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Arbeiten für neuen Grünzug Gehestraße beginnen mit Baumfällungen

In der kommenden Woche beginnen die Arbeiten am künftigen Grünzug Gehestraße. Als erstes sollen Bäume gefällt und Wildwuchs entfernt werden, teilte die Stadtverwaltung heute mit. Etwa 20 Eschen, Robinien und Ahornbäume müssen jetzt für den Neubau des 500 Meter langen und 30 Meter breiten Grünzuges weichen. 60 neue Bäume sollen in den kommenden zwei Jahren dafür gepflanzt werden. Unter anderem ist ein Bürgergarten geplant.

Nach Abschluss der Rodungsarbeiten übernimmt eine Abrissfirma das Zepter. Sie wird noch stehende Baracken, Betonflächen und altes Pflaster zurückbauen. Die historischen Pflastersteine werden später bei der Gestaltung des Grünzuges wieder verwendet.

Höchste Priorität hat der Bau eines neuen Geh- und Radweges für die Erschließung des neuen Schulcampus. Dazu gehört auch eine Treppenanlage am Moritzburger Platz. Der Weg verläuft zwischen dem Grünzug und dem Schulgrundstück und soll spätestens im August zum Beginn des neuen Schuljahres fertiggestellt sein.

Die Arbeiten am eigentlichen Grünzug starten im Juli und beginnen am Moritzburger Platz, erklärte Rathaussprecher Karl Schuricht. Bis Ende 2020 sollen sie abgeschlossen sein. Ausnahme bilden einige Pflanzflächen, die erst im Oktober 2021 fertiggestellt werden können, fügte er hinzu.

An der Erarbeitung der Pläne für den neuen Grünzug entlang der Gehestraße hatten sich viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtbezirk beteiligt. Die Ergebnisse einer Planungswerkstatt waren in einer Bürgerversammlung im Rathaus Pieschen präsentiert worden.

Ab August 2019 werden in den neuen Schulgebäuden rund 2.000 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Pieschen, der 145. Oberschule und des wegen Bauarbeiten ausgelagerten Gymnasiums Klotzsche lernen. Um den Schulbeginn nicht zu gefährden, werde jetzt im Zwei-Schicht-System auf dem Bau gearbeitet, hatte Stesad-Geschäftsführer Axel Walther kürzlich mitgeteilt.

7 Meinungen zu “Arbeiten für neuen Grünzug Gehestraße beginnen mit Baumfällungen

  1. Hätten die bestehenden Bäume nicht stehen bleiben können??
    Wir fällen Bäume, um einen Grünzug (mit Bäumen) „herzustellen“??
    Jeder einzelne Baum ist Garant für Sauerstoff! Je größer, desto besser!!
    Aber wie heißt es doch so schön in einem alten Hörspiel: „Bei Nacht sollt ihr auch nicht mit Sauerstoff spielen!“

    • Dresdner Gartenbank 4. Februar 2019 at 19:51 -

      Hätten die bestehenden Bäume nicht stehen bleiben können??

      Nein, natürlich nicht. Das wäre zu einfach. Die Sommer werden immer heißer, da probieren wir es lieber mit der Anpflanzung von kleinen Bäumchen…

      Gerade jährte sich ja auch die Abholzung der großen Bäume am schönen Pieschner Elbufer zum neunten Mal. Die neuen Bäume sind immer noch weit davon entfernt vergleichbare Schattenspender zu sein.

  2. Es ist einfach nur zu dumm.. die fällenb 20 bäume in ein paar Tagen um dann 60 neue Bäume in 2 Jahren zu pflanzen.. Das hätte man auch anders machen können.. Kann man da nochmal was machen?

  3. Vorallem Eschen? o.O
    Man sollte elende froh sein, dass es noch gesunde Eschen gibt, die sterben nämlich dank dem weißen Eschenstängelbecherchen peu a peu aus. Mann mann…

  4. Dorothea Brod 5. Februar 2019 at 19:59 -

    Dringend Protest gegen diese PlanungsIdee!!
    Große Bäume brauchten Jahrzehnte eh sie so sind wie sie jetzt sind!!****
    Wir brauchen Bäume, Sauerstoff, Schatten !!!

  5. Das kann doch nicht ernsthaft der Plan der Stadt sein die Bäume in der Gehestr. zu fällen. Wer entscheidet sowas, sicher keiner der dort wohnt. Vollkommen daneben. Wir werden dort über Jahrzehnte keinen richtigen Schatten mehr haben. Schrecklich!

  6. Dorothea Brod 7. Februar 2019 at 11:04 -

    Grosse Entwarnung – Es wird nur 1 Strassenbaum – 1 Akazie – gefällt, alles andere auf dem ehem Bahngelände ?

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