Markusplatz

Osterbergstraße zwischen Bürgerstraße und Torgauer Straße ab 2. Juni gesperrt

Am kommenden Dienstag, 2. Juni, beginnen die Bauarbeiten zur Verlegung der Fernwärmeleitungen in der Osterbergstraße. Betroffen sind ein 250 Meter langer Abschnitt zwischen Bürgerstraße und Torgauer Straße und der Kreuzungsbereich zur Markusstraße. Die Querung der Bürgerstraße werde mit einer Durchörterung realisiert, so dass keine Unterbrechung für den Straßenbahnverkehr erforderlich sei, erklärte Dewag-Sprecherin Gerlind Ostmann. Neben den Rohren für die Fernwärme verlege die Drewag Netz hier auch eine Trinkwasserleitung.

Während der Bauarbeiten ist die Osterbergstraße für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Dafür wird der bisher voll gesperrte Markusplatz zwischen Bürgerstraße und Osterbergstraße als Einbahnstraße aus Richtung Bürgerstraße geöffnet. so die Drewag-Sprecherin.

Dies ist ein interessantes Detail, weil schon vor längerer Zeit angeregt wurde, diesen Abschnitt als Parkfläche wieder zugänglich zu machen. Wie auch andere Vorschläge zum Thema Parken blieb auch diese Anfrage bis heute ohne Antwort aus dem Straßen- und Tiefbauamt.

Wenn die Arbeiten zur Querung der Bürgerstraße abgeschlossen sind, werde die Durchfahrt zwischen dem Rathaus Pieschen und dem Bistro „savoir vivre – Mein Frankreichladen“ gesperrt. In dieser Zeit sollen die Bibliothek Pieschen und der Hofbereich des Rathauses über eine provisorische Fahrstraße von der Hans-Fromm-Straße aus erreichbar sein.

Nach Fertigstellung dieses Bauabschnittes werden die Arbeiten in der Osterbergstraße zwischen Markusstraße und Torgauer Straße fortgesetzt. In diesem Abschnitt wird zusätzlich der Straßenbelag auf voller Straßenbreite erneuert. Die Arbeiten sollen bis Ende Oktober 2020 beendet sein und kosten rund 435.000 Euro.

2 Meinungen zu “Osterbergstraße zwischen Bürgerstraße und Torgauer Straße ab 2. Juni gesperrt

  1. Der Paul sagt:

    Gibt es eigentlich eine Untersuchung darüber, ob die Heizungsanlagen die vermeintlich stillgelegt werden, so ineffizient arbeiten, sodass es tatsächlich zur Einsparung von CO2 kommt? Wie ist die Energiebilanz denn insgesamt, wenn man den Bau der gesamten Fernwärmeleitung betrachtet?
    Wie sieht es für die Mieter finanziell aus, wenn man davon ausgeht, dass die Fernwärme die teuerste Heizungsart ist? Eigentümer sind bei den Betriebskosten, zum wirtschaftlichen Handeln verpflichtet.
    Kartellrechtliche Aspekte müssten natürlich auch betrachtet werden, die Drewag wird ohne Not zum Monopolisten.

    Den gesamten Stadtbezirk, nehmen sie ja jetzt schon in „Geiselhaft“, nun kommt ja die Lommatzscher noch dazu.

    Der Paul

  2. Lachnase sagt:

    Endlich stellt jemand mal die richtigen Fragen. Vermieter wird der Heizungsartwechsel wenig kümmern…..weil seit der Wende sind die damals eingebauten Heizungsanlagen an der Verschleißgrenze. Und bei Fernwärme übernimmt ( glaub ich ) die DREWAG den Einbau der Wärmetauscher.
    Gleichzeitig gräbt die DREWAG einem Energieträger (Gas), auf Kosten Fernwärme, das Wasser ab.
    Ich verstehe es nicht…..wenn man dann noch den Stress den Anwohner betrachtet, bei überlangen Baustellen, Parkproblemen usw.

    Wenn es jemand erklären kann, bitte gern.

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