sankt pieschen trifft sankt markus: Kleine Konzertreihe startet mit Tumba Ito

Mehrere „hübsche Trostpflaster“ hatte der Verein sankt pieschen am 11. April angekündigt. Damals fiel die Entscheidung, dass das Stadtteilfest sankt pieschen abgesagt werden muss. Was genau sich hinter dieser Ankündigung verbirgt, wollte Vereinschef Andreas Koenitz nicht verraten. Jetzt wissen wir es.

Der Begründer der legendären Hofmusik hat gemeinsam mit seinen Vereinsmitgliedern und der Laurentiuskirchgemeinde der Markuskirche eine kleine Konzertreihe ins Leben gerufen: „sankt pieschen meets sankt markus“. Das erste Konzert findet am 16. September statt. Drei weitere sollen folgen.

Zum Start gibt es am Mittwoch Latinjazz mit Tumba Ito und der Sängerin Elena Janis. „Die Band, die in Dresden seit vielen Jahren das Salsa-Publikum erfreut, hat immer mehr zu ihrer eigenen Sprache gefunden, indem sie sich der verschiedensten Stile Lateinamerikas bedient und sie mit einer ordentlichen Prise Latin und Pop vermischt“, heißt es in der Ankündigung.

Drei weitere Konzerte sind noch bis zum Jahresende geplant. Am 14. Oktober heißt es „2hot“. Ein Konzert, unter anderem mit Marc Hartmann, Posaune und Gesang, wird nachgeholt. Am 2. Dezember spielen „Die Bagles“ in der Markuskirche. Wer am 4. November auf der Bühne steht, bleibt noch eine Überraschung.

Tickets für die Konzerte können bei „Werkzeuge Kliemann“ in der Oschatzer Straße 1 erworben werden. Auch für das Konzert am Mittwoch sind noch Restkarten zu haben.

Service:

WAS: Tumba Ito in der Konzertreihe „sankt pieschen meets sankt markus“
WANN: Mittwoch, 16. September, 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
WO: St.-Markus-Kirche, Markusstr. 1
WIEVIEL: 5 Euro Kulturspende

In der Markuskirche besteht eine Maskenpflicht bis zum Platz.

22 Meinungen zu “sankt pieschen trifft sankt markus: Kleine Konzertreihe startet mit Tumba Ito

    • Darum geht es doch überhaupt nicht. Oder glaubst du ernsthaft in Frankreich, England oder sonst wo auf der Welt, würden regionale Veranstaltungen in einer anderen Sprache benannt, als der Landessprache. Nur die Deutschen verleugnen ihre Sprache.
      Gibt es irgendeinen Grund die Veranstaltung nicht so zu benennen, wie es Herr Schenk in der Überschrift zum Artikel, getan hat?

      Der Paul

    • klar glaube ich das

      Sieht man auch oft genug. Wenn es thematisch passt werden Veranstaltungen schon immer überall auch mal in nicht-Landessprache benannt. Auch in deinem ach so tollen Deutschland. Früher war’s halt Latein, dann irgendwann Französisch und heute halt Englisch.

      Das ist doch alles wirres „wir deutschen sind wieder die unterdrückten dummen“-Nazi-Geblubber.

      Kannst du sowas bitte lassen?

    • Ach was, jetzt ist man tatsächlich schon Nazi, wenn man in Deutschland lebt?
      Ziemlich armselig dein Kommentar, DAT.

      Mit „Loi Toubon“ haben beispielsweise die Franzosen ein Gesetz, dass vorschreibt, dass in der Öffentlichkeit, weitgehend die französische Sprache Anwendung zu finden hat. Englische Werbetexte beispielsweise, sind ohne französische Übersetzung, unter Strafe gestellt – also alles Nazis diese Franzosen.

      Der Paul

    • und lesen kann er auch nicht…

      Nein, man ist kein Nazi wenn man in Deutschland wohnt.

