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Mika-Quartier: Erster Bauabschnitt an Wohnfonds verkauft – Kita mit 100 Plätzen geplant

Die Bauherren des neuen Mika-Quartiers haben sich mit der Stadt auf den Standort einer neuen Kindertagesstätte mit einhundert Plätzen geeinigt. Die Absprachen befinden sich derzeit in den letzten Abstimmungen. „Die Pieschener Kinder brauchen die Plätze so schnell wie möglich, am liebsten würden sie morgen einziehen. Deshalb warten wir nun auf die rasche Erteilung des Baurechts noch vor der Sommerpause 2019. Je länger der Beschluss dauert, desto länger warten die Pieschener auch auf die neue Kita“, erklärte Mika-Geschäftsführer Erik Sassenscheidt.

Hoffnung auf Stadtrats-Entscheidung vor Sommerpause

Die Kita soll an der Ecke Pieschener / Sörnewitzer Straße errichtet werden und gehört zu dem Baufeld zwischen Kötzschenbroder Straße und Flößerstraße sowie Pieschener Straße und An der Elbaue begrenzt wird. Hier sollen bis 2023 rund 550 Wohnungen gebaut werden. Der Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan muss noch vom Stadtrat verabschiedet werden. Der Stadtbezirksbeirat Pieschen hatte den Plänen bereits Ende Oktober 2018 zugestimmt. Zehn Prozent der etwa 57.000 Quadratmeter Wohnfläche sollen als sozialer Wohnungsbau zur Verfügung stehen. Die Bauherren um Mika-Geschäftsführer Sassenscheidt hoffen auf eine Stadtrats-Entscheidung vor der Sommerpause 2019. An der Mika-Projektgesellschaf sind je zur Hälfte die Townscape One Investment GmbH & Co. KG und die Sassenscheidt GmbH & Co. KG beteiligt.

Lageplan Kita

Bis 2023 soll das Quartier mit 900 Wohnungen fertiggestellt sein. Quelle: dresden.de

Baubeginn für weitere 180 Wohnungen

Die 179 Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten im ersten Bauabschnitt werden im dritten Quartal 2019 bezugsfertig sein. Dann soll es nahtlos weitergehen. „Der Bauantrag für weitere 180 Mietwohnungen ist bereits eingereicht. Im Sommer 2019 starten die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt, der sich harmonisch an die bereits umgesetzten Gebäude anschließen wird“, kündigt Philipp Grabianowski, Geschäftsführender Gesellschafter der Townscape-Gruppe, an. Der geplante Wohnungsmix sehe vor allem 3- bis 4-Raum-Wohnungen mit durchschnittlich 75 bis 95 Quadratmetern vor. Etwa 20 Prozent seien als 2-Raum-Wohnungen mit etwa 50 Quadratmetern angelegt.

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CORESTATE Capital übernimmt 1. Bauabschnitt für 49 Millionen Euro in Wohnfonds

Die Wohnungen im 1. Bauabschnitt sind im Februar von der CORESTATE Capital Holding aus Luxemburg für 49 Millionen Euro erworben worden. Sie gehören zu einem neu aufgelegten Wohnfonds für institutionelle Investoren. Der Fond „hat ein geplantes Mindestzielvolumen von 300 Millionen Euro bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite-Ausschüttung von mindestens 4 Prozent“, heißt es in einer entsprechenden Pressemitteilung des Unternehmens. „In CORESTATE Capital haben wir einen sehr professionellen Partner gefunden. Der Verkauf setzt ein wichtiges Zeichen für das gesamte Quartier“, betonte Sassenscheidt. CORESTATE managt nach eigenen Angaben mehr als 53.000 Wohneinheiten und hat bereits Investments in Wohnimmobilien in Höhe von über 3,73 Milliarden Euro getätigt. Das verwaltete Gesamtvermögen liege bei etwa 25 Milliarden Euro.

4 Kommentare zu “Mika-Quartier: Erster Bauabschnitt an Wohnfonds verkauft – Kita mit 100 Plätzen geplant

  1. Kerstin sagt:

    Ich meld mich gern als Erzieherin für die Kita an :D
    Kommt mir wohnlich sehr gelegen :)

  2. Bressel, Christina sagt:

    Habe mich schon mal eintragen lassen, finde das ganze Mika Projekt sehr interessant und hoffe auch dort
    mal meine neue Wohnung beziehen zu können.

  3. Rainer Witz sagt:

    Ach herje, ich dachte die Zeiten von Massenmenschenhaltung wären nach der Wende vorbei gewesen. Wenn das obrige Symbolbild der wirkliche Plan ist, haben wir ja bald ein neues Dresden-Marzahn. Da kann Prohlis nur neidisch schauen… wer bitte hat sich nur sowas ausgedacht??? Aber gut, man braucht halt eben irgendwo neue Sozialwohnungen.

    • Der Paul sagt:

      Was willst Du denn dann, für jeden ein eigenes Haus?
      Dafür ist im engen Elbtal, das Flächenangebot dann doch irgendwie endlich.
      Aber wer das Haar in der Suppe finden will, findet meist auch.

      Der Paul

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