Eden

Pieschner Kinotipps ab 3. April

Mit freundlicher Unterstützung des Dresdner Kinokalenders präsentieren wir die Kinotipps der Woche für den Stadtbezirk Pieschen in der UCI-Kinowelt

Bundesstart: Eden

Manchmal sehnt man sich nach völliger Abgeschiedenheit – genau das versuchen Dr. Friedrich Ritter (Jude Law) und seine Geliebte Dore Strauch (Vanessa Kirby) in „Eden“. In der Zeit zwischen den Weltkriegen ziehen sie auf die unberührte Galapagos-Insel Floreana, um ein neues Leben fernab der Zivilisation zu beginnen. Doch als ihre Geschichte in der Presse landet, bleibt die Einsamkeit nicht lange erhalten. Der Weltkriegsveteran Heinz Wittmer (Daniel Brühl) reist mit seiner Familie nach und bringt neue Spannungen mit.

Der größte Unruhestifter lässt jedoch nicht lange auf sich warten: Die selbsternannte Baronin Eloise Wehrborn de Wagner-Bosquet (Ana de Armas) will die Insel in eine Luxus-Oase verwandeln und beginnt, die Bewohner gegeneinander auszuspielen. Unter Ron Howards Regie, mit Musik von Hans Zimmer und einem Star-Ensemble, verspricht „Edena ein fesselndes Drama über Isolation, Macht und menschliche Abgründe.

Bundesstart: Ein Minecraft Film

Ein Minecraft Film

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Vier Fremde – Garrett (Jason Momoa), Henry (Sebastian Eugene Hansen), Natalie (Emma Myers) und Dawn (Danielle Brooks) – werden plötzlich aus ihrem Alltag gerissen und landen in der pixeligen Welt von Minecraft. Alles ist viereckig, und gefährliche Kreaturen lauern überall. Ohne Wiki-Hilfe müssen sie sich durchschlagen – zum Glück gibt es Steve (Jack Black), einen erfahrenen Crafter, der sie auf den Kampf gegen Zombies und den gefürchteten Enderdrachen vorbereitet.

Nach zehn Jahren Produktionschaos bringt Regisseur Jared Hess (Napoleon Dynamite) Ein Minecraft Film endlich auf die Leinwand – ein spaßiges Abenteuer voller Kreativität, Action und kultiger Minecraft-Momente.

Bundesstart: Victoria muss weg

Victoria muss weg

Victoria muss weg

Hedvig und Henrik wollen ihre Stiefmutter Victoria loswerden. Die perfektionistische Frau macht ihnen mit Regeln das Leben schwer. Ein Comic bringt sie auf die Idee, einen Killer zu engagieren. Carl soll es tun, obwohl er niemanden töten will. Die Geschwister halten dennoch an ihrem Plan fest. Zwischen pastelligen Kulissen nimmt die absurde Mission ihren Lauf. Gunnbjörg Gunnarsdóttir zeigt in ihrer schwarzen Komödie eine Familie am Rand des Wahnsinns. Hinter der Fassade aus Harmonie lauern Überforderung, Unsicherheit und Wut.

Bundesstart: Stelios

Stelios

Stelios

Der Film zeigt die Lebensgeschichte eines Kindes aus einer pontischen Flüchtlingsfamilie. Trotz vieler Hindernisse kämpfte es sich dank Talent und Stärke nach oben. Musik, Familie, Freunde, Fischerei und Konflikte prägen seinen Weg. Der Film ist eine Hommage an den Sänger Stelios Kazantzidis, dessen Stimme viele Griechen bewegte. Er richtet sich an Fans und Neuentdecker. Seit dem Kinostart am 19. Dezember 2024 in Griechenland verzeichnet der Film großen Erfolg. Er steht kurz davor, eine Million Zuschauer zu erreichen.

Bundesstart: Mit der Faust die Welt schlagen

Mit der Faust die Welt schlagen

Regisseurin Constanze Klaue adaptiert Lukas Rietzschels Bestseller „Mit der Faust in die Welt schlagen“ als intensives Familiendrama. Der Film folgt den Brüdern Philipp und Tobi, die um die Jahrtausendwende in der sächsischen Provinz aufwachsen. In einer Welt voller Perspektivlosigkeit und familiären Zerfalls finden sie Halt in einer Neonazi-Clique – bis die Situation eskaliert.

