Dresden baut grün Simon

„Dresden baut grün“: Familie Simon aus Trachenberge gehört zu den Preisträgern

Familie Simon aus Trachenberge hat beim Wettbewerb „Dresden baut grün“ einen zweiten Platz in der Kategorie Fassadenbegrünung belegt. Zwei Seiten des großen Hauses sind vollständig mit Efeu und Wein bewachsen. „Die Begrünung wirkt kühlend im Sommer, schützt vor Witterungseinflüssen und wärmt im Winter. Viele Vogelarten und Tiere fühlen sich hier zu Hause“, hatte Familie Simon zu ihrer Bewerbung erläutert.

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Wettbewerbes „Dresden baut grün“ sind heute von Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) im Festsaal des Dresdner Rathauses geehrt worden. Mit mindestens vier aussagekräftigen Fotos konnte man bis Ende Oktober seine Bewerbung einreichen. Teilnahmeberechtigt waren Unternehmen, Vereine, Verbände und Privatpersonen.  26 Wettbewerbsbeiträge. Eine vierköpfige Jury bewertete die eingereichten 26 Wettbewerbsbeiträge nach Kriterien wie Gestaltung, Mehrwert für die Umwelt und besondere Geschichte.

dresden baut grün Simon rueckseite

Zwei Seiten des großen Hauses sind vollständig mit Efeu und Wein bewachsen. Quelle: dresden.de

Die Gewinner in der Kategorie Dachbegrünung – Privateigentümer:

  • Platz 1: Familie Neugebauer aus Dresden Schönfeld. Ihr Carport ist mit Sedumpflanzen begrünt. Punkte gab es für den sehr guten Pflegezustand, die Pflanzenauswahl und wie sich das Dach insgesamt in die Umgebung einfügt.
  • Platz 2: Das Gründach der Familie Jacob aus Tolkewitz. Es gehört zum ökologischen Gesamtkonzept des Hauses.
  • Platz 3: Familie Leonhardt aus Lockwitz für die Bepflanzung ihres Carports

Gewinner in der Kategorie Dachbegrünung – Planungs- und Architekturbüros:

  • Platz 1: Dresdner Büro see architekten GmbH mit der Dresdner Kindertagesstätte Hauptstraße 26. Den Juroren gefiel besonders der Kontrast zur umliegenden Plattenbebauung und dass das Gründach auch von den Kindern genutzt werden kann, beispielsweise im Winter als Rodelhang. Im Sommer bewirkt das Gründach, dass sich die Räumlichkeiten der Kita nicht zu sehr aufheizen.
  • Platz 2: Dachgarten auf einer Tiefgarage in der Dresdner Neustadt. Landschaftsarchitektin Sigrid Böttcher-Steeb vom Dresdner Planungsbüro Freiräume reichte dieses Projekt ein, das eine grüne Oase im stark bebauten Quartier schafft.
  • Platz 3: Knerer und Lang Architekten GmbH und Noak Landschaftsarchitekten, die mit einer Intensivdachbegrünung des Wohn- und Geschäftshauses Wallstraße II Wohnterrassen im Grünen anlegten.

Gewinner in der Kategorie Fassadenbegrünung:

  • Platz 1: Drei Häuser in der Dresdner Neustadt – Sebnitzer Straße. Unter dem Motto „Drei Häuser – drei Konzepte“ entwickelten die Bewohner über mehr als 20 Jahre schrittweise eine beindruckend vielfältige Fassadenbegrünung mit verschiedenen rankenden Weinsorten, die den Innenhof aufwerten, für angenehmere Temperaturen im Sommer sorgen und im Spätsommer zur Weinernte einladen. Die Jury belohnte die Einbindung von Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse sowie die Regenwassersammelanlagen.
  • Platz 2: Fassadenbegrünung des Mehrfamilienhauses von Familie Simon in Trachenberge.
  • Platz 3: Familie Börner aus Leutewitz für die Begrünung ihres Reihenhauses. Hier überzeugte vor allem die Vielfältigkeit der Pflanzenauswahl. Unter anderen ranken an diesem Haus Blauregen, Traubenwein, Trompetenblumen und Efeu.

Sonderpreis:

Ulrich Krüger Landschaftsarchitekten für die Begrünung eines Bauzaunes am Kraftwerk Mitte. Das Ziel, den Mitarbeiterparkplatz zu verschönern, gelang mit Pflanzpaneelen, die mit Hopfen, Passionsblumen, Buntnesseln, Süßkartoffeln, Tüpfelfarn, Platterbsen und Elfenspiegel bepflanzt wurden.

Die ersten drei Plätze sind mit 500, 250 und 150 Euro dotiert. Zudem erhalten die Preisträger eine Urkunde. Zur Fachjury gehörten Professor Dr. Hennig Günther, Studiendekan Gartenbau an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Dresden, Dr. Gunter Mann, Präsident des Bundesverbandes GebäudeGrün e.V. und der Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e. V., Stefan Szuggat, Leiter des Dresdner Stadtplanungsamtes und Eva Jähnigen, Umweltbürgermeisterin.

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