Postbank und Post schließen Ende März Filiale in Altpieschen

Die Postbank wird ihre Filiale im Elbcenter in Altpieschen Ende März schließen. Am Freitag, 26. März, ist um 13 Uhr endgültig Schluss. Damit entfallen hier auch die Dienstleistungen der Post. Diese werden dann in der Partnerfiliale in der Leipziger Straße 159 angeboten. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Postbank-Filiale seien Angebote für eine Beschäftigung in anderen Filialen unterbreitet worden. „Wie alle Banken beobachtet auch die Postbank, dass sich der Markt sowie das Verhalten unserer Kunden in Zeiten der Digitalisierung verändern“, erläuterte Postbank-Sprecher Hartmut Schlegel die Entscheidung. Für die Kundinnen und Kunden würden neue Filialformate mit differenzierten Produkt- und Serviceangeboten entwickelt. „Zudem überprüfen wir kontinuierlich unser Filialnetz hinsichtlich seiner Wirtschaftlichkeit und Optimierungsmöglichkeiten“, begründete er das Aus für den Standort in Pieschen.

Über die Schließung der Filiale soll per Aushang, Handzettel und persönliche Anschreiben informiert werden. Darin erfahren die Postbank-Kunden auch, wo sie die nächstgelegene Filiale, Beratungsmöglichkeiten und Geldautomaten finden, sagte Schlegel. Die Post sei Mieterin in der Filiale gewesen. Voraussetzung für die Schließung war, dass eine neue Partnerfiliale für die Post gefunden werden konnte.

Die nächste Möglichkeit zur kostenlosen Bargeldversorgung gebe es an der Shell-Tankstelle in der Leipziger Straße 125 oder in der Deutsche-Bank-Filiale in der Leipziger Straße 159, wo künftig auch die Postdienstleistungen angeboten werden. Für den Besuch in einer Postbank-Filiale müssen die Kundinnen und Kunden künftig in die Königsbrücker Straße 21-29 in der Dresdner Neustadt oder ins Postamt in der Gerokstraße 18 in der Johannstadt fahren.

Darüber hinaus würden viele Supermärkte inzwischen das sogenannte Cashback-Verfahren anbieten, bei dem man sich beim bargeldlosen Bezahlen kostenfrei Geld auszahlen lassen kann, erklärte Schlegel. Diesen Service gebe es in Pieschen unter anderem in der Filiale von Netto in der Bürgerstraße oder bei Rewe im ehemaligen Straßenbahnhof Mickten.

Neben rund 800 eigenen Filialen ist die Postbank deutschlandweit auch in 3.300 Partnerfilialen der Deutschen Post präsent. Mit über 10.000 Kontaktpunkten biete die Postbank nach wie vor eines der größten kostenlosen Bargeldversorgungsnetze in Deutschland, betonte Postbank-Sprecher Schlegel. Dazu gehören die Filialen der Postbank, die Partnerfilialen der Deutschen Post, die SB-Filialen der Postbank und Deutschen Bank, die Geldautomaten der Cash Group-Partner, zahlreiche Automaten von Card Point sowie Shell Tankstellen.

Über die Standorte der Geldautomaten könne man sich online informieren. Das gleiche gelte auch für die Filialsuche.

      17 Meinungen zu “Postbank und Post schließen Ende März Filiale in Altpieschen

      1. Dresdner Gartenbanksagt:

        Schöne neue Welt im Dienste des Kunden dank Digitalisierung. Nicht.

      2. Paulsagt:

        Klasse. Müssen wir uns da in den langen Schlangen nicht mehr einreihen, sondern woanders in noch längeren Schlangen.

        • Andrésagt:

          Als gute Alternative gibt es doch Packstationen, da muss man auch nicht wirklich groß anstehen. Ich persönlich nutze das schon über ein Jahr für Empfang und Versand von Paketen und bin froh, dass ich mich da schon lang nicht mehr anstellen muss oder auf Öffnungszeiten angewiesen bin.

      3. DATsagt:

        Wenigstens hat man dieses Jahr mal andere Ausreden um Filialen zu streichen. Bei der Filiale an der Großenhainer musste man sich noch dünnes Zeugs aus den Fingern saugen, jetzt ist einfach Corona schuld.

        Egal dass man auch sonst schon systematisch seit Jahrzehnten überall die Filialen abbaut!

        Sollen sie halt! Wenn die Banken mit lokalen Filialen auch nur noch wenige haben, werden sie bestimmt endlich zu den Online-only-Banken aufschließen und genauso viel Gewinn machen. /s

      4. torstensagt:

        Kann man nur hoffen, dass immer jemand der Nachbarn oder man selbst da ist, ansonsten wird es ein sehr langer Umweg – einfach mal 850m weiterlaufen, um ein Paket zu holen. Weiss eigentlich jemand, ob Pakete auch automatisch bei den nicht offiziellen Postläden, wie den Naumännern auf der Bürgerstrasse, hingeliefert werden dürfen? Ich weiss, ich kann Pakete einzeln irgendwie immer umrouten, hab aber nicht immer Zeit und Nerv das jedes Mal aufs neue zu machen.

