Auf der Leipziger Straße ist heute Nachmittag ein Mann schwer verletzt worden. An der Haltestelle Oschatzer Straße wollte er nach Zeugenberichten trotz roter Ampel noch schnell von der Elbseite in Richtung Oschatzer Straße über den Überweg. An der bereits los gefahrenen Straßenbahn kam er noch vorbei, dann prallte er gegen einen ebenfalls bereits fahrenden Volvo.
„Ich hatte keine Chance“, sagte der sichtlich betroffene Volvo-Fahrer. Er habe sofort gebremst. Der Mann wurde etwa drei Meter weit geschleudert.
Passanten sorgten für Erste Hilfe, legten den Verletzten in die stabile Seitenlage. Eine Anwohnerin holte schnell einen Verbandskasten, um die blutende Kopfwunde zu versorgen, bis die Sanitäter vom Rettungsdienst vor Ort waren.
Auch Straßenbahnfahrer Jürgen Präg hat seine Bahn sofort gestoppt. „Ich habe über Funk den Rettungsdienst benachrichtigt“, sagt er. Obwohl seine Bahn dem Zusammenstoß mit dem Fußgänger knapp entkomen war, blieb er eine Zeugenaussage vor Ort. Die Dispatcher in der DVB-Zentrale reagierten schnell und ließen die Linien 4 und 9 über die Bürgerstraße fahren. Später überzeugten sie sich vor Ort von der Verkehrssituation. Den Autoverkehr leitete die Polizei über die Moritzburger Straße um. Nach etwa anderthalb Stunden gab die Polizei die Straße für Autos und Straßenbahnen wieder frei.
Ein Kommentar zu “Unfall an Haltestelle Oschatzer Straße – Mann prallt gegen Auto”
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„Man prallt gegen Auto“ – wer ist der aktive Teil in diesem Satz?
Und dann fliegt er 3m weit? Weil er dagegen gelaufen ist?
…oder war wohl doch eher der PKW das Objekt das eine Gefahr für den anderen darstellte und die Quelle der mechanischen Energie die den anderen durch die Gegend warf?
Kurz: ich find‘ die Formulierung komisch