      Aber dein Kommentar war einfach wirres Nazi-Geblubber. Den Unterschied zwischen dir und deinem Kommentar lernst du dann bestimmt auch irgendwann.

      Und jaja – Franzosen wollen ihre Sprache fördern. Muss natürlich auch immer zitiert werden. Denn Nationalismus kann es nur in Deutschland geben und wenn andere Völker inhaltlich ähnliche Tendenzen zeigen, ist das ein klarer Beweis dafür dass man ja kein Nazi sein kann.

      Versuchst du eigentlich absichtlich die ganzen 08/15-nerv-sachen und Pseudoargumente rauszukramen? Fehlt nur noch „Man muss es aus politischer Korrektheit jetzt schon Wintermarkt nennen!“ um das Wutbürger-Set komplett zu machen.

      Genau das wollte ich mit meinem ursprünglichen Kommentar auch schon sagen: Als Dresdner hat man eh schon einen miesen Ruf. Wenn andere Dresdner dauernd sonen Scheiß labern wie du, wird das nicht besser. Wäre schön wenn du das lassen könntest – aber wirst du natürlich nicht.

      Du fühlst dich lieber in deiner Freiheit eingeschränkt wenn dir jemand sagt „das war gerade bissl scheiße von dir“.

  1. Also ich finde ja dass der Paul Recht hat. Ständig dieses sprachliches Gezerre, wer soll das alles noch verstehen? Wir haben so schöne deutsche Wörter. Wie zum Beispiel Heimat, dass gibt einem gleich einen glückseliges (noch so ein nettes deutsches Wort) Lächeln (dito) ins Gesäß (Entschuldigung, meinte natürlich Gesicht).

    Das ist doch so ein Fall für den Heimatschutz. Gibt es da nicht ein Ministerium? Ich selbst erlebe immer wieder dass ich erst mal fragen muss ob es den Kaffee to Go auch zum Mitnehmen gibt.

  2. DAT du schreibst doch so eine geistige Gülle. Kann eine ältere Person (ich bin z.B. fast 80 nicht ganz blöd, aber des Englich auch nur begrenzt fähig) nicht eine verständliche Sprache erbitten. Wenn solche Leute gleich zu Nazis gestempelt werden, wie sollen wir dich, verehrter DAT, dann bezeichnen? Ich wüsste wie, aber es verbietet mein Anstand.

    • > DAT du schreibst doch so eine geistige Gülle. Kann eine ältere Person (ich bin z.B. fast 80 nicht ganz blöd, aber des Englich auch nur begrenzt fähig) nicht eine verständliche Sprache erbitten. Wenn solche Leute gleich zu Nazis gestempelt werden, wie sollen wir dich, verehrter DAT, dann bezeichnen? Ich wüsste wie, aber es verbietet mein Anstand.

      ach komm? Weil du daran scheiterst eine andere Sprache zu verstehen, darf niemand die in Deutschladn verwenden? Jeder muss gefälligst Veranstaltungen so benennen wie es dir genehm ist?

      Und wenn ich einen Spruch der aus der Nazi-Ecke immer kommt, als solchen bezeichne, scheiterst du daran zu verstehen dass ich eben nicht jene Person die ihn geäußert hat als Nazi bezeichnet hat. Wenigstens schön konsistent – Sprache ist vermutlich einfach nicht deins – auch nicht die deutsche Sprache.

      *seufz*

      Aber hey, du bist alt! Das ist eine gute Ausrede für… für was eigentlich? Es qualifiziert zu nichts und gegen nichts. Was hat das mit irgendwas zu tun? Ist das Argument dass man mit 80+ weniger Gelegenheit hatte Englisch zu lernen? Weil jüngere das ausnahmslos alle können müssen?

      Ich versteh’s nicht. Wenn die Zielgruppe den Namen des Termins nicht versteht, wird sie halt nicht kommen. Das ist doch kein Argument zu fordern dass man Sachen nur auf Deutsch benennen dürfen soll.