        • DATsagt:

          Ich glaube die einzige Lösung (geht natürlich nur in so 25% der Fälle) dafür ist eine Packstation als Ziel anzugeben.

        • Claudiasagt:

          Oder bei DHL registrieren und die Naumänner als „Wunschnachbar“ oder Filiale angeben. Geht bei den Berufen auch 😉

      5. Das ist aber in diesem Fall auch ein hausgemachtes Problem, meine ich. Die Google-Bewertungen zu dieser Filiale sagen ja schon einiges aus. Da war jede Menge Luft nach oben …

      6. Jimmysagt:

        Wenn die aus meiner Sicht viel kundenfreundlicheren paketshops (tape connection, Naumänner etc. ) auch andere Postdienstleistungen anbieten dürften, würde ich diese Filiale nicht vermissen. Die Postwelt besteht ja nicht nur aus Paketen.

        witzig, dass oben im Bericht vornehmlich die Bankgeschäfte dominieren. So als wäre das eine Bankfiliale mit einem zu vernachlässigenden Anteil an Post Dienstleistungen… ich lache mich schief. Zugegeben, es ist an die 10 Jahre her, aber dort gab es tatsächlich mal ein großes Sortiment an Produkten im geräumigen Verkaufsbereich. Und mehr noch, zu Stoßzeiten wurde auch mal ein dritter Schalter auf gemacht.

      7. Margott W.sagt:

        Mich stört es überhaupt nicht. Das war ja alles nicht mehr zu ertragen dort.
        Die Filiale hat mehr Ärger gemacht als für Nutzen gesorgt.
        Die Konkurenz wird es freuen und hat Pieschen mit Sicherheit im Auge.
        HERMES gibt sich große Mühe zuzeit und die anderen schlafen auch nicht.
        Und die Naumänner sind überhapt nicht besser. Wegen deren Nachlässigkeit musste meine kleine Tochter auf das Paket vom Weihnachtsmann verzichten. Was das bedeutet, können nur Mütter verstehen.
        Dort will ich nie wieder ein Paket hinhaben und abholen müssen und beauftrage bei Ablage dort sofort rigoros eine Zweitzustellung.
        Das klappte bis jetzt auch.

      8. Pieschnersagt:

        So wird das Viertel leer geräumt. Bäcker daneben geschlossen und gegenüber Billigmarkt vor Jahren geschlossen. Wäre schön wenn mal wieder neue Geschäfte rein kommen würden.

      9. Postmanagersagt:

        @Pieschner

        keine Angst die werden bald wieder sinnvoll genutzt. Zum Beispiel ein Döner-Imbiss und der andere Laden wird ein Thai-Massageladen.Die sind sehr gefragt.Überall neue.
        ich sehe zwar nie jemanden rein oder rausgehen,aber na ja. Sowas!!

      10. Sabsisagt:

        Ich tippe auf Barbershop mit nachhaltigen und klimaneutralen Produkten.

      11. Ichsagt:

        Die Filiale ist doch eh meistens geschlossen, das wird also keinen großen Unterschied machen!

      12. Rainer Witzsagt:

        Wenn von Amazon ein Paket kommt und wir nicht da sind, landet das bei einem Nachbarn oder im Garten oder hinter der Pflanzschale. Wenn von DHL ein Paket kommt und ich auf der Toilette sitze, darf ich das 2 Werktage später in einer Filiale 800m weiter weg abholen, wenn dort nicht gerade geschlossen ist. Wenn man sich da nicht registriert (was ich gerne vermeide), muss man für jede Sendung erneut einem Wunschnachbarn definieren und hoffen, dass der dann da ist. Auf die Idee, von sich aus beim Nachbarn abzugeben kamen bisher 3/4 der eingesetzten DHL Lieferern nicht (es gib/gab mal positive Ausnahmen).
        Jetzt muss man halt noch weiter laufen/fahren, doof. Und generell Packstation will ich auch nicht, ich will ja da Paket daheim haben, wenn ich da bin.

      13. Franzisagt:

        Es ist eine Schande. Hat da auch mal jemand an die Älteren Bürger gedacht. Die dann nicht mehr so weit laufen können, und nicht mit dem Online Banking klar kommen. Oder mit der Karte einkaufen gehen.

      14. Johannsagt:

        Erst werden unsere älteren Bürger verunglimpft und man bezeichnet es als Satire.
        Dann werden die Renten nicht angepasst und man bezeichnet es als Solidarität.
        Die Politiker oder die Festangestellten beim Öffentlichen Rundfunk die das zu verantworten haben, bekommen bis an Lebensende Diäten und Renten die um vielfaches höher sind, wie die eines normalen Bürgers. Eine klare Zweiklassengesellschaft. finanziert durch selbst aufgestellte Regeln und Gesetze. Die Profiteure können sich Bringe-, Pflege- und Putzdienste easy leisten und lachen sich über ihre Wähler nur schlapp. Kritik dient der Belustigung.
        Denen geht es gut. Willkommen in der Realität.

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