Beliebter Spielplatz an der Albert-Hensel-Straße wieder geöffnet

Auf dem Spielplatz in der Albert-Hensel-Straße ist wieder Leben. Etwas größer als vorher, mit frischem Grün und neuem Sand präsentiert sich das beliebte Areal vor der Weinbergskirche seit wenigen Tagen. Vor anderthalb Jahre mussten die Spielgeräte dem Bau einer neuen Abwasserleitung für die Kirche weichen. Die Leitung verläuft quer unter dem Kirchenvorplatz, der 2008 von der Stadt erbaute Spielplatz liegt direkt auf dem Übergabeschacht der Stadtentwässerung Dresden.

Bei den Spielgeräten hat sich einiges getan. „Alle alten Spielgeräte wurden demontiert. Das große Klettergerüst war nicht mehr sanierungsfähig, weil die meisten Holzbestandteile verschlissen waren“, erklärte Rathaussprecherin Diana Petters. Einige Teile des Gerüstes seien aufgearbeitet und als Rutschenaufstieg verwendet worden. „Die alte Balkenwippe wurde instandgesetzt. Das große Klettergerät und die Nestschaukel wurden komplett ausgetauscht“, so Petters. Die gesamte Fläche sei neu gestaltet worden.

Obwohl das zuständige Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft zunächst auch Mittel aus dem Verfügungsfonds des Stadtbezirksbeirates mobilisieren wollte, wurde die „komplette Maßnahme dann aus dem Instandhaltungshaushalt Spiel-Sportanlagen finanziert“, betonte Petters.

Spielplatz Albert-Hensel-Straße Weinreben

Die Bautafel zeigt den Platz für die Weinreben. Foto: W, Schenk

„Wir freuen uns riesig über den neuen Spielplatz. Besonders nachmittags sieht man, wie gut er angenommen wird“, sagte Florian Reißmann, Vorsitzender des Kirchenvorstandes der Laurentiuskirchgemeinde und Schatzmeister des Vereins Kulturkirche Weinberg Dresden-Trachenberge e.V.. Bei der Neugestaltung des Kirchenvorplatzes sei noch etwas Geduld gefragt. „Wir müssen zunächst die Restschulden aus der Sanierung der Kirche begleichen. Da sind noch rund 8.000 Euro offen“, erklärte er den Grund. Als nächstes werde ein Angebot eingeholt, um festzustellen, wie teuer die Instandsetzung des Vorplatzes werde. Für die geplanten Weinreben vor der Kirche – auf der Bautafel gut zu erkennen – könne er sich auch Patenschaften vorstellen und meinte. „Vielleicht können wir dann sogar eigenen Wein kredenzen.“

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