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Mietertag im Markus Projekt – Bauherren zeigen Wohnungen, Gewerbe und Aussichten

Der Platz vor den neuen Häusern des Markus Projektes hat noch keinen Namen. „Wir nennen ihn jetzt Markusstufen“, erzählt Claus Fiebiger heute bei einem Presserundgang. Dort, wo jetzt noch Baucontainer und Material lagern, laden künftig drei langgezogene, terrassenförmig angeordnete Stufen mit Holzauflagen zum Sitzen ein, um unter zwölf Schatten spendenden Bäumen das Treiben an der Ecke Leipziger Straße und der neuen Hans-Fromm-Straße zu beobachten. Möglicherweise mit einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen auf dem Schoß. Die Aussicht, dass die etwa 80 Quadratmeter große Gewerbefläche an den Markusstufen von  einem Bäcker mit Café bewirtschaftet wird, ist gut. „Zwei Interessenten gibt es bereits“, sagt Fiebiger, der gemeinsam mit seinem Partner Thomas Porstein das Markus Projekt mit 114 Wohnungen in vier verschieden großen Häusern baut.

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Die Markusstufen – heute und nach Fertigstellung. Ein Bäcker mit Café wird hier einziehen. Foto: W, Schenk / Visualisierung Assmann

Bis Ende November 2017 werden die Arbeiten abgeschlossen und alle Mieter eingezogen sein, so Porstein. Den Verzug durch den kalten und etwas längeren Winter habe man bereits wieder aufgeholt, meint er. „Alle Familien sollen Weihnachten in ihrem neuen Heim feiern“, betonen die Bauherren. Am kommenden Wochenende laden sie zum Mietertag ein.

Mietertag im Markus Projekt

Sonnabend und Sonntag, 10 und 11. Juni, von 9 bis 17 Uhr mit Führungen, Wohnungsbesichtigungen und Auskünften, Bürgerstraße 71

Ab 27. September können die ersten Mieter in die neuen Wohnungen einziehen. Für den Umzug würden einige mietfreie Tage eingeräumt. Mietbeginn sei zum Ersten des Monats. Alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar. Mit Ausnahme von zwei kleinen Wohnungen würden alle über einen kleinen Abstellraum, eine Gästetoilette, Badewanne und Dusche verfügen. Die Kaltmiete bewege sich zwischen 8,60 bis etwa 10,50 Euro, die Nebenkosten zwischen 2,20 und 2,40 Euro pro Quadratmeter. „Von den 26 Wohnungen im ersten Bauabschnitt entlang der Bürgerstraße sind noch zwei frei“, berichtete heute Christiane Fiebiger, die sich um die Vermietung kümmert.

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Christiane Fiebiger kümmert sich um die Vermietung: Mehr als 250 Interessenten hätten schon das Vermietungsbüro besucht. Foto: W. Schenk

Das Interesse an den Wohnungen sei breit gestreut. Es würden Familien aus dem näheren Umfeld im Stadtteil einziehen, aber auch Rückkehrer, die vor Jahren in den Westen oder nach Norden gezogen seien. Aber auch älterer Paare, die ihr Haus im Dresdner Umland verkaufen, haben das Markus Projekt für sich entdeckt, sagt Christiane Fiebiger. Die Infrastruktur mit Nahverkehrsanbindung, Handel und Dienstleistern, Arztpraxen und Krankenhaus, Schulen und Kitas sowie der Nähe zur Elbe sei eben einfach sehr gut. Einige Mieter hätten darum sogar auf die Anmietung eines Stellplatzes in der Tiefgarage verzichtet.

Bei der Vermarktung der elf Gewerbeeinheiten würden derzeit Gespräche mit vier Interessenten laufen, sagt Claus Fiebiger. Viele potenzielle Mieter wollen die Räume im fertigen Zustand sehen, meint er. „Wir suchen kleine Händler, die zum Markus Projekt passen“, fügt er hinzu.

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Am 27. September ist Einzug in das Haus an der Bürgerstraße. Dann sollen Spielplatz und Wege im Innenhof fertig sein. Foto: W. Schenk

Am Ende des Rundgangs über das Areal zeigen die Bauherren eine Fünf-Zimmer-Wohnung auf 150 Quadratmetern. Sie liegt in der dritten Etage an der Leipziger Straße. Aus den Fenstern und dem Eckbalkon des großzügigen Wohnbereiches mit offener Küche eröffnet sich ein Rundblick über den  Pieschener Hafen, Elbe, Elbwiesen, Ostragehege bis hin zur Altstadt auf der einen und die Molenbrücke und den Elbbogen auf der anderen Seite. Eine große Dachterrasse in Richtung Innenhof bietet viel Platz für Grün und Gemütlichkeit. „Das ist eine der schönsten Wohnungen im Markus Projekt“sagt Christiane Fiebiger. Die Exklusivität habe auch ihren Preis. Die Warmmiete liege zwischen 1.700 und 1.800 Euro.

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Mietertag im Markus Projekt. Foto: W. Schenk

Für alle Mietparteien gebe es ein Staffelmietmodell, erläutert Claus Fiebiger. „Mit großen Preissprüngen müssen die Mieter nicht rechnen. Die Miete steigt in den ersten zehn Jahren jährlich um 1,5 Prozent“, erklärt er. Dieses Verfahren hätten auch viele Mieter als transparent und verlässlich bezeichnet. Wer zum Mietertag am kommenden Wochenende nicht in Dresden ist, kann sich dennoch ausführlich informieren, betont Christiane Fiebiger und lädt in ihr Vermietungsbüro ein, das seinen Sitz in einer Musterwohnung in der Bürgerstraße 71 hat.

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