Schule für Lernförderung Makarenko, Außenstelle Konkordienstraße 2107

Drei Millionen Euro für Sanitärsanierung – zwei Schulen in Pieschen profitieren

Zwei Schulen in Pieschen profitieren vom Ferien-Sanierungsprogramm für Sanitäreinrichtungen in Dresdner Schulen. Die Außenstelle der Schule für Lernförderung „A.S. Makarenko“ in der Konkordienstraße und die Schule für Hörgeschädigte in der Maxim-Gorki-Straße gehören zu den sechs Einrichtungen, die in der Prioritätenliste des Schulamtes ganz oben stehen. Hier werden die sanitären Anlagen komplett saniert.

Schule für Lernförderung Makarenko, Außenstelle Konkordienstraße 2107 Erdgeschoss

Bis September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Foto: W. Schenk

In dem Schulgebäude in der Konkordienstraße sind auf allen vier Etagen die alten Toiletten und Waschbecken samt Trennwänden und Fußböden bereits ausgebaut. Hier und da kann man noch alte Fliesen an der Wand sehen. Wasser, Abwasser, Elektrik – alles wird neu verlegt. Samt der alten Fliesen verschwindet die moderne Technik hinter den neuen Trockenbau-Wänden. Auf jeder Etage werden Sanitäranlagen für Jungen, Mädchen und die Erzieher eingebaut. Im Erdgeschoss kommt noch eine barrierefreie Toilette hinzu. 530.000 Euro kostet die Investitionsmaßnahme. Rund 200.000 Euro fließen in die Erneuerung der Sanitäranlagen in der Schule für Hörgeschädigte.

„Nicht in allen Schulen werden wir mit dem Ferienende fertig sein“, sagt Marc Bartholemy, Projektkoordinator Schuhausbau. Das betreffe auch die beiden Pieschener Schulen, wo die Arbeiten erst im September abgeschlossen werden können. Neben den Komplettsanierungen würden in drei weiteren Schulen die Sanitäranlagen teilweise erneuert.

Lames Peter 2107

Peter Lames: 2,95 Millionen Euro investieren wir in 9 Schulen. Foto: W. Schenk

„Für die neun Baumaßnahmen geben wir insgesamt 2,95 Millionen Euro aus“, erklärte heute Schulbürgermeister Peter Lames (SPD). Wegen der Schwerpunktsetzung auf die Schulneubauten sei man bisher nicht in der Lage gewesen, den Sanierungsstau in den bestehenden Schulen angemessen schnell zu bewältigen. Darum, so Lames, sollen mit den Sanierungsprogrammen während der Ferien die dringendsten Probleme abgearbeitet werden. Er könne sich gut vorstellen, dass die stufenweise Sanierung während der Ferien künftig ausgeweitet würde. Komplettauslagerungen von Schulstandorten seien nicht immer erforderlich. „Wir werden die Kosten im Einzelfall abwägen“, so Lames.

Wenn das Ferienprogramm abgearbeitet ist, stehen stadtweit immer noch 31 Schulen auf der Prioritätenliste für dringende Reparaturen und Erneuerungen der Sanitäranlagen. Aus dem Ortsamtsbereich Pieschen gehört die 8. Grundschule in der Konkordienstraße noch dazu. Wann hier die Reparaturen beginnen, ist noch offen.

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