polizeimeldung

Unfall mit gestohlenem Pedelec – Mercedes im Gleisbett

Am Freitag Nachmittag gegen 13.50 Uhr ist es an der Kreuzung Wüllnerstraße/ Tichatscheckstraße zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Radfahrer war mit einem Pedelec auf der Tichatscheckstraße unterwegs und stieß dort mit einem von rechts auf der Wüllnerstraße kommenden BMW zusammen. Bei dem Zusammenstoß wurde der Radfahrer leicht verletzt und vor Ort ärztlich behandelt. Bei dem Unfall, so ein Polizeisprecher, habe der Mann unter Drogen- und Alkoholeinfluss gestanden. Darum sei eine Blutentnahme angeordnet worden. Bei der Prüfung der Rahmennummer des Pedelec habe sich zudem herausgestellt, dass es aus einem Keller gestohlen worden war. Gegen den 39-jährigen Deutschen werde nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Einbruchsdiebstahl ermittelt. Den beim Unfall entstandenen Schaden an den Fahrzeugen bezifferte der Polizeisprecher mit rund 600 Euro.

Mercedes im Gleisbett der Straßenbahn

Sonntagnacht gegen 2 Uhr war die Fahrerin eines Pkw Mercedes in der Sternstraße in das Gleisbett der Straßenbahn geraten. Bei dem Versuch, mit dem Auto aus eigener Kraft das Gleisbett zu verlassen, sei das Fahrzeug stark beschädigt worden. Zwar gelang der Fahrerin am Ende das Befreiungsmanöver, doch mit erheblichen Folgen. Auf einer Länge von etwa 250 Metern war Öl ausgelaufen. Die alarmierten Feuerwehrleute trugen Ölbindemittel auf und konnten das ausgelaufene Öl damit fachgerecht aufnehmen.

Außerdem wurde der Gleisköper beschädigt. Die Polizei stellte bei der Fahrerin einen Atemalkoholwert von 0,86 Promille fest. Ein Blutentnahme sei angeordnet und der Führerschein eingezogen worden. Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Polizei auf rund 15.000 Euro.

      3 Meinungen zu “Unfall mit gestohlenem Pedelec – Mercedes im Gleisbett

      1. DATsagt:

        das ist in ca. einem Jahr bereits mindestens der zweite PKW in jener Stelle Gleis

        An der Ecke Hansa-/Großenhainer Straße gab’s in den letzten 3-4 Monaten auch schon zwei solche Vorfälle

        Ich habe sowas vor paar Jahren nie bewusst wahrgenommen.

        Entweder ich höre jetzt viel mehr von sowas, oder Dresdner Autofahrer werden tatsächlich immer dümmer.

        • Rainer Witzsagt:

          @DAT … 0,86 Promille … noch Fragen?
          Die Dummheit war in dem Fall bei der Fahrerin, mit dem Wert noch fahren zu wollen, dürfte bei einer „durchschnittlichen Frau“ etwa 0,5L Wein entsprochen haben, und solche Fehler werden in jeder Stadt gemacht, hat mit Dresden doch nichts zu tun. In dem Fall kann man von „Glück“ reden, dass kein Personenschaden oder Schaden an Privateigentum anderer entstanden ist. 15.000€ ist natürlich eine echte Hausnummer.
          Generell ist natürlich nachzuprüfen, ob sich sowas bei Nichtalkoholisierten Fahrern vermeiden ließe, ist vielleicht die Wegführung irreführend (kenne die Stelle aus dem Gedächtnis gerade nicht). Mir ist das in Darmstadt an einer sehr großen Kreuzung auch schon nachts passiert, dass ich „zu kurz“ abgebogen bin und dann neben der Straße auf der abgetrennten Mittelspur, die für die Straßenbahn vorgesehen ist, gelandet war. Glücklicherweise ging alles ohne Probleme aus, da geteert und keine Bahn/anderer Verkehr da.

        • DATsagt:

          @Rainer

          Alkoholinduzierte Dummheit ist halt keine Ausrede oder ein von Naturgesetzen gegebenes Problem mit dem PKW-Fahrer halt klarkommen müssten.
          Weder ist die Zahl der alkoholisierten Autofahrer in den letzten Jahren nennenswert gewachsen (zumindest sehe ich keine Belege dafür), noch macht das irgendwas besser.

          Die bewusste Entscheidung ist dann halt „ich steige betrunken hinters Steuer“ statt „Ich fahre jetzt absichtlich zu schnell“ (oder was auch immer gerade die Begründung für solch einen Unfall sein sollte)

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