Mit dem Hochlegen der Eisenbahn im Stadtgebiet Dresdens am Ende des 19. Jahrhunderts entstanden neben dem Neustädter Bahnhof und dem Hauptbahnhof auch zahlreiche Vorortbahnhöfe zwischen Trachau und Zschachwitz – neben Trachau auch der in Pieschen. Über diese Personenbahnhöfe wurde vor allem der Berufsverkehr in der damals rasant wachsenden Großstadt abgewickelt.
Dazu passte es, dass sich die Fabriken ebenfalls entlang der Eisenbahn entwickelten. Straßennahmen, wie „Industriestraße“, erinnern heute daran. Bis auf wenige Ausnahmen sind die kleinen Bahnhofsgebäude – wir hier in Pieschen – in den letzten Jahren verschwunden. Dafür entstanden modern ausgestattete S-Bahn-Haltepunkte. In Trachau dient der alte Bahnhof jetzt als Wohnhaus.
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