Weihnachtliche Geschichten auf dem Konkordienplatz – an 24 Tagen um 17 Uhr

Als direkte Anwohner am Konkordienplatz gibt es viele Gründe, sich zu freuen – da gibt es ein gutes nachbarschaftliches Miteinander, das sich stetig weiterentwickelt durch Zuwachs, Zuzug, Zueinanderfinden, da gibt es schöne Initiativen zur Begrünung des Platzes und zur Bewässerung der Bäume – und da gibt es den Büchertauschschrank, der für viele im Stadtteil ein Zu-Hause-Platz im öffentlichen Raum geworden ist. So verschieden die Menschen und die Bücher in den tiefen Regalen sind, so ähnlich ist der Umgang der Besucher mit dem Schrank selbst. Und wenn man möchte, kann man hier ganz leicht ins Gespräch kommen ….

Vorleserinnen und Vorleser jeden Alters machen mit

Inspiriert von der Vielfalt an Menschen, Begegnungen und Büchern entstand die Idee, diesen besonderen Platz in der Adventszeit mit Licht und weihnachtlichen Texten selbst zu Wort kommen zu lassen. Wie gut das funktionieren kann, zeigte bereits im August dieses Jahres eine von René Kaufmann organisierte philosophische Lesung. Er wohnt und wirkt mit seinem Verlag und der Textwerkstatt „Text & Dialog“ direkt am Konkordienplatz und freut sich darauf, mit BücherFreundInnen, LiebhaberInnen magischer Momente und den großen wie kleinen NachbarInnen den Konkordienplatz allabendlich ein wenig zu verzaubern.

Unterstützt von Uta Rolland wird er vom 1. bis 24. Dezember täglich am späten Nachmittag den Rahmen für eine kleine weihnachtlich gestimmte Lesung stellen. Der Programmkalender mit Vorlesewilligen aus der Nachbarschaft ist bereits gut gefüllt, die Texte sind vielfältig und machen neugierig. Weitere Vorleserinnen und Vorleser sind herzlich willkommen, genauso wie zahlreiche vorweihnachtlich gestimmte große und kleine Zuhörerinnen und Zuhörer.

Eileen Körner startet mit „Ein wunderbarer Weihnachtswunsch“

Zum Auftakt am 1. Dezember hat Eileen Körner eine Geschichte von Lori Evert ausgesucht: „Ein wunderbarer Weihnachtswunsch“. Zur Premiere der Adventslesungen auf dem Konkordienplatz gibt es zudem ein pantomimisches Intro von Sabine.

Auch wenn die Lesungen wegen der Temperaturen nur 15–30 Minuten lang sein werden, kann es sich lohnen, ein Heißgetränk und vielleicht auch eine Sitzgelegenheit mitzubringen.

Das Programm ist ab 1.12. am Büchertauschrank, an den Schaufenstern des Verlages „Text und Dialog“ sowie im Internet zu finden.

Die Organisatoren hoffen, dass die Nachbarschaft rund um den Konkordienplatz an dieser Idee Gefallen findet und auch Freude wie Möglichkeiten, dabei mitzuwirken oder auch nur mal zum Zuhören vorbeizukommen. Sie freuen sich darauf, gemeinsam den Konkordienplatz allabendlich ein wenig zu verzaubern, auf die Märchen und Geschichten, auf die Stimmen und offenen Ohren, auf die
beGeisterten Antlitze und erfüllten Herzen und ganz besonders auf die der kleinen und großen PieschnerInnen …

Ein Gastbeitrag von Uta und René

Zum Thema:

Was: Adventslesungen auf dem Konkordienplatz
Wann: 1.–24.Dezember, täglich 17:00 Uhr
Wo: Konkordienplatz

(bei ganz schlechtem Wetter ganz in der Nähe, wird vor Ort bekannt gegeben)
Kontakt: René Kaufmann: info@text-dialog.de; Uta Rolland: uta@feuer-tanz.de

Die Kommentarfunktion wird 7 Tage nach Erscheinen des Beitrages geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren …

Verdächtiges Ansprechen von Kindern in der Bürgerstraße – Polizei sucht Zeugen

Die Polizei geht dem Fall eines verdächtigen Ansprechens von Kindern im Stadtteil Pieschen nach. Ereignet hat sich der Vorfall am Donnerstag, >>>

Lommatzscher Straße: Heizdecke löst Brand aus

Am Freitagabend gegen 22.50 ging bei der Feuerwehr ein Notruf aus der Lommatzscher Straße in Mickten ein. In einer Wohnung im zweiten Obergeschoß >>>

Restaurant Rausch: Jetzt mit Mittagstisch am Sonntag und Dub-Brunch im Keller

Bis kurz vor der Öffnung soll es ein Geheimnis bleiben: Das Menü zum ersten Sonntags-Mittagstisch im Restaurant Rausch. Sicher ist nur, >>>

Nicole Rothländer führt jetzt die Geschicke der Watzke-Häuser

Eine tolle Sommersaison für alle Watzke-Häuser. Das ist der größte Wunsch von Nicole Rothländer. Sie trägt seit 1. Januar als Geschäftsführerin >>>

Jubiläum einer Freistätte: Der Rote Baum wird 30

Tilo Kießling war gerade 19 als die DDR starb. Er konnte sich damals zu keiner Partei bekennen. Vielleicht beobachtete er geneigt, dass die >>>