  3. Man könnte auch Initiative und Idee des Vereins und der Kirchgemeinde loben, statt sich mit Tüddelkram aufzureiben. Name der Veranstaltung fällt für mich unter künstlerische Freiheit.

  4. Einige Leser hier sollten sich mal ein sinnvolles Hobby suchen. Paul, DAT etc. habt ihr nix anderes zu tun, als euch an so was hochzuziehen?

  5. Andreas Koenitz 17. September 2020 at 22:07 -

    https://wortwuchs.net/fremdwort/wichtige-fremdwoerter/ Hier ein kleiner Überblick über die Fremdwörter welche über die Jahrhunderte Einzug in „die“ deutsche Sprache gehalten haben. Das Wort meets steht für „trifft“ und wird weltweit in der Musikszene verwendet. Genau so wie Jazz, Punk, Pop, Dixieland und unzählige mehr. Und genau den Zweck erfüllt es auch in der Konzertreihe. Im ersten Konzert kamen 4 Sprachen zum Einsatz und demnächst werden auch noch diese und jene Nichtdeutschen Künstler auftreten. Oh Gott, welch eine Schande! Sie wagen es wirklich. Geht zu den Konzerten, freut Euch des Lebens und der Musik Euch geboten wird. Und wer sonst noch Diskussionsbeiträge, Vorschläge und Kritik für uns und mich hat, darf sich gerne bei mir einfinden um das auf dem kurzen Wege zu klären. Andreas Koenitz f. sankt pieschen

    • Ich wollte mich zwar nicht mehr zu diesem Thema äußern, da man hier ja sofort mit der Nazikeule erschlagen wird. Aber auch du hättest die Polemik unterlassen können.
      Ist irgendwo ersichtlich, dass meine Kritik an der Wahl der Benennung der Konzertreihe, damit auch ein Vorbehalt gegen die beteiligten Künstler besteht?
      Sprache ist ja nun mal etwas, was verbinden, aber eben auch ausgrenzen kann. Wenn es tatsächlich zutrifft, auch wenn ich mit Stil nicht ganz einverstanden bin, wäre *Clani* schon eine Person die euren modern touch, nicht verstanden hat und somit ausgegrenzt ist. im Stadtteil wird es dann wohl nicht die einzige Person sein, die mit dem Verständnis des Titels Schwierigkeiten habt.
      Zu deinem Link, das „meet“ steht aber eben gerade nicht in dieser Liste, nicht einmal Meeting und dies wird sogar im Duden geführt.
      Also auch du solltest versuchen einen Menschen, den du überhaupt nicht kennst, nur weil er ein bestimmten Aspekt nicht in Ordnung findet, gleich in irgendeine Ecke zu stellen.
      Ich habe nichts gegen die Veranstaltung als solche, denn es ja schön wenn in dieser schwierigen Zeit so etwas statt findet.

      Der Paul (u.a. Fördermitglied „Reporter ohne Grenzen“)

      PS. Spreche zudem auch passabel english.

    • @Paul:
      „Ist irgendwo ersichtlich, dass meine Kritik an der Wahl der Benennung der Konzertreihe, damit auch ein Vorbehalt gegen die beteiligten Künstler besteht?“
      Kann man so sehen;
      „Jetzt sprechen wir im Stadtteil englisch, lächerlich, einfach nur lächerlich!“
      Das ist schon ziemlich allumfassend, meiner Meinung nach.

    • @Der Paul, hast du nichts anderes zu tun, als andere ununterbrochen zu belehren und den Moralapostel raushängen zu lassen? Es wissen ja nun alle Anwesenden, dass du ein Sprachproblem hast, das musst du nicht noch breiter und breiter treten, davon wird es nicht spannender. Und du springst doch gleich wieder mit Geifer vorm Mund auf die angebliche Nazikeule an. Es ist interessant, wie manche von dieser nicht getroffen werden wollen, aber immer drauf anspringen. Und was der Hinweis mit dem Fördermitglied soll, frag ich mich auch. Ich hab einen Kleingarten, krieg ich dafür jetzt ein Bienchen?

