Drewag Elberadweg baustart

Drewag startet am Elberadweg nächste Etappe für Bau der Fernwärmeleitung

In dieser Woche beginnen die Bautrupps der Drewag mit einem weiteren Bauabschnitt der Fernwärmetrasse in Pieschen. Stromabwärts der Marienbrücke, beginnend ab dem Purobeach bis zum Citybeach einschließlich der Verlängerung bis zur Leipziger Straße in Höhe der Gothaer Straße werden jetzt Rohre für die Fernwärmeerschließung des Stadtteils verlegt, kündigte Drewag-Sprecherin Gerlind Ostmann an. Die Trasse führt auf einer Gesamtlänge von 590 Metern zunächst 460 Meter am Elberadweg entlang und biegt dann auf das Areal der künftigen Hafencity ab. Dort führt die Trasse etwa 130 Meter quer über das Gelände bis zur Leipziger Straße.

Im Zuge der Arbeiten würden auch Trink- und Abwasserleitungen, alte Gasleitungen und Stromkabel umverlegt oder demontiert, sagte Ostmann. Für Radfahrer und Fußgänger gebe es entsprechend der einzelnen Bauphasen Umleitungen auf provisorisch eingerichteten Radwegen.

Laut Zeitplan sollen die Arbeiten an der neuen Fernwärmetrasse voraussichtlich Mitte August 2018 beendet sein. Die Investitionskosten bezifferte Ostmann auf rund 1,3 Millionen Euro.

Drewag Elberadweg bauschild

Eine Bautafel informiert über das Vorhaben. Foto: W. Schenk

Bis 2021 will die Drewag weite Teile von Pieschen an die Fernwärmeversorgung anbinden. Für die Versorgung von rund 3.000 Haushalten sollen rund 24 Millionen Euro investiert werden. Aufwändigstes Bauwerk ist ein sogenannter 250 Meter langer Düker, um die Elbe zu unterqueren. Bisher reicht die Fernwärmeversorgung nur bis zur Semperoper. Von dort soll die Trasse nun gut 900 Meter weitergeführt werden und etwa 150 Meter stromabwärts von der Marienbrücke unter der Elbe durchführen. Der weitere Verlauf, so die Drewag-Planung, führt dann über den Elberadweg, das Gelände der Hafencity, die Leipziger Straße und die Erfurter bis zum Schulstandort Gehestraße. Von dort soll die 4.560 Meter lange Trasse dann bis zum Heizkraftwerk in der Wurzener Straße weiter verlegt werden.

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