9. oberschule

300 Anmeldungen für vier Oberschulen – nur 10 für neues Gymnasium Pieschen

Dem Start der 145. Oberschule und des Gymnasiums Pieschen steht nichts mehr im Wege. Bereits in der ersten Runde sind ausreichend Anmeldungen eingegangen. „Ein besonders positives Feedback hat es für die Oberschule gegeben“, sagte Petra Nikolov, Sprecherin der Regionalstelle Dresden der Sächsischen Bildungsagentur. 25 Anmeldungen liegen bereits vor. Geplant war hier, den Schulbetrieb mit maximal zwei fünften Klassen aufzunehmen. Die Klassen haben eine Höchstgrenze von 28 Schülern.

Für die 9. Oberschule liegen 65 Anmeldungen vor. Bei geplanten drei fünften Klassen mit je 28 Schülern gibt es hier noch Spielraum. Bei der Oberschule Pieschen mit 104 und der 56. Oberschule mit 106 liegen deutlich mehr Anmeldungen vor. Wenn wie im vergangenen Schuljahr, so heißt es in der aktuellen Schulnetzplanung, die 56. Oberschule vierzügig und die 9. Oberschule dreizügig bleiben, könnten die Plätze für alle 300 Oberschulbewerber ausreichen.

Bei den Anmeldungen für das neue Gymnasium Pieschen herrschte dagegen deutliche Zurückhaltung. Zum Schulbeginn 2017 hatte die Schulbehörde hier mit bis zu drei fünften Klassen gerechnet. Bis jetzt liegen aber nur 10 Anmeldungen vor. Sehr wahrscheinlich ist hier eine Umlenkung von Bewerbern am Pestalozzi-Gymnasium. Dort haben sich für die 112 verfügbaren Plätze 148 Schüler angemeldet.

Nur in drei Fällen haben Eltern ihre Kinder ohne Bildungsempfehlung für das Gymnasium angemeldet. Nach einer Änderung des Schulgesetzes war ein größerer Ansturm auf die Gymnasien befürchtet worden. Die Änderung hatte den Eltern deutlich mehr Mitspracherecht bei der Entscheidung über den Besuch eines Gymnasiums eingeräumt.

Bis zum 12. Mai haben die Schulleiter und Schulträger nun Zeit, eine endgültige Entscheidung über die Klassenbildung und die konkreten Zulassungen der Bewerber zu entscheiden.“ Dann „werden sachsenweit die Informationen über die endgültige Entscheidung zur Aufnahme an der weiterführenden Schule an die Eltern verschickt“, erklärte Nikolov.

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