eiscafe circus milano

Markus Projekt: Neustart mit Eiscafé Circus Milano

Das Eis für den Saisonstart ist schon fertig. Im Café laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Hier regieren noch Zimmermannsstift, Bohrmaschine und Akkuschrauber, bevor später Wischeimer und Schrubber übernehmen können. Gerade kommt ein Lieferfahrzeug. „Bis morgen 14 Uhr haben wir alles geschafft“, ist Susann Müller-Milano zuversichtlich. Am Sonnabend will sie mit ihrem Eiscafé Circus Milano die Saison 2020 eröffnen. Neuer Name, neues Glück. Im Mai 2019 hatte Susann Müller-Milano das Geschäft von Vorbesitzerin Annette Nepple gekauft und sich dann entschieden, 2020 unter eigenen Namen zu starten. Mehr möchte sie dazu nicht sagen. Mit dem neuen Namen will sie auch an ihren Großvater Vilmos Milano erinnern. Er hatte 1949 den Circus Milano gegründet – mit vier Pferden und einem Esel – und diesen bis 1972 geführt. Bis zu seinem Tod 1995 hat er in Dresden gewohnt.

Die neue Speisekarte ist bereits gedruckt. „Wir machen nicht nur unser eigenes Eis. Wir bieten auch selbst gebackene Kuchen und Torten an“, sagt Susann Müller-Milano. Aus dem Eislabor in der Torgauer Straße kommen zum Start verschiedene Kreationen wie Schwarze Vanille/Apfel, Weiße Schokolade/Minze, Schwarzwälder Kirsch, Snickers Sneakers, Cookie und After Eight.

Das kleine sechsköpfige Team hat sich viel vorgenommen. Das Café soll täglich von 14 bis 19 Uhr geöffnet sein, ohne Ruhetag. „Freitags wollen wir grillen“, erzählt die Chefin. „Und wenn es warm wird, bauen wir ein Kinderplanschbecken auf.“

In den Wintermonaten waren Susann Müller-Milano und ihr Team auf dem Striezelmarkt mit zwei Ständen präsent. Auch beim Dresdner Weihnachtscircus ihre Vaters Mario Müller-Milano war sie gefragt. Das wird sich auch künftig nicht ändern, zumal der Weihnachts-Circus in der Saison 2020/21 sein 25-jähriges Jubiläum feiert.

Wenn die Prognose stimmt, wird das Wetter am Sonnabend mitspielen. Nachmittags soll die Sonne bei bis zu 11 Grad scheinen.

14 Meinungen zu “Markus Projekt: Neustart mit Eiscafé Circus Milano

  1. Freue mich schon auf das Sneakers-Eis. Sicher der Kooperation mit nem Schuhladen entsprungen. 😉

    • Hallo Jakob,

      leider ungelegen Sie einen Irrtum.
      Die Mitarbeiterin war korrekt geschult und hat aufgrund der Steuergesetzekeine Wahl, als den Kunden freundlich zum Aufstehen aufzufordern.

      Wäre in außer-Haus-Verkauf unterliegt einem niedrigeren MwSt-Satz als Ware, die in den Räumlichkeiten verzehrt wird.
      Kurz gesagt, man begeht Steuerbetrug beim hinsetzen mit außer-Haus-Ware und das Finanzamt kann da empfindliche Strafen verhängen.

      Das trifft auf jede Art von außer-Haus-Verkauf zu, also auch Burger King/McDonald’s mit _eigenen_ Räumlichkeiten (da liegt der Unterschied zum Einkaufszentrum mit gemeinsamen Sitzbereich für alle Verkaufsstellen)

  2. Eröffnung so bald? Hoffentlich wurde die Winterpause genutzt, um die Mitarbeiter zu schulen? Eine Beobachtung: Eine junge Mutter kaufte dort für iren kleinen Sohn Eis in der Eiswaffel. Als sie ihr Kind auf einen Stühle setzen wollte, wurde ihr laut über die Verkaufstheke zugerufen, dass diese Plätze für Kunden bestimmt seien, die Eisbecher bestellt haben. So kann ‚Kundengewinnung‘ auch funktionieren? Abgesehen davon, war das Eis der Familie Nepple sowieso viel besser. Und was soll das mit der spinnerten Grillidee? Abgeändert könnte ein Sprichwort lauten: ‚Eisbude bleib bei deinen Leisten‘

    • Dieter Schmitz 29. Februar 2020 at 18:43 -

      War dass früher, als alles besser war, nicht üblich in der Gastronomie als Gast mies behandelt zu werden? Kommen da nicht Heimatgefühle bei dem einen oder anderen hervor? So als Reminiszenz an die alte Ordnung.

    • Wie Peter über dir schon angemerkt hat, sind das die sehr schlauen Steuerregelungen, Inhaus wird mit 19% und Außerhaus 7% besteuert. Wenn du draußen an der Theke ein Eis kaufst und das Eis mit 7% besteuert wird, darf maximal ein Ablagebrett, Stehtisch oder sowas bereit gestellt werden und der Kunde muss die Speisen im Stehen essen.
      Sobald eine Sitzgelegenheit dazu kommt, sind es wieder 19%.

