Rehefelder Straße 0406

Fernwärmetrasse: Baubeginn in der Rehefelder Straße – Elberadweg-Umleitung teilweise beendet

Ab kommender Woche wird die Rehefelder Straße zwischen den Kreuzungen Wurzener Straße und Mohnstraße zur Baustelle. Die Drewag will auf einer Länge von etwa 300 Metern Fernwärmeleitungen verlegen und mehrere Hausanschlüsse herstellen, kündigte Unternehmenssprecherin Gerlind Ostmann heute an. Im Kreuzungsbereich Robert-Matzke-Straße/Rehefelder Straße würden zudem vorbereitende Arbeiten für die neue 110-kV-Trasse ausgeführt und im Bereich Rehefelder Straße/Wurzener Straße eine Hochdruckgasleitung umverlegt.

Je nach Bauabschnitt seien unterschiedliche Verkehrseinschränkungen erforderlich, so die Drewag-Sprecherin. „Dazu zählen eine zeitweilige Ampelregelung in der Wurzener Straße, eine abschnittsweise Vollsperrung der Rehefelder Straße und die zeitlich befristete Vollsperrung des Kreuzungsbereiches Rehefelder Straße /Robert-Matzke-Straße, wobei das Pflegeheim erreichbar bleibt“, sagte Ostmann. Die Drewag investiere hier rund 650.000 Euro. Die Arbeiten sollen bis voraussichtlich Ende Oktober 2018 beendet sein. Der Bauabschnitt ist Bestandteil der  insgesamt 4.560 Meter langen Trasse, die von der Marienbrücke bis zum Heizkraftwerk in der Wurzener Straße führt.

Im Juli und August plant die Drewag die Fertigstellung von zwei anderen Großbaustellen für die Fernwärmetrasse. Auf der Erfurter Straße soll die Mitte April gestartete Verlegung der Rohre für die Fernwärmetrasse bis Mitte Juli abgeschlossen sein. Auf einem 170 Meter langen Abschnitt zwischen Alexander-Puschkin-Platz und Gehestraße wird hier der Fernwärmeanschluss für den neuen Schulstandort hergestellt.

drewag elberadweg provisorien 2018

Der erste Abschnitt der Elberadweg-Umleitung (blau) wird jetzt zurückgenommen. Quelle: drewag

Die Arbeiten an dem 590 Meter langen Abschnitt am Elberadweg, über das Hafencity-Gelände samt der Unterquerung der Leipziger Straße sollen bis Ende August abgeschlossen sein. Auf allen Baustellen liege man im Plan.

Bis 2021 will die Drewag weite Teile von Pieschen an die Fernwärmeversorgung anbinden. Für die Versorgung von rund 3.000 Haushalten sollen rund 24 Millionen Euro investiert werden.

 

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