wohnzimmerdinner maria borowski

Maria Borowski lädt sieben Gäste zum Wohnzimmerdinner

Maria Borowski möchte auf ihre ganz eigene Art interessante Leute in Pieschen kennenlernen. Im August lädt sie zum ersten Wohnzimmerdinner zu sich nach Hause ein. Für sieben Gäste wird sie ein Drei-Gänge-Menü kochen. „Ich weiß vorher nicht, welche Gäste kommen, die Gäste wissen nicht, was ich ihnen servieren werde“, beschreibt sie ihre Pläne. Das Überraschungsmoment liege auf beiden Seiten. Bei der Anmeldung könne man allerdings über seine Allergien oder Abneigungen informieren. Darauf nehme sie dann auch Rücksicht, sagt die Hobbyköchin.

Seit 2016 wohnt die gebürtige Thüringerin und studierte Wirtschaftsingenieurin in Dresden, zunächst in der Neustadt und seit wenigen Monaten in der Nähe vom Alexander-Puschkin-Platz. Zuvor hat sie bei Marketingunternehmen in Hamburg und Frankfurt/Main gearbeitet. Der Liebe wegen sei sie nun in Dresden. „Damals, als ich neu in der Stadt war, habe ich an einem Wohnzimmerdinner von Verena Kessler teilgenommen und fand das eine schöne Gelegenheit, um andere Leute kennenzulernen“, erinnert sie sich. Das wolle sie wieder aufleben lassen. Verena wohne inzwischen in Leipzig, erzählt sie. Sie habe aber einige Interessenten, die im vergangenen Jahr keinen Platz mehr beim Wohnzimmerdinner bekommen hatten, über das neue Angebot informiert. „Zwei Zusagen sind schon eingetroffen“, sagt Maria Borowski. Die Termine für August und September stünden fest. Ein Mal im Monat wolle sie künftig zum Dinner laden.

wohnzimmerdinner gedeckte Tafel

An der liebevoll eingedeckten Tafel sitzt Maria mit ihren sieben Gästen. Foto: privat

Die Küche in ihrer Wohnung sei nicht besonders groß. „Um ein Drei-Gänge-Menü zu zubereiten, muss ich mich schon sehr gut organisieren“, lächelt sie und lässt keinen Zweifel daran, dass ihr das auch gelingt. „Ich koche eben unheimlich gern, auch für andere Leute“, betont sie. Einen Unkostenbeitrag von 15 Euro erhebt sie von ihren Gästen. Da seien dann auch Wein, Bier und alkoholfreie Getränke inbegriffen. „Und hinterher muss ich ja das Chaos auch wieder aufräumen“, meint sie. Die Frage nach dem Geschirrspüler verneint sie. Nein, dafür sei in der kleinen Küche kein Platz.

Auf ihrer Homepage beschreibt sie sich so: „Ich habe eine Schwäche für Pflanzen und alte Möbel. Auf Flohmärkten fühle ich mich sehr wohl. Mein liebstes Gemüse ist der Kürbis. Ich bin ein großer Pilates-Fan und mag Fotografie. Ich liebe Eis in allen Formen und Farben. Vor allem aber mag ich es, schöne Momente mit Anderen zu teilen“. Im Gespräch fügt sie hinzu. „Ich habe da wirklich Lust drauf und da ist es egal, wie groß die Küche ist“.

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