Coswiger Straße Robinien

Coswiger Straße: Drei Robinien müssen neuen Bordsteinen weichen

In der Coswiger Straße werden am Donnerstag drei Robinien gefällt. „Ihre Wurzeln drücken die Bordsteine hoch“, begründete ein Rathaussprecher die Entscheidung. Die eigentlich erst für den Herbst geplanten Fällungen würden jetzt im Rahmen der Bauarbeiten vorgezogen.

Die Drewag verlegt in der Coswiger Straße neue Leitungen für Trinkwasser und Fernwärme. Um die Granitborde im Zuge der Bauarbeiten neu setzen zu können, müssten die Bäume jetzt weichen. Der Fußweg auf der gegenüberliegenden Straßenseite könne genutzt werden. Das Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft kündigte an, im Herbst vier Ahornbäume als Ersatz zu pflanzen und die vorhandene Baumreihe zu ergänzen.

      5 Meinungen zu “Coswiger Straße: Drei Robinien müssen neuen Bordsteinen weichen

      1. Martinsagt:

        Hallo, kann man die Stämme eventuell erwerben?

      2. Edgarsagt:

        Die armen Robinien und ihre tierischen Bewohner.
        Müßte es nicht eigentlich andersherum lauten?
        Der Bordstein wird entfernt weil die Robinien platz brauchen.
        Ohne die Baumaßnahme der DREWAG würde sich die nächsten Jahre niemand um den Bordstein sorgen machen. Kann man an vielen anderen Stellen in Pieschen häufig sehen.
        Es ist sicherlich irgendwie möglich einen anderen Weg zu finden diesen Konflikt zu lösen.
        Ist dann aber bestimmt zu teuer.

      3. Dresdner Gartenbanksagt:

        Ein schöner Bordstein ist wichtiger als drei Bäume. Besonders im Sommer.

      4. Dresdner Eierschreckesagt:

        Nur eine lückige oder zerhackte Allee ist in Dresden eine gute Allee. Selbst die Stübelallee am Grossen Garten besteht dank DVB-Oberleitungsfreischnitt zur Hälfte aus quasi halben Bäumen. Stadt-Unternehmen mit dresden-üblich ungesteuertem Eigenleben können auf externe Interessen leider keine Rücksicht nehmen. Unsere Drewag – ca. 80% von Gazprom-Putin-Gas abhängig – steckt gerade weitere Milliönchen ins Erdgas-Verbrennerwerk Nossener Brücke, um die Turbinen für die nächste Dekade fit zu machen. Pieschen und Mickten sollten dankbar sein für die Zwangsbeglückung mit sauberer russischer Fernwärme. Rechnerisch ist das auf dem Papier tatsächlich ein Meilenstein des Klimaschutzes.

      5. Rainer Witzsagt:

        Ich kenne die exakten Bedingungen vor Ort nicht, kann mir aber vorstellen, das so ein hochgedrückter Bordstein für Leute mit Gehbehinderung, Rollstuhl, Kleinkinder auf Rädern etc. ein Problem sein könnte. Ich kenne es aus anderen Strassen, da stolpern die Leute/kleine Kinder reihenweise über aufgerissene Teerdecken auf dem Gehweg. Gibt ja auch ersatzpflanzungen, finde das jetzt nicht so wild…

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