Ein großes Fest hat der kleine Verein Sankt Pieschen am Wochenende auf die Beine gestellt. Tausende Besucher flanierten durch den Festbereich rings um die Oschatzer Straße. 60 Bands und Musikgruppen boten beste Unterhaltung für alle Geschmacksrichtungen. „Das war eine runde Sache, ein tolles und gelungenes Fest“, meinte Ortsamtsleiter Christian Wintrich.
Großen Respekt zollte er der Arbeit des siebenköpfigen Vereins Sankt Pieschen, der seit 2012 Jahren das Stadtteilfest organisiert. Er habe das Gefühl gehabt, dass jeder aus dem Ortsamtsbereich wenigstens einmal dagewesen sei, meinte Wintrich nicht ganz ernst mit Blick auf die vielen Anwohner und Gäste auf dem Stadtteilfest.
Auch das Team um Andreas Koenitz und Lolita Kliemann zeigte sich zufrieden. Koenitz hob besonders die Unterstützung der Vereine Stoffwechsel und Pro Pieschen und der anderen Stadtteilaktivisten hervor. „Ohne sie könnte unser kleines Team das gar nicht schaffen“, sagte er. An eine weitere Ausdehnung des Festes sei nicht gedacht. Für das kommende Jahr wolle man in dem jetzt erreichten Rahmen bleiben.
„Wir sind nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei“, kündigte Christoph Radtke schon mal an. Er ist einer der beiden Geschäftsführer der Cafe-Bar „& rausch“, die erst im April im ehemaligen Frankreichladen Eröffnung gefeiert hatte. Auf einer eigenen kleinen Bühne traten dort Musiker auf, von denen einige auch schon an Liveabenden im „& rausch“ zu hören waren. „Es hat großen Spaß gemacht“, so Radtke. Diese Meinung teilten viele Händler, egal ob angestammt oder mit einem Stand angereist. Kinder konnten auf Ponys reiten, wer wollte, in den Nacktbadezuber steigen und die sportlich ambitionierten Gäste setzten sich auf den Sattel der besonderen Mixstation bei Clara von Verschure und traten in die Pedale, um ihre frischen Fruchtsäfte zu mischen. In der Galerie Kati Bischoffberger waren am Sonntag nachmittag alle Stühle besetzt, als Christine Maria Ruby ihre Geschichten aus Pieschen las. Der Wettergott hatte ebenfalls seine Freude, hielt aber nicht ganz durch. Am Sonntag Abend schickte er Regen, Blitz und Donner vorbei.
Sankt Pieschen-Chef Andreas Koenitz schreckte das Gewitter nicht ab. Er war drei Tage lang Gastgeber der Hofmusik. „Wir spielen, so lange es geht. Das haben wir 2013 beim Hochwasser auch gemacht. Und um 21 Uhr schließe ich das Tor ab“, kündigte er an. Und dann ist Sankt Pieschen 2016 Geschichte.
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