Gymnasium Pieschen 2610 informatik

Drei Schulen im Netzwerk digitale Arbeitswelt – Gymnasium Pieschen künftig mit Leistungskurs Informatik

Drei Schulen aus dem Stadtbezirk Pieschen geben dresdenweit den Ton bei Bildungsangeboten in den Bereichen Medienbildung, Informatik und digitale Technologien (M.I.T.) an. So wird den Schülern am Gymnasium Pieschen ab dem Schuljahr 2023/24 erstmalig das Leistungskursfach Informatik angeboten. „Gegenwärtig bereiten wir die Schüler des Gymnasiums ab den Klassenstufen 5 und 6 darauf vor“, sagte Schulleiterin Kerstin Ines Müller. Schon im Logo des Gymnasiums wird auf „Schule mit Schwerpunkt Medien- und Informatikbildung“ verwiesen. Müller selbst hatte im November 2018 das IT-Konzept des Gymnasiums bei einer Beratung im Kanzleramt in Berlin präsentiert.

Neben einem Ausbau der M.I.T. -Bildungsangebote werden Kooperationen mit der regionalen IT-Branche und Wirtschaftsverbänden angestrebt. Am Freitag gab Kultusminister Christian Piwarz (CDU) den Startschuss für den Aufbau des „Netzwerkes digitale Arbeitswelt“, zu dem das Gymnasium Pieschen, die Oberschule Pieschen, die 145. Oberschule und aus der Nachbarstadt Dohna die Marie-Curie Oberschule gehören. Neben dem Freistaat Sachsen sind darüber hinaus die Fakultät Informatik der Technischen Universität Dresden, die Professur für Didaktik der Informatik der Universität Leipzig sowie die Landeshauptstadt Dresden und die Stadt Dohna an dem Netzwerk beteiligt.

MIT Vereinbarung piwarz

Josefa beantwortet dem Minister gern Fragen zum IT-Unterricht im Gymnasium Pieschen. Schulleiterin Kerstin Ines Müller muss da nicht eingreifen. Foto: Gymnasium Pieschen

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„Die Schülerinnen und Schüler von heute werden morgen auf eine ganz neue Arbeitswelt treffen. Künstliche Intelligenz, der Einsatz von mobilen Robotern, 3D-Werkzeugen oder Objekte virtueller Realität werden künftig noch viel stärker Einzug in berufliche Tätigkeitsfelder halten, erklärte der Kultusminister. Darauf müssten sich auch Schulen mit entsprechenden Lehr- und Lernprozessen sowie Bildungsangeboten einstellen. „Ich bin den beteiligten Netzwerkpartnern deshalb sehr dankbar, dass sie sich dieser Herausforderung gemeinsam stellen“, betonte Piwarz.

Die Netzwerkpartner haben in einer gemeinsamen Absichtserklärung vereinbart, Schülerinnen und Schüler an einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien, an erweiterte informatische Bildungsinhalte sowie an Einsatzbereiche und Entwicklungsfelder digitaler Technologien heranzuführen.

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