Mit starkem Ensemble und eindringlicher Inszenierung erzählt Klaue eine Geschichte über Wut, Radikalisierung und die Auswirkungen der Nachwendezeit, die heute aktueller denn je erscheint.

2. Woche: Riff Raff – Verbrechen ist Familiensache

Riff Raff – Verbrechen ist Familiensache

Der Ex-Kriminelle Vince genießt mit Sandy in Riff Raff eine ruhige Existenz und verbringen den Silvesterabend in einem Landhaus mit ihrem gutmütigen Sohn DJ. Doch plötzlich klopft seine Vergangenheit an der Tür. Es erscheinen sein erster Sohn mit schwangerer Freundin und seine erste Frau.

2. Woche: Stasi FC

Stasi FC – in der Schauburg

Dresden, 1978: Als Stasi-Chef Erich Mielke nach einem sensationellen Sieg in der DDR-Meisterschaft in die Kabine von Dynamo Dresden stürmt, kippt die ausgelassene Stimmung in pures Entsetzen. Denn Mielke entscheidet, dass ab sofort sein Lieblingsverein, der Berliner FC Dynamo, die DDR-Oberliga übernimmt. Es beginnt eine denkwürdige Ära mit raffinierten Manipulationsmitteln und fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen. Doch in den Reihen der benachteiligten Spieler und Fans regt sich Widerstand. Ein Widerstand, der sich auch auf den Straßen formt und auf ein mögliches Ende der DDR hindeutet.

2. Woche: The End

The End

The End

Ein Musical erzählt die Geschichte einer Familie, die nach dem ökologischen Kollaps in einem Bunker lebt. Mutter, Vater und Sohn halten mit festen Ritualen an ihrer Normalität fest. Die Ankunft eines fremden Mädchens stört das Gleichgewicht. Verdrängte Gefühle brechen auf. Die angespannte Harmonie gerät ins Wanken. Doch in der Krise zeigt sich auch ein neuer Weg. Akzeptanz und Veränderung öffnen eine Perspektive für die Zukunft.

3. Woche: Mr. No Pain

Die heutige Generation bekommt mit Mr. No Pain (Originaltitel: Novocaine) ihren eigenen Unbreakable. Auch hier steht eine seltene genetische Störung im Mittelpunkt: Nathan Caine (Jack Quaid) kann keinen Schmerz empfinden. Eigentlich ist er ein eher unscheinbarer Typ – bis seine Freundin Sherry (Amber Midthunder) bei einem Banküberfall entführt wird. Plötzlich wird seine Besonderheit zur Superkraft, und Nathan beschließt, die Sache selbst in die Hand zu nehmen. Schließlich können ihm die Entführer nichts anhaben – wenn er es schafft, seine Angst zu überwinden und nicht allzu tollpatschig vorgeht.

Das Drehbuch stammt von Lars Jacobson, Regie führen Dan Berk und Robert Olsen. Neben Quaid sind Betty Gabriel, Matt Walsh, Ray Nicholson und Jacob Batalon in diesem actionreichen Thriller zu sehen.

3. Woche: Schneewittchen

Schneewittchen

Schon wieder „Schneewittchen“? Ja, und diesmal mit ordentlich Wirbel! Disneys neueste Realverfilmung des Grimmschen Klassikers sorgte bereits vor Kinostart für einen waschechten Shitstorm. Die Besetzung von Rachel Zegler als „Mädchen mit Haut so weiß wie Schnee“ löste hitzige Debatten aus, während Gal Gadot als böse Königin gefeiert wurde. Doch der größte Aufreger? Die sieben Zwerge! Statt kleiner Gestalten präsentierte Disney „magische Wesen“ – was selbst Hollywood-Star Peter Dinklage kritisierte. Nach Drehverzögerungen durch Corona und einem Brand am Set setzt der Film nun auf voll animierte Zwerge. Ob das Märchen in neuer Form verzaubert oder nur für weiteres Kopfschütteln sorgt? Die Kinozahlen werden es zeigen!

