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Tatverdächtige stellen sich – Transporter aufgebrochen – Baum stürzt auf Gleise

Im Zusammenhang mit der zweiten Öffentlichkeitsfahndung nach den Ausschreitungen am 16. Mai 2021 rings um das Rudolf-Harbig-Stadion haben sich drei weitere Tatverdächtige gestellt, teilte ein Polizeisprecher mit. Die drei 32, 52 und 20 Jahre alten Deutschen hätten sich an verschiedenen Polizeidienststellen gemeldet und seien zweifelsfrei identifiziert worden. Es handele sich um die auf den Bildern Nr. 23, 25 und 36 abgebildeten Männer. Damit seien bislang fünf der in dieser Öffentlichkeitsfahndung abgebildeten Männer identifiziert.

Insgesamt fahndet die Polizei mit 40 Fotos nach Tatverdächtigen. 17 sind bisher identifiziert. Hinweise zu den verbliebenen Tatverdächtigen nimmt die Polizeidirektion Dresden per Telefon 0351 483 22 33 oder per Mail hinweisaufnahme.pd-dresden@polizei.sachsen.de entgegen.

Vier Transporter aufgebrochen

Unbekannte sind in der Nacht zum Dienstag in vier Transporter im Stadtbezirk Pieschen eingebrochen. Als Zeitraum nennt ein Polizeisprecher den 12. Juli, 11.30 Uhr, bis 13. Juli, 10 Uhr.

In der Kändlerstraße haben die Täter das Schloss der Fahrertür eines Ford Transit entfernt und das Schloss der Hecktür eines Fiat Fiorino zerstört. Aus den beiden Transportern wurden Elektrowerkzeuge samt Zubehör sowie weitere Werkzeuge im Wert von rund 11.000 Euro gestohlen. Der Sachschaden wurde auf rund 1.500 Euro geschätzt.

In der Duckwitzstraße brachen die Täter das Schloss aus der Fahrertür eines Ford Transits und drangen in den Wagen ein. Gestohlen wurde offensichtlich nichts, den Sachschaden bezifferte ein Polizeisprecher auf etwa 500 Euro.

In der Aachener Straße haben die Täter einen Mercedes Sprinter aufgebrochen. Aus dem Transporter wurden unter anderem einen Monitor für die Rückfahrkamera, eine Sonnenbrille sowie Getränke im Wert von rund 100 Euro gestohlen.

Feuerwehr befreit Kind aus Notlage

Gestern Nachmittag gegen 17 Uhr mussten Feuerwehrleute in der Gehestraße ein etwa fünfjähriges Mädchen aus einer misslichen Lage befreien. Das Mädchen hatte sich mit dem rechten Fuß zwischen Felge und Gabel verfangen und konnte sich nicht mehr aus dieser Lage befreien. Die alarmierten Feuerwehrleute lockerten das Vorderrad und entfernten mit einem Schneidwerkzeug einige Felgen. Durch den Rettungsdienst sei das Kind versorgt und anschließend an die Mutter übergeben worden. Im Einsatz waren acht Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt und der Rettungswache Pieschen.

Dreyssigplatz: Baum stürzt auf Gleisbett der Tram

Auf Grund des anhaltenden Sturmes war gestern am späten Abend gegen 22.30 Uhr ein etwa fünf Meter hoher Baum auf die
Schienen der Straßenbahn am Dreyssigplatz gestürzt. Dadurch sei der Straßenbahnverkehr unterbrochen worden, sagte ein Sprecher der Dresdner Feuerwehr. Die Einsatzstelle sei gesichert worden. Der umgestürzte Baum sei dann mit einer Motorkettensäge zerlegt und die die Baumteile beseitigt worden. Es habe keine Verletzten gegeben. Im Einsatz waren sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt.

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