  6. Ich war am Mittwoch bei diesem Auftaktkonzert und ich fand es sehr gelungen. Sehr gut organisiert. Nach der Begrüßung durch die Pfarrerin hob Andreas Könitz sein neues Baby persönlich aus der Taufe. Die oft undankbare Rolle des Ersten einer neuen Reihe haben Tumba Ito bravourös gemeistert. Tolle Musik, tolle Stimme einer tollen Sängerin. Ich fand auch gut, dass sie zu jedem Titel ein paar Worte gesagt hat, da ich in dieser Musik nicht so bewandert bin. Mit Sicherheit werde ich auch bei den nächsten Konzerten dabei sein, wenn es meine Arbeitszeiten erlauben. Wahrscheinlich wird die Kirche dann schon voller sein, wenn sich das erst mal rumgesprochen hat. Ein großer Dank an alle, die das möglich gemacht haben, und ein besonders großes Dankeschön an den unermüdlichen Andreas.

  7. In Zeiten von Corona ist jeder Start in eine (neue) Normalität zu begrüßen. Diese Veranstaltung bietet den Menschen Gelegenheit zu einem gemeinsamen Erlebnis, völlig unabhängig in welcher Sprache diese ihre Friedfertigkeit ausleben. Meinen Dank an den Verein für die herausragenden Aktivitäten für die Bürger.

    Was die Verwendung fremder Sprachen betrifft, so dies kann durchaus zu Irritationen führen. Gestern erst nahm ich einen Leihwagen. Beim starten des Motor tat sich nichts. Auf dem Paneel stand ich solle den Holländer treten! Erst nach näherem Hinsehen stellte ich fest: Dort stand nicht: Depress the dutch to start. Dort stand: Depress the clutch to start. Beinahe hätte ich auf den Holländer getreten und nicht auf die Kupplung. Es ist ja auch verwirrend.

  8. Andreas Koenitz 20. September 2020 at 19:09 -

    Der Worte sind genug gewechselt. Die Mühen der letzten Wochen haben sich gelohnt. Es war ein gelungener Abend mit netten Menschen, glücklichen Musikern die endlich mal wieder vor Publikum spielen durften , und das für Gage und nicht in den Hut. Dankeschön an alle die das mit Lebenszeit und Finanzen unterstützt haben. Und wenn wir jetzt mal den Namen außer Acht lassen, ist da immer noch ein ein wunderbares Banner als auch Plakat was auch ohne Namen alles sagt. Wir freuen uns auf Euch zu den nächsten Konzerten . Auch auf den Paul, der mit Sicherheit kein schlechter Typ ist. Bis dahin

  9. Angela Finsterbusch 21. September 2020 at 08:48 -

    Es ist echt traurig, nach diesem tollen Konzert und den wochenlangen Mühen, die die Veranstalter in der Vorbereitung auf sich genommen hatten, solch eine Krümelkackerei zu lesen. Es war ein so toller Abend. Traurig war nur, dass man nicht tanzen konnte zu dieser herrlichen Musik. Danke nochmal an alle.
    Wenn Der Paul seinen ersten Satz etwas anders formuliert hätte, z.B.: „Könnte man nicht auch ….trifft…. verwenden?“, wäre es sicher nicht so eskaliert.
    Egal in welcher Sprache, Höflichkeit hat noch nie geschadet.

    Nun freut euch auf’s nächste und kommt, statt nur drüber zu reden. 😉
    Angela

  10. Angela hat recht – hab da wohl ein wenig daneben gegriffen, was die Formulierung betrifft.
    Sorry:-) dafür.

    Der Paul

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