Pieschen, beide 88 Jahre alt, hat es besonders schwer getroffen. Das Paar erhielt am Donnerstagmittag einen Anruf einer vermeintlichen Tochter. Die Anruferin behauptete, dass sie einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte. Daraufhin meldete sich eine angebliche Polizistin am Telefon und forderte eine Kaution in Höhe von 40.000 Euro, um eine Haft für die Tochter abzuwenden. Die Eheleute übergaben das Geld einer Unbekannten an ihrer Wohnungstür. Später wurden sie misstrauisch und informierten die Polizei.

Erst am Mittwoch hatte in Trachau eine 64-jährige Frau eine ähnliche betrügerisch Aufforderung über einen Messengerdienst erhalten und durchschaut. Sie alarmierte die Polizei.

Eine 91-jährige Prohliserin hatte Glück. Nach einem ähnlichen betrügerischen Anruf versuchte sie, 30.000 Euro bei ihrer Bank abzuheben. Da die Transaktion aus technischen Gründen scheiterte, kam es zu keinem Vermögensschaden. Später erkannte sie den Betrug und meldete sich bei der Polizei.

Die Täter riefen acht weitere Menschen im gesamten Bereich der Polizeidirektion Dresden an und behaupteten, dass Angehörige einen schweren Verkehrsunfall verursacht hätten. Dabei forderten sie bis zu 750.000 Euro. Die Angerufenen wurden misstrauisch und hielten Rücksprache mit ihren Angehörigen.

Ein Polizeisprecher betonte noch einmal, dass Polizisten und Staatsanwälte niemals Geld per Telefon fordern würden. Er riet dringend dazu, misstrauisch zu bleiben und sich bei Angehörigen zu vergewissern, wenn es Zweifel an geschilderten Geschehnissen gibt. Zudem sollte im Verdachtsfall immer die Polizei informiert werden.

Unfallverursacher ließ Kleintransporter zurück

Der unbekannte Fahrer eines Iveco hat am Donnerstagnachmittag gegen 16.50 Uhr in der Industriestraße einen Unfall verursacht und ist zu Fuß geflohen. Der Unbekannte war mit dem Kleintransporter in Richtung Leipziger Straße unterwegs. Kurz nach der Kreuzung Wilder-Mann-Straße stieß er mit einer Verkehrsinsel zusammen. Anschließend verließen er und alle Fahrzeuginsassen den Iveco und liefen in Richtung Leipziger Straße davon. Es entstand Sachschaden von insgesamt rund 10.000 Euro. Die Polizei ermittelt wegen Unfallflucht.

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