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Sankt Pieschen: Ex-Schlecker wird zur Galerie für Künstlergemeinschaft

Mit der Kunst Türen öffnen wollen eine Malerin, ein Maler und ein Keramiker. Bei dem großen und seit der Schlecker-Pleite leerstehenden Ladenlokal in der Oschatzer Straße ist das Simone Ghin, Ricardo Schwarz und Ingolf Herrmann gelungen. Als die Idee erst einmal geboren war, gab es einiges zu tun. Der Eigentümer war bereit, den Laden zu vermieten, erzählt Simone Ghin.

Zusammen mit Freunden wurde gemalert und die Ausstellung für die Künstlervereinigung Pieschen – so nennen sich die drei, die ihre Ateliers alle hier in den Nachbarstraßen haben – vorbereitet. Bis zum 3. Juni kann man sich die Bilder und Keramikarbeiten anschauen. Zum Abschluss der Ausstellung ist eine Künstler-Auktion geplant. Die drei werden dann eigene kleine Kunstwerke stiften und versteigern. Der Erlös soll für einen wohltätigen Zweck gespendet werden, Ghin denkt an eine Aktion für Kinder in der Adventszeit in Pieschen.

Ausstellungsmentor Andreas Funken und Laudatorin und Kunsthistorikerin Karin Weber waren beeindruckt von den Werken der drei Künstler und zeigten das auch dem Publikum am Freitag Abend. Während draußen auf dem Konkordienplatz die Rockmusik röhrte, redete drinnen die Kunsthistorikerin davon, dass die drei Künstler der Kunst einen Platz mitten im Leben geben. Das ist so in Sankt Pieschen.

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