      Deswegen darf die Frau mit Kind sich nicht hinsetzen, wenn sie draußen ein Eis mit 7% Mehrwertsteuer gekauft hat.

    • Dieter Schmitz 1. März 2020 at 14:35 -

      Zunächst einmal wäre es zur Meinungsfindung wichtig zu wissen ob die Kindsmutter ihr Kind zur (temporären) Entlastung auf den Stuhl setzen wollte oder zur Steuerhinterziehung.

      Neben den auf Papier festgehaltenden Gesetzen gibt es noch die ungeschriebenen Gesetze, auch als Sitte, Anstand und Moral bekannt. Steuergesetze über das allgemeingeltende Gesetz der Menschlichkeit zu stellen nennt man Kadavergehorsam. Mit Steuergesetzen gegen Mitgefühl zu argumentieren spricht sehr für diese Gesellschaft.

      Bekannterweise macht der Ton die Musik. Ob die angebotene Ware ein Genuss ist, oder eher nicht liegt, immer im Auge des Betrachters, oder, wie in diesem Fall, am Gaumen des Gastes. Für die Leistungen der Betreiber ist Respekt zu zeugen, dies rechtfertigt allerdings nicht ein wie oben beschriebenes Verhalten von Mitarbeitern. Unabhängig von der angebotenen Ware würde ich kein Geschäft ein zweites Mal betreten in dem Menschen derart behandelt werden.

      Da die Vorgänger sehr beliebt waren wird der Nachfolger auch daran gemessen. Ich selbst wünsche den neuen Betreibern viel Erfolg.

  3. Hatten über den Winter ja keine Zeit, den Laden auf Vordermann zu bringen? Dann eher hektisch und auf den letzten Drücker.

    Mit den Serviceleuten der Vorsaison wird es eh nichts. Wurde ja nicht umsonst nach wenigen Tagen kaum noch besucht. Und oft sehr leer. Na wenn es das Grillen dann richten wird… Ich glaube eher nicht

    • Susanne Eberhard 1. März 2020 at 09:07 -

      Wenn sie aufmerksam gelesen hätten,dann hätten sie sich ihren kommentar sparen können.
      Frau müller-milano hatte auch zwei stände auf dem striezelmarkt und gleichzeitig wirkte sie beim aufbau und der organisation des dresner weihnachtszirkus‘ mit.da sie auch nur zwei hände hat,frage ich mich wie sie in der zeit hätte das eiscafè noch umbauen sollen.
      Ich finde es unfair.seit nepple weg ist kritisieren alle nur rum.geben sie der frau doch endlich mal eine chance.

  4. Kann mir nicht vorstellen das das neue Projekt unter anderem Namen funktionieren soll.

    So mal die Preise viel zu teuer waren und über den Service braucht man nicht reden.

    Schließe mich dem Vorschreiber an was soll eine Eisdiele mit grillen????

    Gibts wo dann Roster-Eis😀😀😀..

    Man sollte auch bedenken man kann viiiiel Werbung machen aber am Ende zählt nur die Mund zu Mund Propaganda.

    Ich gehe liebe zur schönen Softeisbude am Elbcenter da weiß man seit Jahren was man hat.

    • Da schließe ich mich Gerda an. Immer nur alles schlecht reden ist die Moral der Zeit. Es kommt meist von denen, welche sich auch immer sehr gut in betreffenden Gewerbe auskennen. Woher kommen nur immer diese Expertisen? Wir freuen uns jedenfalls schon auf den Neustart, denn nur Vielfalt bringt Kultur.

  5. Maulen und meckern…. Manchmal schäme ich mich für meine Landsleute. Ich wünsche den neuen Eisdielenbesitzern viel Glück.

  6. Ich denke, bevor hier Leute ihre teils abstrusen und schwer nachvollziehbaren Meinungen kundtun, sollten diese sich erstmal mit Grammatik und Rechtschreibung beschäftigen. Statt darüber froh zu sein, dass das Eiscafé weiterleben kann und sein Angebot erweitert – beschweren, beschweren, beschweren, aber nichts selber bewirken oder in die Hand nehmen… Für mich absolut unverständlich und sehr schade!

  7. hallo, ihr alle
    ihr wißt durchaus einen engagierten Menschen aufzubauen. wer mit vielen Ideen und Mut eine größere Sache beginnt, freut sich bestimmt über solchen Zuspruch. statt mitzuhelfen, daß der Beginn und die weitere Zeit gelingen kann, macht ihr miese Stimmung. finde ich unerhört!!!

  8. Waren gestern da und sind sehr positiv überrascht!Das eis hat hervorragend geschmeckt und das Personal war überaus freundlich👍👍macht weiter so und lasst euch nicht aus der Ruhe bringen,es wird immer Menschen geben die es sich zur Aufgabe gemacht haben alles Neue schlecht zu machen!

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