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Zentralwerk: Internationalistisches Zentrum startet Festival mit Ausstellung „Rojava“

Mit der Ausstellung „Rojava“ von Thomas Schmidinger startet am Mittwoch das „Erste Internationalistische Festival“ im Zentralwerk in Dresden. Veranstalter des fünftägigen Festivals mit einer Mischung aus Politik, Kultur und Party ist das „Internationalistische Zentrum“ (IZ), das sich an seinem neuen Sitz im Zentralwerk der Öffentlichkeit präsentieren möchte.

Die Ausstellung „Rojava“, die am Mittwoch um 18.30 Uhr eröffnet wird, zeigt 30 Fotos aus allen Teilen dieser Region in Nordsyrien. Der österreichische Autor hat verschiedene Aspekte des politischen, kulturellen und religiösen Lebens dokumentiert und macht die Situation intern Vertriebener zum Thema. Die Ausstellung ist den ganzen Juni über zu sehen. Viele Leserinnen und Leser von Pieschen Aktuell kennen die Region Rojava aus der Berichterstattung um die Hilfsaktion für die Stadt Kobane. Der Versuch, den aus Spenden finanzierten und voll ausgerüsteten Rettungswagen für die Einwohner der Stadt an Ort und Stelle zu bringen, war im vergangenen Jahr an der Bürokratie in der Türkei gescheitert. Der Rettungswagen ist statt dessen für die Hilfsorganisation DocMobile bei der Flüchtlingsbetreuung in Griechenland im Einsatz.

„Wir freuen uns sehr, endlich unser Internationalistisches Zentrum zu eröffnen. Das wollen wir feiern, mit einem großen Festival rund um
globalen und lokalen Widerstand, gelebte Utopien und Träumen von einer gerechteren Welt„, erklärte IZ-Dresden-Sprecher Sven Wegner und ergänzte dann etwas weniger programmatisch: Egal, ob sich die Gäste „für lokale Nachbarschaftsgärten oder die kurdische Revolution in Nord Syrien interessieren oder einfach nur nett mit ihren Nachbar*innen brunchen wollen – wir freuen uns auf ein fröhliches, beflügelndes und spannendes Wochenende voll mit Politik, Kunst und Begegnungen.“

Als ein Höhepunkt des Festivals werde sich sicher das Podium “50 Jahre 1968: Eine globale Revolte: Geschichte und Zukunftsperspektiven“ zeigen, so Wegner und nannte mit Jutta Ditfurth und Jutta Begenau zwei der Gäste. Während Ditfurth vielen bekannt sei, war Begenau Prager Frühling aktiv und werde als linke Oppositionelle gegen das SED-Regime eine Ost-Perspektive auf 68er-Bewegung einbringen.

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