3. Woche: The Alto Knights

The Alto Knights

Robert De Niro liefert in „The Alto Knights“ eine Doppelrolle der Extraklasse: Er spielt sowohl Frank Costello als auch Vito Genovese – zwei einstige Freunde, die zu erbitterten Rivalen der New Yorker Mafia wurden. Während Costello als „Gentleman-Gangster“ bekannt war, setzte Genovese auf brutale Gewalt, um an die Spitze zu gelangen. Ihr tödlicher Machtkampf eskalierte 1957 mit einem gescheiterten Attentat, das die Unterwelt erschütterte.

Regisseur Barry Levinson (Rain Man), Drehbuchautor Nicholas Pileggi (Goodfellas) und Produzent Irwin Winkler (Rocky) vereinen ihre Kräfte für diesen mitreißenden Mafia-Thriller. Neben De Niro sind Debra Messing, Cosmo Jarvis und Kathrine Narducci zu sehen – ein fesselndes Kinoerlebnis über Loyalität, Verrat und den hohen Preis der Macht.

4. Woche: Der Prank – April, April!

Der Prank – April, April!

Ein harmloser Aprilscherz gerät völlig außer Kontrolle: Als der chinesische Gastschüler Xi (12) versehentlich einen Pizzakarton voller Geld vertauscht, stecken Lucas (12) und seine Familie plötzlich mitten in einem turbulenten Abenteuer. Gangsterrapper, die echte Mafia und ein chaotisches Polizistenduo sind ihnen dicht auf den Fersen. Gemeinsam mit seinem Schwarm Charly versucht Lucas, das wachsende Chaos zu bändigen – ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Regisseur Benjamin Heisenberg (Der Räuber) inszeniert ein actiongeladenes Großstadtabenteuer vor der pulsierenden Kulisse Berlins. Mit viel Humor, Spannung und starken Nachwuchsdarstellern wird dieser rasante Familienfilm zu einem echten Kinoerlebnis!

5. Woche: Mickey 17

Mickey 17 – in der Schauburg

In einer nicht allzu fernen Zukunft ist Mickey so frustriert von seinem Leben, dass es ihm gleichgültig ist, seinen Körper und Geist der Kopiermaschine zu überlassen. Als Teil der Crew des Kolonisten-Raumschiffs Drakkar wird er losgeschickt, um neue Planeten auf ihre Bewohnbarkeit zu testen. Doch diese Missionen enden oft fatal: Mickey wird regelmäßig gefressen, zerstückelt, verbrannt oder auf andere Weise ins Jenseits befördert. Kein Problem – an Bord wird einfach eine neue Kopie von ihm erstellt und erneut ins Ungewisse geschickt. Doch eines Tages geschieht das Unmögliche: Mickey überlebt. Dumm nur, dass er längst schon geklont wurde – jetzt gibt es ihn zweimal! Doch selbst in der Zukunft kennt die Bürokratie keine Gnade: Zwei Mickeys? Das geht nicht. Einer muss verschwinden!

6. Woche: Bridget Jones – Verrückt nach ihm

Bridget Jones - Verrückt nach ihm

Bridget Jones – Verrückt nach ihm

Bridget Jones ist zurück – und chaotischer denn je! In „Bridget Jones – Verrückt nach ihm“ ist sie inzwischen Anfang 50, erfolgreiche Drehbuchautorin und liebevolle Mutter. Doch das Leben hat ihr einen schweren Schlag versetzt: Ihr geliebter Darcy (Colin Firth) ist verstorben. Während sie sich tapfer durchs Leben schlägt, bleibt eine Frage nicht aus – gibt es noch Platz für die Liebe? Zwischen charmanten neuen Bekanntschaften (Leo Woodwall, Chiwetel Ejiofor) und altbekannten Gesichtern wie Daniel Cleaver (Hugh Grant) stolpert Bridget von einem Fettnäpfchen ins nächste. Regisseur Michael Morris bringt mit diesem Film den dritten Band der beliebten Buchreihe auf die Leinwand – und sorgt für ein Wiedersehen mit der einzigartigen, liebenswert-chaotischen Bridget!

Pieschener Kinotipps ab 3. April 2025

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